..bei anderen gelesen..

Über die ständig zunehmende Russophobie des Westens ist im letzten Jahrzehnt so viel gesagt, geschrieben und diskutiert worden, dass inzwischen eigentlich jeder wissen müsste, was hinter dieser beispiellosen Verleumdungskampagne des größten Landes der Welt wirklich steckt [1], [2], [3]. Nach dem heldenhaften Sieg der Sowjetunion über den Hitlerfaschismus, nach der Offenbarung ihrer beispiellosen Verbrechen gegen die Menschlichkeit auf dem Kriegsverbrecherprozess in Nürnberg, nach der weltweiten Verurteilung ihrer Maschinerie der Massenvernichtung und des Genozids in der Sowjetunion wagten es die europäischen Philosophen, Geschichtsfälscher und Politiker nach 1945 noch nicht, von irgendwelchen „universellen westlichen Werten“ in ihrer verkommenen kapitalistischen Welt zu sprechen.
Erst als es gelang,
• die furchtbaren Verbrechen der Nazis aus den Köpfen der heranwachsenden neuen Generationen weitgehend zu verdrängen;
• am 4. April 1949 für den erneuten Kampf gegen die Sowjetunion den aggressiven Militärblock „NATO“ zu gründen;
• am 5. Mai 1949 im Geiste der alten „Freiheits- und Sicherheitsklischees“ (für Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit!), die westeuropäischen Staaten in einem „Europarat“ (Vorgänger der „Europäische Union“) zu vereinen;
• Deutschland zu spalten und am 23. Mai 1949 mit aktiver Unterstützung der alten Nazis das Vierte Deutsche Reich (die BRD) zu gründen [4];
• die Traditionen des Zweiten und Dritten Deutschen Reiches in die am 12. November 1955 gegründete Bundeswehr zu integrieren,
• anstelle des Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Deutschlands, Ernst Thälmann, der von 1933 bis 1944 bei den Nazis im Gefängnis saß und 1944 ohne Gerichtsurteil auf Befehl von Hitler ermordet wurde, den ehemaligen treuen Anhänger von Adolf Hitler, Claus Philipp Maria Schenk Graf von Stauffenberg, zur Symbolfigur des antifaschistischen Widerstandes in der BRD zu deklarieren,
• die Sowjetunion und die sozialistische Staatengemeinschaft durch den feigen Verrat, durch Korruption und Hinterlist ihrer Führung zu liquidieren und als es ihnen schließlich auch noch gelang – man höre und staune –
• Stalin und Hitler in der westlichen Welt auf eine Stufe zu stellen und der Sowjetunion die Hauptschuld am Zweiten Weltkrieg zu geben,
da war endlich der Zeitpunkt gekommen, die „neuen universellen Werte“ (Rechtsstaat, Demokratie, Menschenrechte, Pressefreiheit, …) für die Sicherung des weiteren Aufstieges der USA zur einzigen Weltmacht massiv in den Mittelpunkt des weiteren Kampfes gegen Russland zu stellen. Wen interessieren in diesem Zusammenhang die vielen unermesslich grausamen Kriegsverbrechen der USA in Korea (1950), im Libanon (1958), in Laos (1959), in Vietnam (1964), in der Dominikanischen Republik (1965), in Kambodscha (1967), im Iran (1980), im Libanon (1982), in Grenada (1983), in Libyen (1986), in Panama (1989), im Persischen Golf (1991), in Bosnien-Herzegowina (1993), in Haiti (1994), in Jugoslawien (1999), in Afghanistan (2001), in Liberia (2003), im Irak (2003), in Pakistan (2004), in Libyen (2011), in Syrien (2014), im Jemen (2015), … in Afghanistan (2021). Auf keinem einzigen internationalen Tribunal sind diese Kriegsverbrechen als Verbrechen gegen die Menschlichkeit gebrandmarkt worden. Im Gegenteil, sie werden vom Establishment und ihren Medien noch großmäulig und großkotzig als konkrete Beiträge im Kampf für „Frieden, Freiheit, Demokratie und Menschenrechte“ deklariert [5], [6].