Von Rainer Rupp
Irans Raketenangriffe leeren Amerikas Abwehrarsenale schneller, als die US‑Industrie sie ersetzen kann. Washington will das Problem mit zig Milliarden Dollar lösen, doch fehlende Fabriken und Fachkräfte sowie nicht greifbare Seltene Erden lassen sich nicht per Haushaltsbeschluss ersetzen.
Ein iranischer Angriff auf den US-Stützpunkt Muwaffaq Salti im jordanischen Azraq hat Anfang September erneut offengelegt, woran die amerikanische Kriegsführung zunehmend leidet: Nicht das Geld wird knapp, sondern die Raketen, Fabriken und Rohstoffe. Nach Angaben amerikanischer Regierungsvertreter feuerte Iran am 8. September rund 20 ballistische Raketen auf den Stützpunkt ab. Tote gab es demnach nicht, doch Kampfflugzeuge und weitere militärische Rüstungsgüter, Maschinen und Anlagen, wurden beschädigt oder zerstört.
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