Der wahre Grund, warum Russland Europa angeblich überfallen würde

Martin Armstrong

Die Presse behauptet immer wieder, Russland bereite sich darauf vor, ganz Europa zu überfallen – als würde Putin jeden Morgen aufwachen und davon träumen, Deutschlands industriellen Niedergang und Frankreichs Rentenproteste zu erben.

Die Propaganda ist inzwischen so absurd geworden, dass wir vielleicht endlich über die wirklichen Gründe sprechen sollten, warum Russland Europa angeblich überfallen würde:

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Das „Unternehmen Barbarossa“ und die bedingungslose Kapitulation

Hans Bauer

Die fortschrittliche Menschheit gedenkt in diesem Monat des Überfalls der faschistischen deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion am 22.6.1941. Für die Sowjetunion begann der „Große Vaterländische Krieg“ der mit dem Sturm der Roten Armee auf Berlin und der bedingungslosen Kapitulation vor den vier Alliierten im Ergebnis des Zweiten Weltkrieges endete. Für das imperialistische Deutschland bis heute eine „Schande“. Auch der zweite Versuch, „Russland“ zu unterwerfen, endete mit einer totalen Niederlage. Die Eroberung von Land, Rohstoffen und billigen Arbeitskräften ein Misserfolg. Die alte BRD musste sich über Jahrzehnte damit abfinden. Zu stark war die sozialistische Gegenkraft, auch der andere deutsche Friedensstaat. Das Eingeständnis der Niederlage und der Befreiung kam erst Jahrzehnte später-nur halbherzig. Aber selbst dies-von Brandt und von Weizsäcker geäußert-fand keine allgemeine Zustimmung. In Fortsetzung des Deutschen Reiches blieb die BRD ihrer aggressiven Tradition treu. Sie bestand auf ihrem Alleinvertretungsanspruch und unterstützt bis heute reaktionäre und revanchistische Kräfte, wie die regelmäßigen Treffen der „Vertriebenen“, in diesen Tagen das Sudetendeutsche Treffen in Brno. Eine wirkliche Abrechnung mit dem Faschismus fand nicht statt, wie z. B. ihre offizielle Haltung zu dem faschistischen Regime in der Ukraine belegt,

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China und Russland: Eine Partnerschaft mit ungleichen Lasten

Von Rainer Rupp

In der englischen Ausgabe von “Russia Today” vom 16. Mai hat der russische Politikwissenschaftler Alexei Martynow wegen der ungleichen Verteilung der Kosten des gemeinsamen Widerstands gegen den US-Imperialismus zuungunsten Russlands deutliche Kritik an China geübt

Unter dem Titel “Beijing can no longer treat Moscow as a junior partner” (zu Deutsch: Peking kann Moskau nicht länger als Juniorpartner behandeln) schreibt der Politikwissenschaftler Alexei Martynow auf RT:

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Resolution: Dem Frieden dienen!

Im April fand in Strausberg bei Berlin das 14. Kundschaftertreffen ehemaliger Mitarbeiter der Hauptverwaltung Aufklärung, des Bereichs Aufklärung der NVA und anderer Dienstzweige bewaffneter Organe der DDR und Mitglieder der GRH statt. Unsere Biographien sind eng mit den politischen Konflikten des 20. Jahrhunderts verbunden. Viele von uns verfügen über langjährige Erfahrungen aus unserer früheren politischen und militärischen Aufklärungstätigkeit in einer Phase der europäischen und internationalen Geschichte, die uns trotz der Konfrontation des Kalten Krieges Frieden bescherte. Wir haben unsere Kraft dem Kampf für die Erhaltung des Friedens gewidmet.

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Schuldumkehr

Hans Bauer

In diesen Tagen jähren sich bedeutsame historische Ereignisse. Zu den wichtigsten zählt die Befreiung Deutschlands vom Faschismus am 8. Mai 1945. Für Tausende aus mehr als 20 Ländern war dieses Ereignis zugleich die Befreiung aus über 42.000 Konzentrationslagern, Arbeitslagern, Ghettos, Zuchthäusern und Gefängnissen im „Herrschaftsbereich des deutschen Faschismus“. Befreiung war es auch für jene, die in der Illegalität lebten, ins Exil gegangen waren oder im eigenen Lande innerlich emigriert waren. Die überwiegende Mehrheit der Menschen in Deutschland hing aber der faschistischen Ideologie an. Sie konnten (noch) nicht begreifen, dass sie von einem verbrecherischen Regime befreit worden war. Zu sehr waren die meisten der Hitler-Ideologie gefolgt und ihr verhaftet. Für sie war es der „Zusammenbruch“, die „Niederlage“, das „Ende“. Persönlich empfanden sie allerdings das Kriegsende als Befreiung von Angst und Schrecken, von den Fliegeralarmen und Bombennächten. Ihnen ging es ums bloße Überleben. Schuldgefühle wurden verdrängt.

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