Corona Lockdowns im reichen Westen

Hungerkatastrophe bei den Armen.

von Rainer Rupp

Einführung

Der Kampf gegen die so genannte „Corona-Epidemie“ wurde von vielen westlichen Regierungen als „Krieg“ definiert und über weite Strecken auch wie ein Krieg geführt, hauptsächlich gegen die eigene Bevölkerung. Die dabei entstandenen Kollateralschäden wurden von den herrschenden Eliten weitgehend ignoriert oder heruntergespielt, zumal die Entwicklungs- und Schwellenländer viel verheerender davon betroffen sind als die im einkommensstärkeren Westen, obwohl auch im reichen Westen die unteren Bevölkerungsschichten immer mehr verarmen.

Der militärische Begriff “Kollateralschaden” ist ein Synonym für nicht beabsichtigte Schäden. Während der Monate langen, völkerrechtswidrigen und angeblich „humanitären“ Bombardierung Restjugoslawiens im Jahr 1999 durch die NATO unter Beteiligung der sich gerne als Friedensstaat präsentierenden Bundesrepublik Deutschland wurde der Begriff international bekannt und verhasst. Denn der damalige NATO-Informationsdirektor mit dem ewig lächelnden Gesicht, Jamie Shea, hatte in den alltäglichen TV-Abendnachrichten über die NATO-Erfolge die Tausende von NATO-Bomben zerfetzten oder verstümmelten Zivilisten, Frauen, Kinder und Alte beiläufig als „Kollateralschäden“ abgetan.

Aktuell führen die neo-liberalen Eliten und ihre Regierungen in den Ländern des kapitalistischen Westens mit Lockdowns und anderen, die Wirtschaft und Gesellschaft zersetzenden Maßnahmen erklärtermaßen wieder Krieg, diesmal allerdings gegen die eigene Bevölkerung. Und in diesem nun fast eineinhalb Jahre wütenden Kampf gegen Corona, dessen destruktive Folgen denen eines Schießkrieges kaum nachstehen, sind die Kollateralschäden besonders hoch. Tatsächlich dürfte die Zahl, der auf Grund von anti-Corona-Maßnahmen produzierten Toten bei weitem die Zahl der Menschen übertreffen, die angeblich von den Maßnahmen vor einem Covid-19 Tod gerettet werden.

Dabei geht es nicht allein um Todesfälle wie z.B. durch verpasste Krebsbehandlungen, obwohl auch die eine beängstigende Dimension erreichen. Zur Erinnerung: Richard Sullivan, Professor für Krebserkrankungen am berühmten King‘s College in London, warnte (1) bereits vor einem Jahr, dass wegen des Corona Lockdowns in den nächsten 5 Jahren es mehr Todesfälle durch verpasste Krebsbehandlungen geben werde, als die Zahl der Menschen, die Dank des Lockdowns von Covid-19 verschont geblieben sind. Ähnliche Untersuchungen gibt es für Deutschland.

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Nachruf

Wir nehmen Abschied von unserem Genossen

                                        Oberst a.D. Günter Ebert

                                  geb. 19.04.1937   gest. 19.07.2021

Im Alter von 84 Jahren ist er nach langer und schwerer Krankheit verstorben.

Günter Ebert war 35 Jahre Mitarbeiter des MfS, ab 1981 als Abteilungsleiter XV ( Wehrtechnik, Raum- und Luftfahrt ) im Sektor Wissenschaft und Technik der Hauptverwaltung A.

Günter kam als gelernter Metallhüttenwerker zum Sicherheitsorgan. Nach einem Studium an der Humboldt-Universität, mit Abschluss Diplom-Kriminalist, war er in allen Dienststellungen erfolgreich tätig. Als Kommunist blieb er auch nach 1990 seiner Überzeugung treu.

In der Arbeitsgruppe Aufklärer der GRH war Günter aktiv tätig und wir konnten uns jederzeit auf ihn verlassen, u.a. auch in der Mitarbeit bei der Veröffentlichung der Geschichte der Hauptverwaltung A.

Wir, seine ehemaligen Mitstreiter für eine gerechte Gesellschaft, werden Günter Ebert in dankbarer Erinnerung behalten.

Karl Rehbaum                                                                       Eberhard Pätzold

Wie das Projekt „Anti-Russland“ begann

..bei anderen gelesen..

von Dr. Wolfgang Schacht

„Am 7. Mai 1945, um 02:30 Uhr, erfolgte in der französischen Stadt Reims (130 km von Paris entfernt) die Unterzeichnung der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Truppen. Im Auftrage des Oberkommandos der Wehrmacht unterzeichnete sie auf deutscher Seite Generaloberst Alfred Jodl, Chef des Wehrmachtführungsstabes“.

Mit solchen u. ä. völlig aus dem Zusammenhang gerissenen Kenntnissen wachsen unsere Kinder seit der Annexion der DDR durch die BRD über das Ende des Nazismus in Deutschland und in Europa heran [1].

Ja, es stimmt, dass
• der deutsche Admiral Hans-Georg von Friedeburg im Auftrage des neuen Reichspräsidenten, Großadmiral Karl Dönitz, nach einer ganzen Reihe von Kapitulationen der deutschen Truppen im Norden und Westen, am 5. Mai 1945 im amerikanischen Generalstab in Reims eintraf, um mit den Amerikanern und Briten einen „separaten Frieden“ auszuhandeln;
• der damalige Präsident der USA, Dwight Eisenhower, seinen Stabschef in Reims, Reginald Henry Phillimore, beauftragt hat, die Delegation der Deutschen nur zur Unterzeichnung einer vollständigen Kapitulation zu empfangen;
• diese erste bedingungslose Kapitulation seitens Nazi-Deutschlands am 7. Mai 1945 vom Generaloberst Alfred Jodl, seitens Englands und den USA vom Chef des Generalstabes der vereinigten Expeditionstruppen und Direktors des Zentralen Geheimdienstes, Walter Bedell Smith, seitens der Sowjetunion vom Generalmajor Iwan Alexejewitsch Susloparow (damals Chef der sowjetischen Militärmission in Paris) und als Zeuge vom Generalmajor der französischen Armee, Francois Sevez, unterschrieben wurde;
• Generalmajor Iwan Alexejewitsch Susloparow sofort nach dem Erhalt der Einladung zur Unterzeichnung der Kapitulation von Nazi-Deutschland am 7. Mai 1945 in Reims den vorgeschlagenen Text mit allen Details nach Moskau schickte und Stalin um seine offizielle Zustimmung zur Unterzeichnung der geplanten Kapitulation bat;
• Generalmajor Iwan Alexejewitsch Susloparow, der bis zum Zeitpunkt der Unterzeichnung des Kapitulationsaktes von Stalin dazu keinerlei Erlaubnis erhielt, das Dokument im Namen der UdSSR eigenverantwortlich unterschrieb, aber auch dafür Sorge trug, dass im Artikel 4 ausdrücklich erlaubt wurde, diese Kapitulation durch andere Generaldokumente der Vereinten Nationen zu ersetzen;
• das Kapitulationsdokument ganz bewusst nur in englischer Sprache verfasst wurde und deshalb nur in englischer Sprache authentisch ist;
• dem Generalmajor Iwan Alexejewitsch Susloparow erst nach dem Abschluss der Kapitulationszeremonie die Unterzeichnung derartiger Dokumente durch Moskau ausdrücklich verboten wurde.

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Wild West in der US-Außenpolitik

Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Den Maidan-Putsch in der Ukraine im Jahr 2014 hatten sich die Herren der „liberalen Weltordnung“ in Washington eigenen Angaben zufolge 5 Milliarden Dollar kosten lassen. Im Rückblick hat Washington das Geld in den Sand gesetzt. Denn seither sind die finanziellen und politischen Kosten, um das korrupte Fascho-Regime in Kiew über Wasser zu halten, stark gestiegen; nicht zuletzt, weil es auch für die Puppenspieler in Washington zunehmend unkontrollierbar geworden ist.

Tatsächlich ist das Ergebnis des gemeinsamen von USA und EU verfolgten Regimewechsels in der Ukraine für die westliche Herrschaftselite alles andere als zufriedenstellend. Denn Russland hat sich nicht bluffen lassen und hat bei der letzten Eskalation der Ukro-Faschos im Frühling dieses Jahres die Zähne gezeigt, bzw. seine erdrückende Überlegenheit entlang des gesamten militärischen Spektrums in Qualität und Quantität demonstriert.

Das zu Tode erschrockene Ukro-Regime in Kiew hat schleunigst den Schwanz eingezogen und die USA und die NATO um militärische Soforthilfe angefleht. Vergeblich. Von den USA und der NATO kamen nur warme Worte als Placebos, denn auch sie konnten nichts tun, außer sich noch tiefer in die Verliererposition zu manövrieren.

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Grüne Oberbürgermeisterin will sich für Frieden nicht “instrumentalisieren” lassen

Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Wie an sehr vielen Orten in Deutschland haben Aktive der Friedensbewegung auch in Bonn, der ehemaligen Hauptstadt der BRD am 80. Jahrestag des Überfalls Nazi-Deutschlands auf die Sowjetunion eine Gedenkkundgebung organisiert. Sie hatten dazu auch die Oberbürgermeisterin Katja Dörner (Bündnis 90/ Die Grünen”) eingeladen, die zum Netzwerk „Mayors for Peace“ (Bürgermeister für den Frieden) gehört. Die Grüne Oberbürgermeisterin Dörner hatte eine Teilnahme jedoch abgelehnt. Sie hatte, laut Kundgebungs-Moderater Jens Koy, zur Begründung ihrer Absage vorgebracht, sie habe „Angst, sich angesichts der tagesaktuellen, politischen Lage instrumentalisieren zu lassen”.

Ein Kundgebungsteilnehmer, der in Bonn lebende, inzwischen über achtzigjährige Diplom Mathematiker und Forscher W. Göhring schrieb der Grünen Oberbürgermeisterin einen eindrucksvollen offenen Brief, aus dem nachfolgend einige Passagen zitiert werden.

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