Willkommen

Ein herzliches Willkommen den Besuchern der bisherigen Internetseite der Initiativgruppe Kundschafter des Friedens fordern Recht – www.kundschafter-frieden.de.

Wir möchten uns bei den Genossen um Dieter Popp für ihre unermüdliche Arbeit zur Verbreitung der Wahrheit und der geübten Solidarität bedanken.

Wir werden – im Sinne unseres Wahlspruches ‘ehemalige Aufklärer klären auf’ – diesen Kampf fortsetzen.

Karl Rehbaum

Arbeitsgruppe Aufklärer der GRH

Erklärung zum 8. Mai – Tag der Befreiung

Aus unserer Postmappe..

..zugesandt von der LAG Deutsch-Russische-Freundschaft Sachsen

Die Herrscher Europas, Kaiser, Könige und Zaren, hatten die Völker 1914 in einen menschenverschlingenden und maßlos Elend erzeugenden Krieg geschickt. Skrupellos opferten sie Millionen Menschen, nur um ihre Herrschaftsansprüche durchsetzen zu können und dem Kapital Rohstoff- und Absatzmärkte zu sichern.

Da begannen sich an den unterschiedlichsten Fronten Soldaten der verbindenden Interessen sowie humanitären Gemeinsamkeiten zu besinnen und es kam zu Verbrüderungen. Nicht nur die Frontlinien schwankten, sondern auch gesellschaftliche Umwälzungen zeichneten sich konkrete am Horizont ab. Die Oktoberrevolution fegte das menschenmordende zaristische Regime hinweg. Dem wollte sich ein Zusammenschluss imperialistischer Staaten militärisch entgegen stellen.

Da erklärte Lenin: “Für die Sowjet-Macht”. Das Dekret zum Aufbau der Roten Armee wurde im Januar 1918 verabschiedet. Als offizieller Gründungstag gilt der 23. Februar, der Tag der Mobilisierung des “werktätigen Volkes”.

Der Russische Bürgerkrieg wurde zwischen der von Leo Trotzki gegründeten Roten Armee einerseits und der Weißen Armee andererseits ausgetragen. Das Eingreifen der Entente und der Mittelmächte in den Konflikt trug maßgeblich zu seiner Länge und Heftigkeit bei.

Der Konflikt endete in Europa mit dem Sieg der Roten Armee über die letzten weißen Truppen auf der Krim im November 1920, im Kaukasus mit der Einnahme von Batumi 1921 und in Ostasien mit der Einnahme von Wladiwostok 1922. Am Ende des Jahres wurde die Sowjetunion gegründet.

Die Weißgardisten und die mit ihnen verbündete “Entente”, die die junge Sowjet-Macht vernichten wollten, wurden durch die Rote Armee geschlagen.

Der 2. Weltkrieg begann er am 1. September 1939 mit dem von Adolf Hitler befohlenen Überfall auf Polen. In Ostasien befand sich das Kaiserreich Großjapan bereits seit Juli 1937 im Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg mit der Republik China.

Soldaten der deutschen Wehrmacht, der SS sowie Angehörige von Polizei und Gestapo marschierten auch in Frankreich, Belgien u.a. europäischen Ländern ein und errichteten ein Terrorsystem.

Am  22. Juni 1941 marschierte Deutschland mit mehr als 3 Millionen Soldaten in die Sowjetunion ein, um dem faschistischen Regime und den mit ihm verbündeten Kreisen des Kapitals “das Tor zur Weltherrschaft” zu öffnen.

Das Unternehmen Barbarossa (ursprünglich Fall Barbarossa) war der Deckname des faschistischen Regimes für den heimtückischen Überfall der Wehrmacht.

Die deutsche „Operation Taifun“ im Winter 1941/1942, zielte darauf ab, die sowjetische Hauptstadt Moskau zu erobern. Dank der Gegenwehr der Roten Armee scheiterte diese vollständig. In der Folge wurde die Wehrmacht mehrere hundert Kilometer zurückgeworfen. Dies war nicht die erste große Niederlage des Dritten Reiches an der Ostfront. Eine Woche vor der Wende in Moskau wurde bereits eine andere Großstadt befreit: Rostow am Don. Es folgten die verlustreichen Kämpfe u.a zur Befreiung von Stalingrad, Leningrad, Warschau, Budapest, Prag, Berlin.

Dem faschistischen Eroberungszug, der als Vernichtungskrieg gegen den “jüdischen Bolschewismus” geführt wurde, fielen über 27 Millionen Sowjetbürgerinnen und -bürger zum Opfer.

Die Rote Armee hat unter größter Aufopferung und Millionen von Gefallenen ihr Land und maßgeblich Europa vom Faschismus befreit.

Wir gedenken an diesem historischen Tag der Soldatinnen und Soldaten der Roten Armee, der Partisanen und Bürger im Widerstand sowie den zivilen Opfern der faschistischen Barbarei und verneigen uns vor allen, die uns 1945 die Befreiung vom Faschismus brachten.

Landesarbeitsgemeinschaft  Deutsch-Russische-Freundschaft Sachsen, Sprecherin Regina Silbermann

Nachruf

Wir nehmen Abschied von einem besonders erfolgreichen Kundschafter

Alfred Spuhler

geb. 13.12.1940      gest. 07.02.2021

Im Alter von 80 Jahren ist er nach langer und schwerer Krankheit verstorben. Alfred Spuhler war nach seiner Dienstzeit in der Bundeswehr über 20 Jahre Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes.

Im BND gelangte Alfred Spuhler zu Erkenntnissen, die bei ihm die Überzeugung prägten, dass man etwas tun muss gegen die Politik der Hochrüstung, des Rüstungswettlaufs und der Bedrohungslüge, um die Kriegsgefahr zu bannen.

Alfred Spuhler fand aus Überzeugung den Weg zur Hauptverwaltung Aufklärung und war von 1972 bis1988 eine sehr wertvolle Quelle im gegnerischen Nachrichtendienst. Mit seinen Informationen leistete er einen beträchtlichen Beitrag zur Sicherheit, nicht nur der DDR, letztlich zur Erhaltung des Friedens. Alfred wurde attestiert und hatte zuletzt den Dienstgrad Oberstleutnant.

Durch Verrat enttarnt, wurde er und sein Bruder, der in die inoffizielle Arbeit einbezogen war, zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. An seiner politischen Grundhaltung änderte die Verfolgung durch die Justiz der BRD nichts.

In einer Erklärung vom Mai 1998 schreibt Alfred: „Es ist eine Frage der Zeit, wann die “kapitalistische Karre“ weltweit an die Wand fährt…Wir müssen den Aufbau einer neuen, starken und einigen Linken in unserem Land, in Europa und weltweit beschleunigen, um  endlich wirksam in den Kampf gegen den Imperialismus eintreten zu können.“

Wir, seine ehemaligen Kampfgefährten, werden Alfred immer mit außerordentlichem Respekt in Erinnerung behalten.

Karl Rehbaum                                                                                Eberhard Pätzold

Einsatz für friedenserhaltende Balance

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Erfolgreicher Kundschafter der DDR im Alter von 80 Jahren verstorben. Nachruf auf Alfred Spuhler

Von Gabriele Gast

Er war einer der wichtigsten und erfolgreichsten Kundschafter der Auslandsaufklärung der DDR. Wie nun bekannt wurde, verstarb Alfred Spuhler bereits am 7. Februar dieses Jahres im Alter von 80 Jahren. Zuletzt hatte er eine Behandlung seiner körperlichen Schmerzen abgelehnt, da er nicht in seiner verschlechterten Verfassung weiterleben wollte. Er wünschte keine Trauerfeier oder ähnliches, da um seinen Tod kein weiteres Aufheben gemacht werden sollte.

Alfred Hans Peter Spuhler war 1958 als Zeitsoldat in die Bundeswehr eingetreten und nach seiner Ausbildung zum Fernspäher schon früh mit militärpolitischen Fragen des Ost-West-Konflikts sowie dem Kräfteverhältnis von NATO und Warschauer Vertrag befasst. Zehn Jahre später wechselte er 1968 als Berufssoldat in den Bundesnachrichtendienst (BND). Dort war er zunächst in der Abteilung II »Technische Aufklärung« und später in der Abteilung I »Operative Aufklärung« tätig.

Aufgrund seines immer umfangreicheren militärpolitischen Wissens gelangte er zu der Überzeugung, dass die von westlicher Seite geschürte Angst vor der Überlegenheit des Warschauer Vertrags angesichts der technologischen und wirtschaftlichen Stärke der NATO-Staaten ebenso fatal wie falsch war. Jene Angst war aus seiner Sicht nur dazu geeignet, den Rüstungswettlauf zu beschleunigen und ein friedenssicherndes militärisches Gleichgewicht zwischen Ost und West zu verhindern. So empfand er es geradezu als moralische Verpflichtung, im Rahmen seiner Möglichkeiten mitzuhelfen, eine friedenserhaltende Balance herzustellen und – nach intensiver Befassung mit den wirtschafts- und sozialpolitischen Ideen von Kapitalismus und Sozialismus – sich für eine gerechtere Gesellschaftsordnung einzusetzen.

Der Wunsch, einen möglichst effizienten Beitrag dafür zu leisten, stellte ihn 1972 vor die schwerwiegende Entscheidung, dem wichtigsten gegnerischen Nachrichtendienst des BND – der Hauptverwaltung Aufklärung der DDR (HVA) – seine Kooperation anzubieten. Die Zusammenarbeit dauerte bis zu Spuhlers Enttarnung im Jahr 1988 an, nach der er noch ein Jahr lang durch den Bundesnachrichtendienst observiert wurde. Alfreds Bruder und engem Vertrauten Ludwig, der für die Münchner Max-Planck-Gesellschaft arbeitete, kam der wichtige Part zu, die Verbindung zur HVA sicherzustellen. An sie sollte er die von Alfred beigebrachten Informationen weiterleiten. Im November 1989 wurden die Brüder festgenommen und 1991 im Rahmen der unzähligen westdeutschen Siegerjustizprozesse zu zehn Jahren (Alfred) beziehungsweise zu fünf Jahren und sechs Monaten (Ludwig) Haft verurteilt.

In dem 2003 veröffentlichten, von Klaus Eichner und Gotthold Schramm im Verlag Edition Ost herausgegebenen Sammelband »Kundschafter im Westen« ist auch ein Brief von Alfred Spuhler abgedruckt worden. Mit jenem »Brief an die Familie und an die Freunde« hat er ein eindrucksvolles Zeugnis seiner Motivation für den gefahrvollen Einsatz zugunsten der DDR hinterlassen. Im durch den Ost-West-Konflikt geteilten Deutschland verstand er sich als »Revolutionär für den Frieden und eine gerechtere Gesellschaftsordnung«.

Gabriele Gast arbeitete von 1973 bis 1990 im Sowjetunion-Referat der Politischen Auswertung des BND. Als Kundschafterin war sie dort eine der wichtigsten Quellen des MfS.

Erschienen in der “jungen Welt” vom 26.05.2021

Putins „Rote Linien“

von Rainer Rupp

Laut der Verfassung Russlands hat der Präsident des Landes jedes Jahr das russische Parlament, bestehend aus der Staatsduma und dem Föderationsrat, in einer Rede über die Lage der Nation zu informieren. Präsident Wladimir Putin hat das am Mittwoch dieser Woche getan. In seiner simultan auf Deutsch übersetzten Rede von ein-ein Viertel Stunden, die hier nachgehört werden kann (1), kann man viel über die jüngsten Erfolge Russlands – insbesondere auf dem Gebiet der Bekämpfung von Covid-19 – aber auch über fortbestehende Probleme erfahren. Vor allem den sozialen Belangen und deren Verbesserung, speziell der schnellen und unbürokratischen Hilfe für allein-erziehende Mütter widmete der Präsident große Aufmerksamkeit und informierte über in Gang gesetzte Verbesserungen.

Als nächstes befasste sich Putin mit den Bereichen Wirtschaft und Außenhandel, in denen er vor allem die als Resultat der Westsanktionen neu erworbene Widerstandsfähigkeit der russischen Wirtschaft hervorhob. Trotz der ungerechtfertigten und böswilligen Aktionen der USA und EU-Länder und trotz der Corona-Krise sei die russische Wirtschaft im Krisenjahr 2020 weitaus weniger eingebrochen als die Volkswirtschaften im Westen. Auch habe sich das Wirtschaftsleben in Russland seither schneller erholt als im Westen. Als Anmerkung sei hier hinzugefügt, dass diese Einschätzung vom Internationalen Währungsfonds (IMF) und anderen westlichen Analysten geteilt wird.

Der Außenpolitik, inklusive der militär-technischen Durchbrüche der russischen Forschung und Industrie zur Stärkung der russischen Verteidigungsfähigkeit, widmete Putin den kürzesten Teil seiner Rede gegen Ende. Dabei berührte er einige Schlüsselfragen, ohne jedoch ein Land oder eine Person zu benennen. Aber getroffene Hunde bellen, und genau das geschah in großen Teilen der selbsterklärten, westlichen „Qualitätsmedien“ im Anschluss an Putins Rede. Hier einige repräsentative Beispiele:

Putin warnt Ausland vor ‚roter Linie‘“,  titelte das ZDF (2). Die Spannungen Russlands mit dem Westen wachsen. Putin warnt das Ausland vor Provokationen. Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) setzt verstärkt auf Effekthascherei zur Verängstigung seiner Hörer. Putins Warnung vor Provokationen verwandelt er in etwas Dunkles und Böses und titelt: „Putins Rede: >Eine klare Drohung<“ (3).

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Die Produktion von biologischen Waffen ist nur den USA erlaubt

.. bei anderen gelesen..

von Dr. Wolfgang Schacht

Die Vereinigten Staaten von Amerika (USA), wohl wissend, dass sie in der Welt die Stärksten, die Klügsten, die Gewissenlosesten und Skrupellosesten sind, produzieren tödlich wirkende Viren, Bakterien und Toxine für biologische Waffen. Sie können das, sie dürfen das und tun das, weil derartig gefährliche Tätigkeiten auf dem Territorium der USA nicht erlaubt sind, weil sie das Genfer Protokoll vom 17. Juni 1925 („Protokoll über das Verbot der Verwendung von erstickenden, giftigen oder ähnlichen Gasen sowie bakteriologischen Mitteln im Krieg‟) nicht unterschrieben haben und … weil keiner sich dagegen wehrt.

In den Dokumenten des Pentagon werden schockierende Fakten über Kriegsprogramme der USA mit biologischen Waffen genannt [1].

Amerikanische Militärwissenschaftler testen künstlich geschaffene Viren in mehr als 200 Laboren des Pentagons in 25 Ländern der Welt (Bild 1).

Bild 1

Die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) sind das einzige Land der Welt, das derartige biologische Labore in anderen Ländern besitzt und betreibt.

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