Die Amis, die müssen verrückt sein

Ein Kommentar von Rainer Rupp.

So und nicht anders hätte Asterix die aktuelle Lage in den Vereinigten Staaten von Amerika bezeichnet. Egal wohin man blickt, im einstigen „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ steht heute alles auf dem Kopf. Der amerikanische Traum von der Suche nach dem persönlichen Glück und die Tellerwäscher-zum-Millionär- Karrieren sind heute mehr denn je nur ein Traum. Zyniker würden allerdings behaupten, dass in den USA auch heute immer noch alles möglich ist, vor allem die Selbstzerstörung und der gesellschaftliche Zerfall.

Vieles erinnert an Lenins Beschreibung einer vorrevolutionären Situation, die kurz zusammengefasst besagt: „Die da Unten wollen nicht mehr und die da Oben können nicht mehr.“

Die da Oben können nicht mehr, weil ihr bisher sehr profitables Geschäftsmodell der neoliberalen Globalisierung sich im Niedergang befindet, und keine Heilung in Sicht ist. Obwohl viele Präsident Trump dafür verantwortlich machen, hat diese Entwicklung schon lange vor seinem Amtsantritt angefangen, nämlich mit den großen Banken-Wirtschafts- und Staatsfinanzkrisen, die 2007 / 2008 begannen und sich in der Großen Rezession fortsetzen. In deren Folge machte sich der Neoliberalismus selbst redundant; spätestens nachdem offensichtlich geworden war, dass die herrschende Ideologie keinen Ausweg aus der Krise bieten konnte.

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Von der DDR in das Jammertal BRD

..bei anderen gelesen..

von Dr. Wolfgang Schacht

In einem Brief an Jean Jacques Rousseau schreibt der berühmte französische Philosoph, Historiker und Schriftsteller Voltaire (eigentlich François-Marie Arouet) am 30. August 1755: „Was diese Welt zu einem Jammertal macht und immer wieder machen wird, das ist die unersättliche Gier (nach Geld, Reichtum und Macht, d. V.) und der unbezähmbare Hochmut (d.h. die grenzenlose Dummheit und Arroganz, d. V.) der Menschen“ [1]. Wie wahr! Wie treffend! Gut zu wissen, dass es schon vor 265 Jahren Menschen gab, die unter diesen Grundübeln der Menschheit gelitten, ihre Ursachen klar erkannt und gegen sie massiv gekämpft haben. Die Worte von Voltaire bilden in gewisser Hinsicht auch die Quintessenz unseres Lebens, egal ob es vor, während oder nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges begann.

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Eine Farbenrevolution in den USA?

Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Wird dem US-Oligarchenregime in Washington jetzt seine eigene Medizin serviert, mit der es in den letzten Jahrzehnten rund um den Globus Regierungen gestürzt hat, die sich seiner neo-liberalen Weltordnung nicht unterordnen wollten? Auf den ersten Blick sieht es tatsächlich so aus, als ob sich in den Vereinigten Staaten eine Art Farben-Revolution anbahnt. Denn was derzeit in den USA passiert, gleicht auf verblüffende Weise den Methoden und Destabilisierungsprozessen, mit denen die US-finanzierten fake Demokratie-NGOs rund um die Welt mit Erfolg Regierungsumstürze durchgeführt haben

Tatkräftig unterstützt von den anderen Verbrechern der westlichen Un-Wertegemeinschaft fielen in den letzten Jahrzehnten nach und nach die zuvor von unseren Presstituierten verteufelten Regierungen den im humanitären Schafspelz daher kommenden, imperialistischen Raubtieren zum Opfer; unter anderem Staaten wie Serbien, Georgien, Ukraine, Libanon, Ägypten, Libyen und Bolivien. In anderen Ländern, wie in Syrien und Venezuela, führten die mörderischen Pläne der westlichen Demokratiekrieger nicht zum gewünschten Ziel. Aber das durch ihre Verbrechen verursachte menschliche Leid und die Zerstörung der Lebensgrundlage der lokalen Bevölkerung ist ungeheuerlich. 

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Im falschen Film: „NATO 2030“

Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Nachdem die europäischen Staaten im organisatorischen Rahmen der Nordatlantischen Vertragsorganisation NATO in den letzten 30 Jahren den USA dabei geholfen haben, mit völkerrechtswidrigen Angriffskriegen den Balkan, Afghanistan, den Nahen Osten und Nordafrika in die Luft zu sprengen und in Kriegs- und Spannungszonen aufzuteilen,

  • und nachdem die NATO mit ihren Angriffswaffen immer weiter in Richtung Osten bis direkt an die Grenze Russlands vorgestoßen ist,
  • und nachdem die USA unterstützt von der NATO in der Ukraine den rechtmäßig gewählten Präsidenten gewaltsam weggeputscht hat und das Land mit Hilfe einer Armada von Neonazi-Kampfgruppen auf den Kopf gestellt hat,
  • nachdem die USA den INF-Rüstungskontrollvertrag über atomare Mittelstreckenraketen zwischen Russland und den USA jüngst mit Unterstützung der NATO-Länder gekündigt hat,
  • und nachdem die USA mit Unterstützung der NATO Russland mit einem ballistischen Raketenschild umzingelt hat,

nach all diesen gefährlichen und verbrecherischen Taten haben die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsländer der NATO, – dieses monströsen Relikts aus dem Kalten Krieg – entschieden, dass angesichts der überall rapide wachsenden politischen Instabilität es am besten für die Völker der Erde ist, die Welt mit noch mehr NATO zu beglücken, und zwar mit dem Projekt „NATO 2030“. Man kommt sich vor wie in einem falschen Film.

Nein Danke.

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Der Nazi-Überfall auf die UdSSR: Glaubte Stalin seinen Aufklärern nicht, warum?

Der überfallartige Angriff Nazi-Deutschlands auf die Sowjetunion war zweifellos heimtückisch geplant. Dennoch war die Sowjetführung über die Angriffspläne informiert: Mehrere Spione – auch in Berlin – haben Stalin sogar den Tag des Angriffs gemeldet.

von Wladislaw Sankin

Zu Beginn der 1940er Jahre verfügte der sowjetische Geheimdienst über drei besonders wertvolle Aufklärer in Nazi-Deutschland. Sie operierten unter den Decknamen “Hauptmann”, “Korsikaner” und “Breitenbach”.

Das erste Pseudonym war Harro Schulze-Boysen zuzuordnen. Er war nur Leutnant bei der Luftwaffe, hatte aber Zugang zu einem der mächtigsten Nazi-Größen, zu Reichsmarschall Hermann Göring. Unter dem Pseudonym “Korsikaner” stand der Antifaschist Arvid Harnack als Berater des Wirtschaftsministeriums mit Schulze-Boysen in Verbindung.

Das Pseudonym “Breitenbach” trug der Kriminalkommissar und spätere Gestapo-Offizier Willy Lehmann, der in der Spionageabwehr tätig war und so auch über Rüstungsunternehmen Informationen erhielt. Dies ermöglichte ihm, den sowjetischen Geheimdienst mit zahlreichen Informationen auch über deutsche Rüstungsvorhaben zu versorgen.

Alle drei Agenten berichteten ihren jeweiligen Verbindungsleuten in der ersten Hälfe des Jahres 1941, dass der Angriff gegen die Sowjetunion unmittelbar bevorstünde. Am 28. Mai 1941 berichtete “Breitenbach”, dass auch seine Gestapo-Abteilung auf einen 24-Stunden-Dienst in den zu überwachenden Betrieben umgestellt wurde, was von außergewöhnlichen Ereignissen in allernächster Zeit zeugte. Am 16. Juni berichteten “Hauptmann” und “Korsikaner”, dass der Krieg “jede Minute” beginnen könne, und mit dieser Nachricht wurden sogar vorrangige Ziele für den Angriff deutscher Flugzeuge mitgeteilt.

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