25 Jahre nach 9/11: Lockerbie und Twin Towers – zweierlei Maß bei der Aufklärung (Teil VI)

Von Rainer Rupp

Fortsetzung von Teil I; Teil II; Teil III; Teil IV; Teil V

Bei der Aufarbeitung der beiden Terroranschläge gab es entscheidende Unterschiede im juristischen Vorgehen. Bei Lockerbie gab es einen richtigen “Inquest”, gefolgt von einem Strafverfahren vor einem Strafgerichtshof. Bei 9/11 gab es eine aufwendige politische Inszenierung.

Die Anschläge von New York am 11. September 2001 und von Lockerbie am 21. Dezember 1988 waren die bisher größten terroristischen Vorfälle, die von den Vereinigten Staaten untersucht wurden (im Fall von Lockerbie in enger Partnerschaft mit Großbritannien). Bei dem Terroranschlag auf die Boeing von Pan Am, Flugnummer 103, die am 21. Dezember 1988 über dem schottischen Lockerbie von einer Zeitbombe in großer Höhe zerrissen worden befanden sich unter den 270 Toten auch 190 US-Bürger. Unter den 2.977 Toten von 9/11 befanden sich etwa 2.500 US-Bürger.

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25 Jahre nach 9/11: Teil VII – Kommt die offizielle Version endlich vor ein ordentliches Gericht?

Von Rainer Rupp

Fortsetzung von Teil I; Teil II; Teil III; Teil IV; Teil V und Teil VI

Die Entscheidung zur letzten Chance auf Aufklärung von 9/11 trifft Mitte Oktober der britische Supreme Court. Ein Okay würde ein ordentliches Gerichtsverfahren zur Untersuchung des 9/11-Opfers Jeffrey Campbell ermöglichen, auch mit Aussagen von Zeugen und Sachverständigen zu 9/11 unter Eid.

Nach 25 Jahren gibt es tatsächlich neue Hoffnung auf eine ordentliche Untersuchung von 9/11 vor einem britischen Gericht. Dafür hat Matt Campbell, der Bruder des 9/11-Opfers Jeffrey Campbell, 25 Jahre gekämpft. Unterstützung bekam er dabei nicht nur von seiner Familie, sondern von vielen Menschen aus vielen Ländern, vor allem aber von Roger Waters. Geboren 1943, ist der Mitbegründer (1965) der legendären britischen Rockgruppe Pink Floyd als Gitarrist, Sänger, Komponist und Musikproduzent zu weltweiter Berühmtheit gekommen. Zugleich ist die Rocklegende einer der engagiertesten Verfechter von Frieden und Gerechtigkeit; das gilt sowohl für die Opfer des israelischen Genozids im Gazastreifen als auch für die von 9/11, das er nicht vergessen kann.

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Die negative Kontinuität westlicher Außenpolitik

Andreas Mylaeus / René Zittlau

Die Aussage eines amerikanischen Generals aus dem Jahr 1968 zeigt, wie Washingtons gezielte Sabotage des Potsdamer Abkommens – und nicht die sowjetische Aggression – Europa spaltete und den Grundstein für die heutigen Konflikte legte.

Einleitung

Beim Sammeln von Material für ein neues Projekt stiessen wir auf einen Artikel aus dem Jahre 1968. Der Titel lautet „Die Besetzung der CSSR durch die Warschauer-Pakt-Mächte“. Veröffentlicht wurde er in der November-Ausgabe 1968 der amerikanischen Zeitschrift „The Churchman“.

Der Autor, Hugh Bryan Hester (1895 – 1983), nahm als Offizier der US-Armee an beiden Weltkriegen teil. Als Leiter des US-amerikanischen Nahrungsmittel- und Landwirtschaftsprogramms für Deutschland von 1945 bis 1947 erlangte er einen tiefen Einblick in die amerikanische Politik gegenüber Nachkriegsdeutschland. In den Jahren 1947 – 1948 war er Militärattaché der USA in Australien.

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Erklärung der GRH – Schluss mit den Provokationen und Sanktionen gegen Russland!

Hans Bauer

Am 1. September 1939 begann das faschistische Deutschland unter Vortäuschung falscher Tatsachen mit dem Überfall auf den Sender Gleiwitz den Zweiten Weltkrieg.

Am 1. September 2026, dem Weltfriedenstag, verhängte das imperialistische Deutschland mit falscher Schuldzuweisung neue feindselige Sanktionen gegen die Russische Föderation.

Ein Zufall? Oder ein beunruhigendes Echo der Geschichte?

Mit einer „Gefahr aus dem Osten“, einer Bedrohungslüge, wird das Volk auf einen Krieg gegen Russland vorbereitet. Zur „Beweisführung“ dafür ist jedes Mittel der Provokation recht. Obgleich die russische Führung mehrfach glaubhaft versicherte – und die Fakten dies stützen –, dass keine Angriffsabsichten gegenüber NATO-Staaten bestehen. Auch nicht gegenüber Deutschland.

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Leipziger Drohnenerzählungen

Von Dagmar Henn

Ja, inzwischen ist das sogar ein ganz großes Thema in der Politik, man raunt von Beratungen nach Artikel 4 des NATO-Statuts, und es soll ganz harte Maßnahmen gegen Russland geben … Und doch ist die Geschichte selbst nach wie vor fragwürdig.

Eigentlich hätte ich ja erwartet, dass die ganze Sache schnell wieder begraben wird. Da hatte zur Urlaubszeit eben mal der Praktikant in der Propagandaabteilung Zugriff gehabt und eine wirre Räuberpistole geliefert, die man am besten schnell wieder vergisst. Schließlich reichte schon die Geschichte vom Busfahrer, der anfangs die in Leipzig angeblich angeflogene Drohne per Fußtritt erledigt haben sollte, um das ganze Drama in der Ablage für moderne Märchen zu entsorgen.

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