USA ist Quelle des erneuten ISIS-Terrorismus in Syrien

Ein Kommentar von Rainer Rupp.

In jüngster Zeit mehren sich wieder die Angriffe auf syrische Stellungen von Terroristen des selbsternannten „Islamischen Staates von Irak und Syrien“ (ISIS), die auf ein Wiedererstarken der mit modernen Waffen ausgerüsteten und mit mittelalterlicher Grausamkeit operierenden Terrororganisation in den von den USA völkerrechtswidrig besetzten Gebieten in Ostsyrien zurückgehen. Tatsächlich stecken die kriminellen Kriegstreiber in Washington hinter dieser Entwicklung. Warum das so ist, das hat diese Woche der investigative, auf geo-politische Zusammenhänge spezialisierte US-Journalist Tony Cartalucci in seinem Artikel deutlich gemacht, der aktuell unter dem Titel “USA wollen Terrorismus in Syrien verlängern, nicht ihn besiegen“ (US Seeks to Prolong Terrorism in Syria, Not Defeat It) erschienen ist.

Laut Cartalucci, ein ehemaliger Soldat der US- Elitetruppe der „Marines“ wollen die Falken in Washington mit der Freilassung von Tausenden ISIS-Gefangenen aus den Lagern in dem vom US-Militär kontrollierten Gebieten in Ostsyrien die Instabilität im Land wieder erhöhen.

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NATO – Militarisierung und Expansion gegen den Feind im Osten

von Rainer Rupp

Angesichts der bevorstehenden Jubel-Feierlichkeiten zur vorgeblich friedlichen Wiedervereinigung Deutschlands ist es notwendig, an die Osterweiterung der NATO und damit an die NICHT-EINHALTUNG des damaligen NATO-Versprechens gegenüber der Sowjetunion zu erinnern.

Die Expansion von NATO und EU, zuerst in die ost- und südosteuropäischen Länder, begann schon ziemlich bald nach dem Zusammenbruch der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken (UdSSR) im Jahr 1991. Dann am 29. März 2004 folgte die Eingliederung der ehemals baltischen Sowjetrepubliken Estland, Lettland und Litauen als Vollmitglieder der NATO und wenige Tage später, am 1. Mai, wurden die drei auch Mitglieder der Europäischen Union.

Das Vorrücken der NATO in die ehemaligen Staaten des Warschauer Vertrags war Teil eines Vertrags- und Vertrauensbruchs der Amerikaner, eine Tatsache, die hierzulande von eifrigen Politikern und ihren Presstituierten längst im historischen Gedächtnisloch entsorgt worden ist. Tatsache ist, dass US-Außenminister James Baker seinerzeit den Vertretern des Kremls in die Hand versprochen hatte, dass in den Ländern Osteuropas keine NATO-Soldaten den Platz der abziehenden Roten Armee einnehmen würden.

Wie wir alle wissen, war dann schon bald das Gegenteil der Fall. Absprachen und Abkommen mit US-amerikanischen Regierungen sind seit deren Existenz das Papier nicht wert, auf dem sie stehen. Das hat angefangen mit dem amerikanischen Ureinwohner, die gutgläubig den Versprechungen Washingtons geglaubt haben. Als herausragende Beispiele des letzten Jahrzehnts haben wir u.a. das US-Nichtangriffsversprechen an Libyen, als Gaddafi im Gegenzug sein Atomprogramm einstellte oder noch aktueller, der von den USA unterschriebene und ratifizierte UN-Atomvertrag mit dem Iran, den die Trump-Regierung mit fadenscheinigen Begründungen einfach zerrissen hat und nun ihre NATO-Vasallen zu zwingen versucht, Washingtons Führung zu folgen.

Als Folge des gebrochenen Versprechens an die Sowjetunion stehen heute als Teil der NATO-Speerspitze wieder deutsche Panzer im Baltikum. Sie stehen dicht an der Grenze zu Russland, nur noch 160 Straßenkilometer von St. Peterburg entfernt. Die Urgroßväter der heutigen Bundeswehr-Panzerfahrer hatten damals als Teil der NAZI-Wehrmacht diese Stadt 3 Jahr belagert, um das sich tapfer verteidigende Leningrad, wie die Stadt damals hieß, auszuhungern. Unter täglichem Trommelfeuer und abgeschnitten von Lebensmitteln wurden damals eine Million Russen, hauptsächlich Zivilisten von deutscher Hand direkt oder indirekt getötet.

Dass nach diesem unvorstellbaren historischen Verbrechen der deutschen Wehrmacht, ausgerechnet St. Peterburg wieder von Panzern des Rechtsnachfolgers der Wehrmacht bedroht wird, ist nicht hinnehmbar.

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Nawalny als der neue Skripal: Verquere britische Version als Blaupause für die Bundesregierung

Die Parallelen zwischen dem deutschen Nowitschok-Nawalny-Fall und dem britischen Nowitschok-Skripal-Fall sind offensichtlich: Beide sind gefakt. Trotzdem wird Skripal als Präzedenzfall benutzt, um dem deutschen Nawalny-Fake Glaubwürdigkeit zu verleihen.

von Rainer Rupp

So sieht ganz aktuell auch einer der beiden SPD-Vorsitzenden, Norbert Walter-Borjans, die angebliche Vergiftung von Alexei Nawalny mit Nowitschok als Teil einer russischen Mordserie im Regierungsauftrag: 

“Wir hatten bereits den (Skripal-)Fall in Großbritannien, und wir hatten schon einen Fall, der Deutschland unmittelbar als Tatort betraf – nämlich den Tiergarten (Anm.: Mord im sogenannten ‘Kleinen Tiergarten’ in Berlin-Moabit an dem Georgier Selimchan Changoschwili tschetschenischer Herkunft). Das sind alles Dinge, die die Sache komplexer machen als ein Fall allein.”

Borjans ist nur einer von vielen deutschen und westlichen Politikern, für die der Fall Skripal gelöst ist und die Russen als Schuldige ausgemacht sind. Tatsächlich ist aber dabei alles offen und gar nichts gelöst. Es ist jetzt zweieinhalb Jahre her, dass Sergei Skripal und seine Tochter Julia in der bei Touristen beliebten englischen Stadt Salisbury auf einer Parkbank fast bewusstlos aufgefunden wurden und es den beiden anscheinend sehr schlecht ging.

Seither gibt es eine Unzahl von unbeantworteten Fragen. Die Zweifler verweisen auf die eklatanten Widersprüche, während die Apologeten versuchen, diese Widersprüche – ähnlich wie derzeit im Fall Nawalny – mit immer neuen Erklärungen doch noch stimmig zu machen. So ist der Fall Skripal zu einem großen Konvolut von Fakten, Halbwahrheiten und Lügen verschmolzen. Deshalb soll der geneigte Leser jetzt nicht mit weiteren Erklärungsversuchen des Tathergangs und der Suche nach den Tätern gequält werden.

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Wie wir belogen, betrogen und demoralisiert werden

…bei anderen gelesen..

von Dr. Wolfgang Schacht

Pünktlich am 7. Oktober 2020, d.h. 71 Jahre nach der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) erscheint im „Heidekraut Journal“ der Gemeinde Wandlitz Nr. 93, Ausgabe 6/2020, (http://heidekrautjournal.de/fileadmin/Heidekraut_Online/Ganze_Ausgaben/HeidekrautJournal_Oktober2020.pdf) der Beitrag „Auf der Spur der Mauer“ mit dem Untertitel „28 Jahre, zwei Monate und 27 Tage“. Dem aufmerksamen Leser entgeht nicht die Tatsache, dass mit folgenden Schlagzeilen

„Deutschland und der kalte Krieg“

„Mauerbau: 13. August 1961“

„Reaktionen auf den Mauerbau“

„Das Grenzsystem“

„Todesopfer an der Berliner Mauer“

„Grenzöffnung – 9. November 1989“

„Auf der Spur der Mauer“

„Wiedervereinigung“

die Geschichte Deutschlands im Zeitraum von 1945 bis 1990 bewusst entstellt und verfälscht, ja einfach völlig neu geschrieben wird.

Im Abschnitt „Deutschland und der kalte Krieg“ wird den staunenden Zeitzeugen der Kriegsjahre 1939 bis 1945 mitgeteilt, dass „mindestens 55 Millionen Menschen, davon 25 Millionen Zivilisten, durch Krieg und Verbrechen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft umgekommen“ sind. „Die Kriegsniederlage, die der Nazi-Diktatur ein Ende bereitet, ist zugleich eine Befreiung“. Da platzt dem letzten Überlebenden der Kriegsgenerationen wirklich der Kragen! Mit diesen platten nichtssagenden Formulierungen soll offensichtlich verschleiert werden, dass in der Sowjetunion, die in der Zeit vom 22. Juni 1941 bis zum 6. Juni 1944 (1079 Tage) völlig allein gegen die erdrückende Übermacht des faschistischen deutschen Aggressors und seiner europäischen Verbündeten kämpfen musste, mehr als 27 Millionen Menschen ums Leben gekommen sind, davon mindestens 18 Millionen (74%) durch ihre gezielte Ausrottung (Genozid!). Wer nicht als Arbeitssklave taugte, der wurde erschossen, vergast oder musste in deutschen Konzentrationslagern elend verhungern. Warum wird unterschlagen, dass im Zweiten Weltkrieg weltweit mindestens 80 Millionen Menschen umgekommen sind? Sind die Chinesen keine Menschen (Bild 1)? Warum wird unterschlagen, dass die heldenhaft kämpfende ruhmreiche Sowjetarmee mehr als 100 Millionen Menschen in den Ländern Rumänien, Polen, Bulgarien, Jugoslawien, Tschechoslowakei, Ungarn, Österreich, Deutschland, Norwegen und in Dänemark vom faschistischen Joch Hitler-Deutschlands befreit hat?

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Nachruf

Unser Mitglied der „Gesellschaft zur Rechtlichen und Humanitären Unterstützung e.V.“, der herausragende Kundschafter

                                              Klaus Kuron

ist nach langer und schwerer Krankheit verstorben.

Klaus war ein überdurchschnittlich qualifizierter Mitarbeiter der Referatsgruppe „Spionageabwehr DDR“ des Bundesamtes für Verfassungsschutz. Er fand Anfang der 80er Jahre den Weg zur Auslandsaufklärung der DDR und war seitdem ein erfolgreicher und zuverlässiger Kundschafter der Hauptverwaltung Aufklärung. Auf seine mutige, umsichtige und zuverlässige inoffizielle Arbeit konnte wir uns jederzeit verlassen.

Das Andenken an Klaus Kuron werden wir, seine ehemaligen Mitstreiter für eine gerechte Sache, in Ehren halten. Sein bewegtes und inhaltsreiches Leben hat sich vollendet. Es ist ein schwerer Verlust für seine Ehefrau und alle weiteren Familienangehörigen, aber auch für uns, seine Freunde aus der gemeinsamen operativen Arbeit.

Im Namen der Arbeitsgruppe Aufklärer der GRH

Karl Rehbaum                                                                         Eberhard Pätzold