2018 – ein Jahr der Luegen und Niederlagen, der Wahrheiten und Erfolge?

Bei anderen gelesen:

von Dr. Wolfgang Schacht 

Wenn wir dem chinesischen Horoskop Glauben schenken wollen, dann leben wir in der Zeit vom 16. Februar 2018 bis zum 4. Februar 2019 im Jahr des gelben Hundes. Als besondere Qualitäten dieses Hunde-Jahres werden uns Treue, Fleiß und Zuverlässigkeit eingeredet. Wo wir diese positiven Eigenschaften finden sollen, sagen uns weder die Chinesen noch „unsere“ Medien.

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Theresa Mays Bauchgefühl besser als jeder Beweis

Neuste unabhängige Untersuchungen legen nahe, dass das gegen die Skripals in England eingesetzte Gift aus Beständen der USA und Großbritanniens kommt. Der Mainstream schweigt und treibt mit dem angeblichen Giftgaseinsatz in Duma die nächste Sau durchs Dorf.

von Rainer Rupp

Jüngst wurde bekannt, dass das renommierte Schweizer Labor Spiez, das auch regelmäßig Analysen für die Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) durchführt, in der chemischen Substanz, mit der die Skripals vor über einem Monat im englischen Salisbury vergiftet wurden, unter anderem das Toxin BZ bzw. 3-Chinuclidinylbenzilat ausgemacht habe. Dieses werde nicht in Russland, dafür aber in Großbritannien und in den USA produziert, erklärte daraufhin der russische Außenminister Sergej Lawrow. Inzwischen hat sich das Labor in Schweigen gehüllt. Kein Kommentar mehr. Ob es wohl um zukünftige Aufträge fürchtet?

Wir erinnern uns noch gut, wie unsere Politiker, felsenfest auf der Atlantikbrücke verankert, eine in befremdlicher Weise kritiklose “Solidarität” gegenüber einer mit gezinkten Karten spielenden britischen Führung in London zelebrierten, statt sich auf die Suche nach der Wahrheit zu begeben. Continue reading ‘Theresa Mays Bauchgefühl besser als jeder Beweis’ »

Das Nowitschok-Märchen: Skripal-Inszenierung hat einen langen Vorlauf – Teil 1

Die britische Nowitschok-Inszenierung ist schlecht einstudiert. Beim Drehbuch wurde gestrudelt, die Dramaturgie stolpert über immer offensichtlichere Widersprüche und einige wichtige Akteure weigern sich, Londons Regieanweisungen Folge zu leisten.

von Rainer Rupp

Das “Nowitschok”-Märchen, das die britische Regierung der Welt in den letzten Wochen vorgespielt hat, ist weitgehend der britisch-amerikanischen TV-Spionageserie “Strike Back” (“Schlag zurück”), nachempfunden, in dem von den bösartigen Russen geführte, dunkle Mächte mit extrem gefährlichen chemischen Waffen einen geheimen Krieg gegen den guten und edlen Westen führen. Aber damit nicht genug: Die britische Regierungsversion von “Strike Back” hat auch ein Happy End parat, das Hollywood alle Ehre machen würde. Die beiden Opfer des angeblich “russischen” Mordanschlags mit dem Nervengift, das laut offiziellen Stellungnahmen Londons in “militärischer Güte” eingesetzt wurde und das “fünf- bis achtmal tödlicher” sei als die vergleichbare US-amerikanische VX-Chemiewaffe, sind laut Presseerklärung des Krankenhauses in Salisbury auf dem Weg der Genesung. Continue reading ‘Das Nowitschok-Märchen: Skripal-Inszenierung hat einen langen Vorlauf – Teil 1’ »

Das Nowitschok-Märchen: Skripal-Inszenierung hat einen langen Vorlauf – Teil 2

Mit der Nowitschok-Inszenierung wird eine Strategie verfolgt, die vor über 20 Jahren in einem ähnlich gelagerten Fall das Ziel hatte, Moskau zu Schaden. Im Unterschied zu heute spielte damals nicht der britische Geheimdienst, sondern der deutsche BND die Hauptrolle.

von Rainer Rupp

Genau wie 1994 im BND-“Hades”-Skandal wurden auch bei der Nowitschok-Farce die Fäden ursprünglich in Washington gezogen. Allerdings gibt es einen Unterschied; Im Nowitschok-Fall schmilzt die Glaubwürdigkeit der britischen Regierung schneller dahin als ein Eis am Stiel in der Sommerhitze. Bei der kriminellen “Hades”-Operation des BND dauerte es etwas länger, neun Monate, bis die skrupellosen Machenschaften des BND und seiner befreundeten US-Verbrecherorganisationen aufgedeckt wurden. Aber der Reihe nach.

Julia und Sergej Skripal wurden am Nachmittag des 4. März bewusstlos aufgefunden. Aus einer Erklärung des US-Außenministeriums vom 27. März geht hervor, dass Washingtons bereits am 6. März, also nur zwei Tage, nachdem die Skripals auf der Parkbank gefunden worden waren, begonnen hatte, den Vorfall in einer international koordinierte Kampagne Vorwand zur massiven Provokation gegen Russland zu nutzen. Das alles geschah lange, bevor man überhaupt wissen konnte, ob die Skripals Opfer eines heimtückischen Anschlags oder einer Lebensmittelvergiftung geworden waren. Und erst recht hat die Zeitspanne von zwei Tagen – vom Vorfall bis zum Beginn der US-Kampagne – nicht gereicht, um das angebliche verwendete, mysteriöse Nowitschok-Nervengift zu identifizieren und zudem auch noch die weitaus schwierigeren Arbeiten zur Bestimmung der Herkunft der Substanz zu erledigen*. Continue reading ‘Das Nowitschok-Märchen: Skripal-Inszenierung hat einen langen Vorlauf – Teil 2’ »

Alternative Fakten und nationale Alleingänge – Großbritannien und Deutschland blamieren sich im Fall Skripal bis auf die Knochen

Bei anderen gelesen:  Nachdenkseiten vom 06.04.2018

Nachdem der Leiter des britischen Chemiewaffenlabors in Porton Down die Darstellung des britischen Außenministeriums, nach der das in Salisbury eingesetzte Nervengift aus Russland stamme, am Dienstag ins Reich der Fake News verbannte, gerieten die britische Regierung und ihre Koalition der Willfährigen, zu der auch Deutschland gehört, unter Zugzwang. Doch May und Johnson lernen offenbar schnell aus ihren Fehlern. Schnell wurden die enttarnten Lügen durch neue „alternative Fakten“ ersetzt, die „aus Gründen der Geheimhaltung“ zwar weder verifizierbar noch falsifizierbar, dafür aber bereits im Ansatz komplett unglaubwürdig sind. Auch die deutsche Regierung macht bei diesem absurden Theater mit. Derweil zeigen Großbritannien und die EU auch, was sie vom Völkerrecht und internationalen Organisationen halten – nämlich gar nichts. Man will sich offenbar nicht in die Karten schauen lassen und weiß sicher ganz genau warum.

Von Jens Berger

Eigentlich sollte man ja annehmen, dass die britische Regierung und allen voran Boris Johnson nun – nachdem klar ist, dass sie Fake News verbreitet haben – innen- und außenpolitisch unter Druck geraten. In einer besseren Welt würde nun beispielsweise das Auswärtige Amt in Berlin skeptisch bei den Kollegen in Whitehall anrufen und um
Aufklärung in der Sache „Skripal“ bitten. Schließlich hat auch Berlin auf Basis der britischen Fake News russische Diplomaten ausgewiesen – beileibe kein freundschaftlicher Akt. Dabei wollte man noch nicht einmal dem Völkerrecht folgend die Ermittlungsergebnisse des OPCW-Berichts abwarten, der Anfang nächster Woche vorgelegt wird. Ohne handfeste Beweise, ja sogar ohne ein einziges Indiz, hat man im blinden Kadavergehorsam Theresa May und Boris Johnson einen Blankoscheck ausgestellt, der schon kurze Zeit später geplatzt ist. Continue reading ‘Alternative Fakten und nationale Alleingänge – Großbritannien und Deutschland blamieren sich im Fall Skripal bis auf die Knochen’ »