Die Lüge und der Verrat gehören schon immer zu ihrem Programm

Von Dr. Wolfgang Schacht

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Im Jahre 1990 – die DDR wurde gerade in maßloser Arroganz und Überheblichkeit von den nazistischen Herrenmenschen der BRD ausgeraubt, erniedrigt, beleidigt und annektiert – gab der Westen der noch existierenden UdSSR das Versprechen, dass sich der NATO – Block nicht nach Osten ausdehnen wird. Wer den Lügen und Versprechen des amerikanischen Establishments derartigen Glauben schenkt, der darf sich nicht wundern, wenn er enttäuscht und betrogen wird. Selbst daran schuld! Es kam wie es kommen musste. In einem so genannten Staatsakt zwischen Russland und der NATO im Jahre 1997 wurde von der aggressiven Allianz des Westens eine weitere Lüge in die Welt gesetzt. Es wurde versprochen, auf den Territorien der neuen NATO-Länder keine Raketen, keine besondere Militärtechnik und Kampfkräfte zu stationieren. Genau das Gegenteil geschah! Denn die Sowjetunion gab es nach Unterzeichnung der Vereinbarung vom 8. Dezember 1991 in der Belowescher Heide (Weißrussland) bereits nicht mehr [1]. Nach ihrer Selbstenthauptung und der lauthals verkündeten These, dass der Sozialismus ein nicht lebensfähiges Gesellschaftssystem sei, war allen klar, dass der Plan der Angelsachsen zur Auflösung, Zersplitterung und letztendlich zur totalen Vernichtung des großen Russlands in seine letzte Phase getreten ist.

Im Jahre 1999 wurden in den aggressiven NATO-Block die ehemaligen Mitgliedsländer des Warschauer Vertrages (Ungarn, Polen und Tschechien) aufgenommen („Vierte Erweiterung der NATO“ genannt), im Jahre 2004 die Länder Bulgarien, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Lettland, Litauen und Estland („Fünfte Erweiterung der NATO“ genannt), im Jahre 2009 die Länder Albanien und Kroatien („Sechste Erweiterung der NATO“ genannt), im Jahre 2017 das Land Montenegro („Siebte Erweiterung der NATO“ genannt), im Jahre 2020 das Land Nord Mazedonien („Achte Erweiterung der NATO“ genannt). Im Rahmen der „Neunten Erweiterung der NATO“ ist die Aufnahme von Finnland und Schweden vorgesehen [2, 3].

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Kissinger bringt Realismus in die Ukraine-Debatte – und bestätigt eine “Verschwörungstheorie”

Von Rainer Rupp

Henry Kissinger gilt als Urgestein einer realistischen US-Außenpolitik, die zur aktuellen, von ideologischen “Werten” geprägten Politik Bidens und des kollektiven Westens im Widerspruch steht. Das macht Kissingers jüngster Artikel deutlich, in dem der Politiker zugleich ein politisches Komplott bestätigt, das vom Westen als Verschwörungstheorie abqualifiziert wird.

Die USA und ihre NATO-Verbündeten sind zunehmend Schwierigkeiten bei ihrem Vorhaben ausgesetzt, die Ukraine mit Waffen und Munition zu versorgen; erst recht gelingt dies nicht in dem Maße, wie die Ukrainer dies wollen und wie es notwendig wäre, wenn sie eine Chance auf dem Schlachtfeld haben wollten. Dort sind gerade Hunderttausende voll ausgebildeter und gut ausgerüsteter russischer Soldaten dabei, sich mit ihren schweren Waffen ihren Kameraden an der Front im Donbass und anderswo anzuschließen. Diese Faktenlage widerspricht jedoch der von westlichen Politikern und Mainstream-Medien verzweifelt gehegten Vorstellung, dass die Ukrainer dazu in der Lage sind, diesen Krieg zu gewinnen und die Krim zurückzuerobern.

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Politikwissenschaftlerin Leukefeld: Erlebe Friedensbewegung zersplittert und zerstritten

Die Journalistin Karin Leukefeld spricht über ihre Einschätzung der deutschen Friedensbewegung. Sie bewertet die Vorgeschichte des Ukrainekriegs, die westliche Propaganda und auch die Zerstrittenheit der Friedensbewegung. Nach zwei Kriegen gegen Russland und die Sowjetunion habe die deutsche Friedensbewegung eine besondere Verantwortung.

RT: Frau Leukefeld, am zweiten Dezemberwochenende fand in Kassel der 29. Friedensratschlag statt. Wie haben sich Vertreter der deutschen Friedensbewegung zum Krieg in der Ukraine positioniert? Wie bewerten Sie das Meinungsspektrum in der deutschen Friedensbewegung in Bezug auf Analyse und Hintergrund des Krieges in der Ukraine?

KL: Sehr viele Menschen waren zu dem “Friedensratschlag” gekommen, das ist sicherlich ein Erfolg. Auf den Podien wurde der Krieg natürlich verurteilt. Auch wenn es gute und ausführliche Analysen über den Hintergrund und die Vorgeschichte dieses Krieges gab, wurde doch immer wieder betont, dass Russland oder auch der russische Präsident Putin verantwortlich seien und dass es sich um einen “Aggressionskrieg” handele.

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Ukrainische Militärführung: Westliche Intervention oder Niederlage

Laut Eigenwerbung des britischen Nachrichtenmagazins “The Economist” erklären in der aktuellen Ausgabe “Wladimir Selenskij und seine Generäle, warum der Krieg in der Schwebe hängt”. Vor allem die Aussagen des Oberbefehlshabers der Streitkräfte der Ukraine, General Waleri Saluschny, sind interessant und werden nachfolgend analysiert.

Von Rainer Rupp

“Der Winterkrieg” lautet der Aufmacher auf dem Titelblatt der am 17. Dezember erschienenen Ausgabe des weltweit gelesenen Economist. Der Titel der Ausgabe spielt zwar auf den Krieg zwischen Finnland und der Sowjetunion zwischen 1939 und 1940 an, aber im Heft geht es hauptsächlich um drei Interviews “mit den Männern, die die Reaktion der Ukraine auf die russische Aggression gestalten”, so der Economist. Interviewt wurden neben Präsident Wladimir Selenskij und General Waleri Saluschny auch noch der Chef der ukrainischen Landstreitkräfte, General Alexander Sirski.

Noch vor Kurzem hatte sich das ukrainische Militärs gebrüstet, von den Russen Territorium zurückerobert zu haben und den Krieg zu gewinnen. Aber in den drei Interviews braucht man nicht sehr tief zwischen den Zeilen zu graben, um zu erkennen, dass zumindest die militärische Führung der Ukraine den Ernst der Lage erkannt hat und darüber sehr besorgt ist. Am deutlichsten hat das der bullige, selbstbewusste General Saluschny ausgesprochen, der – wie Pressefotos gezeigt haben – an einem metallenen Armband ein silbernes Hakenkreuz trägt.

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Reflexionen über Positionen und Strategien der deutschen Friedensbewegung

Der Präsident der Freidenker-Weltunion Klaus Hartmann erklärt im RT-Interview die Position der deutschen Friedensbewegung zum Ukrainekrieg. Warum haben sich so viele Aktivisten dem Narrativ eines “völkerrechtswidrigen” russischen Angriffskriegs angeschlossen? Gibt es Übernahmetendenzen der Klimaaktivisten und anderer Bewegungen?

RT: Herr Hartmann, am vergangenen Wochenende fand in Kassel der 29. Friedensratschlag statt. Was sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Ergebnisse?

KH: Das wichtigste Ergebnis war aus meiner Sicht, dass die in den letzten Monaten arg auseinanderstrebenden Teile der Friedenskräfte mehrheitlich wieder zu gemeinsamen Positionen finden. Der größte Teil der in Kassel versammelten über 350 Aktiven wollte keine Schuldzuweisungen an Russland oder China, sondern das teilweise lähmende Gegeneinander überwinden, das an dieser Frage entstanden war. Und das ist freilich eine zentrale Voraussetzung dafür, überhaupt wieder öffentlich wahrgenommen zu werden und für Friedensaktionen mobilisieren zu können.

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