Hoffnungsschimmer für Julian Assange? – Richterin hat geheimdienstliche Interessenskonflikte

Die Richterin, die Assanges Auslieferungsverfahren leitet, steckt bis zum Hals in einem Interessenskonflikt aus familiären und finanziellen Abhängigkeiten, nämlich von genau jenen Geheimdiensten, die die Auslieferung des Whistleblowers an die USA vorantreiben.

von Rainer Rupp

Emma Louise Arbuthnot, geborene Broadbent, heute Lady Arbuthnot of Edrom, die Oberste Richterin von Westminster, wo sie auch das Auslieferungsverfahren gegen den in Großbritannien inhaftierten australischen Journalisten und WikiLeaks-Gründer Julian Assange leitet, wird wegen eines schwerwiegenden “Interessenkonflikts” und folglich wegen Befangenheit diesen Fall abgeben müssen. Das jedenfalls hat die Anwältin von WikiLeaks, Jen Robinson, am Freitag letzter Woche bei einer Veranstaltung in Sydney, Australien, nachdrücklich erklärt.

Der Ehemann dieser Obersten Richterin, der Baron Arbuthnot of Edrom, James Norwich Arbuthnot, ein ehemaliger britischer Verteidigungsminister, hat laut einer investigativen Recherche des Daily Maverick – wen würde das daher wundern – tief reichende “finanzielle Verbindungen zum britischen Militär, einschließlich zu Institutionen und zu Personen, deren Machenschaften von WikiLeaks entlarvt wurden”. Weiter berichtet der Daily Maverick, dass die Richterin “Lady Emma”, wie Richterin Arbuthnot gern genannt wird, ausgerechnet von den Militär- und Cybersicherheitsunternehmen auch Geschenke entgegen genommen habe, von jenen also, die durch WikiLeaks wegen allerlei Vergehen entlarvt worden waren. Damit nicht genug: Auch der Sohn von “Lady Emma” ist finanziell tief in diesem Sumpf der Geheimdienste verstrickt, die die Auslieferung Assanges an die USA betreiben.

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Soll Assange außergerichtlich eliminiert werden?

Erneute UN-Folterwarnung: Whistleblower Julian Assange ist in großer Gefahr, an den extremen Haftbedingungen in Großbritannien zu sterben. Den westlichen Politikern und Medien, die stets Menschenrechte predigen, ist das offensichtlich vollkommen egal.

von Rainer Rupp

In einer öffentlichen Erklärung hat ein Experte der Vereinten Nationen für Folterdiagnostik in der vergangenen Woche erneut deutlich gewarnt, dass Gesundheit und Leben des australischen Whistleblowers Julian Assange auf der Kippe stehen. Unter westlichen Politikern und ihrer willigen Presse herrscht jedoch das bekannte “Schweigen im Walde”.

Man muss sich nur einmal den hysterischen Aufschrei dieser Heuchler vorstellen, wenn Assange unter diesen Bedingungen in einem russischen Gefängnis festgehalten würde. Wer noch nach einem weiteren Beweis für die Verdorbenheit der britischen, amerikanischen aber auch der deutschen Regierungen sucht, die so gerne die restliche Welt über Demokratie, Menschenrechte und internationales Recht belehren, der hat ihn am Beispiel der Behandlung von Julian Assange gefunden.

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Was sollen wir am 9. November feiern?

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von Dr. Wolfgang Schacht

Dass, was uns in den letzten Wochen und Monaten von „unseren“ so genannten privaten und öffentlichen  Medien, von „unseren“ Politikern der so genannten demokratischen Volksparteien und von „unseren“ Regierungsvertretern des so genannten Rechtsstaates BRD zu den Themen „DDR“, „Mauerfall“ und „Deutsche Einheit“ präsentiert wurde, schreit zum Himmel.  Mit einer beispiellosen Flut von Beleidigungen, Verleumdungen, Hetztiraden und Lügengeschichten haben sie den 30. Jahrestag der „Vereinigung“ der DDR mit der kapitalistischen BRD erneut genutzt, um in den Köpfen des deutschen Michels ein völlig verzerrtes Bild über unseren ersten deutschen Arbeiter- und Bauernstaat, über unseren deutschen Friedensstaat, über unsere wirtschaftlichen und sozialen Errungenschaften und über die zwischenmenschlichen Beziehungen unserer Bürgerinnen und Bürger in der DDR zu zementieren.

 Unsere 40-jährige Geschichte wird nicht nur verfälscht und aus ihrem historischen Kontext gerissen, sondern von den „Siegern des kalten Krieges“ auch neu geschrieben. Den historischen Materialismus und die Dialektik der großen deutschen Philosophen Friedrich Hegel und Karl Marx suchen Sie, verehrter Leser, in diesem Machwerk vergebens.

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Kalte Realität gegen warmes CO2-Klimamodell

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Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Im Mittleren Westen der USA ist es normalerweise in der ersten Hälfte des Oktobers immer noch warm und ein guter Teil der Ernte steht noch auf den Feldern. Aber dieses Jahr wurden die Landwirte dort bereits Anfang des Monats von dem möglicherweise schlimmsten Oktober-Schneesturm in der Geschichte der USA heimgesucht. Laut USA Today habe es einen „Schneesturm in dieser massiven Größe und Intensität im Oktober bisher noch nicht gegeben.“ Dieser beispiellose Wintersturm wurde von einer eisigen Kälte von minus 7 Grad Celsius begleitet, was den ohnehin von Überschwemmungen im Frühjahr gebeutelten Farmern weitere schwere Ernteverluste brachte.

Die für seit Menschengedenken ungewöhnliche Kältewelle erstreckte sich dann auch noch über den Mittleren Westen hinaus weiter südlich bis tief ins warme Texas hinein. An Halloween warnte sogar der Wetterdienst in San Angelo vor einem ungewöhnlichen Kälteeinbruch auf minus 6 bis minus 7 Grad Celsius.

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Trump allein zu Haus, belauert vom Tiefen Staat

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Seit fast 3 Jahren wird US-Präsident Trump bei seinen friedenspolitischen Initiativen ausgebremst, nicht selten von Gegnern in den eigenen Reihen im Weißen Haus. Zugleich werden mit unvorstellbaren Schmutzkampagnen sowohl sein Ansehen als Person als auch seine politische Autorität als US-Präsident systematisch untergraben.

von Rainer Rupp

Willy Wimmer, der gegen Ende des Kalten Krieges CDU-Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium gewesen war und dessen Kommentare bei RT-Deutsch bekannt und geschätzt werden, hat in seinem neuen Buch die spannende Frage aufgeworfen, ob mit dem derzeitigen US-Präsidenten Donald Trump in absehbarer Zukunft das Ende der globalen US-Kriegstreiberei eingeläutet ist. Trumps Friedensverhandlungen und Vermittlungen zwischen Süd- und Nordkorea oder seine offiziell verkündeten politischen Ziele, “den sinnlosen und endlosen (US-)Kriegen ein Ende zu machen” und die US-Soldaten “nach Hause zu holen”, erwecken Hoffnung auf eine friedlichere Zukunft mit den Vereinigten Staaten von Amerika in einer multipolaren Welt.

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