Die radikalen islamischen Terroristen, die in der Provinz Idlib kürzlich einen russischen Kampfjet abgeschossen haben, mussten über ein neueres MANPAD-System verfügt haben. Dessen Proliferation an nichtstaatliche Akteure untersagen internationale Verträge.
von Rainer Rupp
Der Abschuss eines russischen Su-25-Kampfjets durch ein MANPAD-System über der immer noch von islamistischen Kopfabschneidern unterschiedlichster Provenienz gehalten Provinz Idlib in Nord-Syrien ist ein böses Omen. Droht jetzt eine ähnliche Entwicklung wie in Afghanistan? Verstoßen Pentagon und/oder CIA gegen die eigenen US-Rechtsvorschriften?
Heute brüsten sich die USA damit, durch ihre streng geheim gehaltenen Lieferungen von “Man Portable Air Defence Systems” (MANPADS), also tragbaren Luftabwehrraketen vom Typ “Stinger” an die radikalen islamischen Terroristen der Mudschaheddin in Afghanistan der sowjetischen Luftwaffe am Hindukusch das Rückgrat gebrochen zu haben. Für Kampfflugzeuge, vor allem Hubschrauber, die unter 3.000 Meter Höhe flogen, waren die “Stinger” ein hoch gefährlicher Gegner. Sie konnten nicht lebensmüde sowjetische Piloten davon abhalten, auf die zur Unterstützung der Bodenkämpfe erforderliche niedrige Angriffshöhe herunterzugehen. Dadurch konnten die geländekundigen Mudschaheddin in den Bodenkämpfen ihren Vorteil voll ausnutzen. Die Ankunft der “Stinger” bedeutete den Anfang vom Ende der Roten Armee in Afghanistan. Continue reading ‘Abschuss der russischen Su-25 deutet auf Bruch internationaler Abkommen’ »