Abschuss der russischen Su-25 deutet auf Bruch internationaler Abkommen

Die radikalen islamischen Terroristen, die in der Provinz Idlib kürzlich einen russischen Kampfjet abgeschossen haben, mussten über ein neueres MANPAD-System verfügt haben. Dessen Proliferation an nichtstaatliche Akteure untersagen internationale Verträge.

von Rainer Rupp

Der Abschuss eines russischen Su-25-Kampfjets durch ein MANPAD-System über der immer noch von islamistischen Kopfabschneidern unterschiedlichster Provenienz gehalten Provinz Idlib in Nord-Syrien ist ein böses Omen. Droht jetzt eine ähnliche Entwicklung wie in Afghanistan? Verstoßen Pentagon und/oder CIA gegen die eigenen US-Rechtsvorschriften?

Heute brüsten sich die USA damit, durch ihre streng geheim gehaltenen Lieferungen von “Man Portable Air Defence Systems” (MANPADS), also tragbaren Luftabwehrraketen vom Typ “Stinger” an die radikalen islamischen Terroristen der Mudschaheddin in Afghanistan der sowjetischen Luftwaffe am Hindukusch das Rückgrat gebrochen zu haben. Für Kampfflugzeuge, vor allem Hubschrauber, die unter 3.000 Meter Höhe flogen, waren die “Stinger” ein hoch gefährlicher Gegner. Sie konnten nicht lebensmüde sowjetische Piloten davon abhalten, auf die zur Unterstützung der Bodenkämpfe erforderliche niedrige Angriffshöhe herunterzugehen. Dadurch konnten die geländekundigen Mudschaheddin in den Bodenkämpfen ihren Vorteil voll ausnutzen. Die Ankunft der “Stinger” bedeutete den Anfang vom Ende der Roten Armee in Afghanistan. Continue reading ‘Abschuss der russischen Su-25 deutet auf Bruch internationaler Abkommen’ »

FBI-Memo: Eins zu null für Trump gegen den “Washingtoner Sumpf”

Nachdem der Vorsitzende des Geheimdienstausschuss des Repräsentantenhauses des US-Kongresses mit Zustimmung des Präsidenten am Freitag das bis dahin streng geheime Dokument veröffentlicht hatte, wurde Washington von einem massiven politischen Erdbeben erschüttert.

von Rainer Rupp

Ausgesuchte Mitglieder des Kongresses und hochrangige Vertreter der US-Sicherheitsorgane, die bereits Tage vor der Veröffentlichung unter dem Eid der Verschwiegenheit in einem speziell gesicherten Raum den ganzen, weitaus umfangreicheren Bericht des “Nunes-Geheimdienstausschusses” einsehen durften, zeigten sich erschüttert und entsetzt, weil sie “in den Abgrund geblickt” hätten.

Sie hätten die Zerstörung jeglicher Rechtsstaatlichkeit durch die staatlichen Organe, namentlich durch das Justizministerium und das FBI gesehen. Die hätten das FISA-Gesetz zur Bekämpfung ausländischer Spionage zu eigenen, politischen Zwecken gegen unschuldige Mitarbeiter des Präsidentschaftskandidaten Trump missbraucht, mit dem Ziel, mit Hilfe einer frei erfundenen Geschichte über eine geheime Zusammenarbeit mit den Russen (“Russia-Gate”) die Wahl Trumps zu verhindern, bzw. danach den gewählten Präsidenten in der Führung seines Amtes zu behindern und Trump für ein Amtsenthebungsverfahren angreifbar zu machen. Continue reading ‘FBI-Memo: Eins zu null für Trump gegen den “Washingtoner Sumpf”’ »

Rede zur Lage der Nation: Wichtig ist, was Trump nicht gesagt hat

Trumps Rede ist inzwischen lang und breit analysiert worden. Einen neuen Kalten Krieg mit China und Russland habe Trump in seiner Rede angekündigt, lautet ein oft gehörter Vorwurf. Das Gegenteil ist der Fall, hört man genau auf das, was Trump nicht gesagt hat.

von Rainer Rupp

US-Präsident Donald Trumps Rede zur Lage der Nation” (“State of the Union” – SOTU) hat in den Mainstream-Medien die erwarteten Reaktionen ausgelöst. Im Grunde genommen wäre es ganz egal gewesen, was der den elitären Globalisierern verhasste Präsident gesagt hätte, sie hätten seine SOTU-Rede so oder so verrissen, er sei denn, er hätte einem Land den Krieg erklärt oder Präsident Assad in Damaskus bombardiert. In letzterem Fall hätten die Eliten des “Tiefen Staats” und ihre Konzernmedien ganz sicher Trumps SOTU-Rede als “wahrhaft präsidial” über den grünen Klee gepriesen. Aber so? Continue reading ‘Rede zur Lage der Nation: Wichtig ist, was Trump nicht gesagt hat’ »

Donald Trump – Genie oder Vollidiot? (Teil II)

Für Europas Medien und für das Establishment in den USA ist Donald Trump auch nach einem Jahr im Amt immer noch entweder dumm oder der Leibhaftige persönlich. Tatsächlich hat er – ob mit Absicht oder ungewollt – dem Weltfrieden mehr genützt als geschadet.

von Rainer Rupp

In Teil I hatten wir festgestellt, dass alle weltweiten Umfragen der letzten Jahre bisher ergeben haben, dass die internationale Gemeinschaft die USA als die “größte Bedrohung für den Weltfrieden” betrachtet. Im Umkehrschluss macht alles, was die USA direkt oder indirekt militärisch schwächt, den Frieden sicherer. Dann sind wir der Frage nachgegangen, ob US-Präsident Donald Trump in seinem ersten Amtsjahr einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des Weltfriedens geleistet hat. Continue reading ‘Donald Trump – Genie oder Vollidiot? (Teil II)’ »

Donald Trump – Genie oder Vollidiot? (I)

Alles, was die USA als größte Gefahr für den Weltfrieden militärisch schwächt, macht die Welt sicherer. Hat US-Präsident Donald Trump in seinem ersten Amtsjahr – ob gewollt oder ungewollt – einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung des Friedens geleistet?

von Rainer Rupp

Nach einem Jahr Trump dreht sich die Welt immer noch. Dabei waren vor und nach seinem Amtsantritt am 20. Januar 2017 die globalen “Eliten” nicht müde geworden, geradezu hysterisch vor dem unmittelbar bevorstehenden GAU, vor dem “größten anzunehmenden Unfall” für unsere “liberale Weltordnung” zu warnen. Auch in Deutschland haben alle mit Rang und Namen Versehenen “das Ende der Welt, wie wir sie kennen” vorausgesagt.

Mit letztgenannter Aussage sollten sie – zumindest teilweise – Recht behalten. Tatsächlich hat sich die Welt radikal verändert. Aber in welche Richtung? Zum Besseren oder Schlechteren? Um darauf eine Antwort geben zu können, brauchen wir eine Messlatte. Continue reading ‘Donald Trump – Genie oder Vollidiot? (I)’ »