Von Felicitas Rabe
Auf der Veranstaltung “Wie die Jugend militarisiert wird” tauschten sich Teilnehmer des “Rheinmetall-Entwaffnen”-Camps am Freitag über die zunehmende Militarisierung aller gesellschaftlichen Bereiche aus. Die Bevölkerung in Deutschland solle schleichend kriegstüchtig gemacht werden. Zwei Vertreter der demokratisch-sozialistischen Jugendorganisation Yuna erläuterten, warum die Jugend im Zentrum der Militarisierung stehe. Vorgestellt wurden Methoden, mit denen Politik und Militär Jugendliche motivieren, und mit falschen Versprechungen von Abenteuer und Gemeinschaft in den Krieg schicken wollen. Dabei diskutierten die Teilnehmer auch generell über Probleme der jungen Generation, die die Bundeswehr angeblich lindern will.
Gewöhnung an militärische Präsenz in allen Gesellschaftsbereichen
Zur Kriegsvorbereitung gehöre ein stetiger Gewöhnungsprozess an militärische Präsenz, militärische Werte und militärisches Denken in der Gesellschaft, so die Workshopleiterin zu Beginn der Diskussion. An welchen Stellen den Teilnehmern die Militarisierung der Gesellschaft schon aufgefallen sei, fragte sie in die Runde. Die Teilnehmer trugen viele Beobachtungen zusammen:
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