Von: Karin Leukefeld
Vom 4. – 8. Februar reiste US-Außenminister Antony Blinken durch den Mittleren Osten. Auf der Blitzreise, die Blinken von Saudi-Arabien über Ägypten und Katar nach Israel und zur Palästinensischen Autonomiebehörde in Ramallah/Westjordanland führte, wollte der US-Außenminister mit den „Partnern“ in Saudi-Arabien, Ägypten, Katar, Israel und mit der palästinensischen Autonomiebehörde im von Israel besetzten Westjordanland die Pläne Washingtons für eine „stärker integrierte, friedliche Region“ diskutieren, „die dauerhafte Sicherheit für Israelis und Palästinenser gleichermaßen bietet.“
Um den Gazakrieg zu beenden, setzt Washington auf die Freilassung der israelischen Geiseln in Gaza und eine humanitäre Kampfpause, um Hilfsgüter in den Küstenstreifen zu liefern. Für die Lösung des jahrzehntealten Konflikts zwischen Israel und den Palästinensern schlägt Washington – nicht ganz neu – eine Zwei-Staaten-Lösung vor. Eine Ausweitung des Gazakrieges will die Biden-Administration verhindern, allerdings sollen gleichzeitig „geeignete Schritte“ unternommen werden, um „US-Personal und das Recht auf freie Schifffahrt im Roten Meer zu schützen.“
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