Aufgemerkt! Eine bisher ungehaltene Rede des deutschen Bundeskanzlers an sein Volk

Exklusiv präsentiert RT DE seinen treuen Lesern heute eine Rede von Bundeskanzler Olaf Scholz, die er möglicherweise schon bald an seine Landsleute richten wird – oder vielmehr richten könnte. Damit die Deutschen endlich begreifen, vor welch großen und herrlichen Zeiten “wir alle zusammen” einmal wieder stehen.

von Doris Pumphrey

So wie uns die gegenwärtige Hitzewelle erreicht hat, besteht auch kaum ein Zweifel, dass Deutschland und Europa einem heißen Herbst und turbulenten Winter entgegensehen müssen. Nicht unbedingt in meteorologischer Hinsicht.

Zwar liegt es RT DE fern, unerbetene Ratschläge in Richtung des politischen Berlins, geschweige denn der Bundesregierung, zu erteilen. Doch könnte eine Ansprache an das mürrische und unverständige Volk – wie sie hier von unserer Autorin vorgeschlagen wird – dem Bundeskanzler und seinen Redenschreibern aus der Patsche helfen, in die sie sich selbst manövriert haben. Nur, damit hinterher keiner sagen kann, das hätte einem ja niemand gesagt, und man habe ja nichts gewusst oder ahnen können…

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Der Bundeskanzler sollte sich dringend an das Volk wenden und ihm ein paar Hintergründe erklären, damit es genug Verständnis und Unterstützung für die schwere Arbeit der Regierung aufbringen kann …

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

mit Freude und Stolz hat mein Kabinett für unser Land die “dienende Führungsrolle” übernommen, die mein geschmeidiger Wirtschaftsminister unserem Oberbefehlshaber bei seinem Besuch in Washington vergangenen März versprochen hat. Wir müssen “Russland ruinieren”, beschrieb meine wortgewandte, weitsichtige und geschichtsbewusste Außenministerin die Aufgabe, die uns zugewiesen wurde. Lasst uns also dankbar sein, dass wir als Deutsche im Sanktionsregime gegen Russland eine so herausragende Rolle spielen dürfen.

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Nur ein “schmutziges Abkommen” mit Moskau könnte die Ukraine retten – Teil 1

Nur eine schmutzige Verhandlungslösung mit den Russen, in der sich die scheinheiligen “Tugendbolde” der westlichen Regierungen demaskieren müssten, könnte die Ukraine vor noch größeren Tragödien bewahren. Aber die westlichen Polit-Eliten haben andere Prioritäten.

von Rainer Rupp

Vor Kurzem gab es in US-Medien einige sehr gute und kritische Analysen zum Ukraine-Komplex, die aufhorchen ließen. Darunter waren zwei Beiträge des bekannten geopolitischen Experten Dr. Gordon Hahn, die wir uns heute näher ansehen wollen. Der erste war auf der Webseite von “Russian and Eurasian Politics” unter dem Titel “Thoughtless Think Tanks and Ukrainian War ‘Analysis’” (“Stumpfsinnige Thinktanks und die ‘Analysen’ des Ukraine-Kriegs”) erschienen. Der zweite war am 4. Juli in der “Free Republic” herausgekommen unter dem langen Titel: “Avoiding a Russian Quagmire, the Improbable Ukrainian Peace, and the Risk of Direct Russo-NATO War” (Vermeidung einer russischen Zwickmühle, der unwahrscheinliche ukrainische Frieden und das Risiko eines direkten Krieges zwischen NATO und Russland).

Dr. Hahn ist einer der leider immer noch viel zu wenigen integren, kritischen Wissenschaftler, die sich weder aus finanziellem noch aus politischem Opportunismus haben verdrehen lassen. Zur Strafe für diesen ungeheuerlichen “wissenschaftlichen” Starrsinn wurde er natürlich als Russland-Versteher aus allen US-Denkfabriken, akademischen Institutionen und Talkshows des westlichen Mainstreams verbannt, obwohl er in der Vergangenheit durchaus auch als Kritiker der Politik des russischen Präsidenten aufgefallen war. Aber offensichtlich waren die negativen Aspekte von Dr. Hahns Arbeit, nämlich seine strenge Kritik der NATO-Osterweiterung und der Hochrüstung der Ukraine durch die NATO, ausreichend, um ihn im medialen Gedächtnisloch zu entsorgen, aus dem er jetzt wieder aufzutauchen scheint.

Die Beiträge von Dr. Hahn heben sich von der aktuellen Masse der russophoben westlichen Hetz- und Propaganda-Artikel dadurch ab, dass sie, ohne zu moralisieren, die Lage in der Ukraine nüchtern analysieren und realistisch die gemachten US-Fehler einschätzen. Davon ausgehend zeigt Dr. Hahn dann Wege auf, wie die Regierung in Washington in der Ukraine noch größerer Schaden für die Vereinigten Staaten, für die Menschen in der Ukraine und für die ganze Welt verhindert könnte. Dies traut er allerdings den aktuell in Washington regierenden “Polit-Eliten” nicht zu, da sie trotz ihrer humanitären Lippenbekenntnisse eine höchst menschenfeindliche Agenda verfolgen.

In seinem oben zuerst erwähnten Beitrag über die stumpfsinnigen Analysen der US-Thinktanks des Ukraine-Kriegs schrieb Dr. Hahn: “Das amerikanische Volk wird von einer Vielzahl von Regierungsbeamten, Medien und akademischen Veröffentlichungen in die Irre geführt. Als eines von Hunderten ähnlicher Beispiele, die man anführen könnte, um diese Aussage zu untermauern, sei das in Washington ansässige ‘Institute for the Study of War’ (ISW) (Institut für Kriegsstudien) genannt, das von der Frau des bekannten amerikanischen Neokonservativen Frederick Kagan geleitet wird.”

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Nur ein “schmutziges Abkommen” mit Moskau könnte die Ukraine retten – Teil 2

Im Teil 2 geht es um die vom US-Russland- und -Asienexperten Dr. Hahn aufgeworfene Frage, wann, wo und wie Russland seine Sonderoperation in der Ukraine beenden könnte, um nach seinen beeindruckenden militärischen Siegen in der Ukraine den Frieden nicht zu verlieren.

von Rainer Rupp

Trotz seiner militärischen Siege steckt Russland aus Sicht des US-Wissenschaftlers Dr. Gordon Hahn in der Ukraine in einer Art militärpolitischen Zwickmühle. Denn mit jedem weiteren Sieg, mit dem Russland im Rahmen seiner Militäroperation weiter in den Westen der Ukraine vordringt, werden laut Dr. Hahn Moskaus Ukraine-Probleme größer. Dabei geht der US-Wissenschaftler hauptsächlich von der Gefahr einer mehr oder weniger starken Partisanenbewegung gegen die russischen Streitkräfte, deren zivile Begleiter und ukrainische Helfer aus.

Im Gegensatz zum US-Mainstream hat Dr. Hahn die Entwicklung in der Ukraine seit dem Maidan-Putsch durch gewaltbereite Rechtsextremisten im Jahr 2014 stets korrekt analysiert, realistisch und emotionslos. Wie andere herausragende US-Kenner der Materie hatte auch er von Anfang an die NATO-Osterweiterung und vor allem die Hochrüstung der Ukraine durch die USA bzw. die NATO scharf kritisiert, weil die Folgen, die jetzt eingetretenen sind, schon damals absehbar waren. Daher sollte man Dr. Hahns Warnung nicht als alarmistisches westliches Wunschdenken abtun.

Tatsächlich kamen viele der faschistischen Maidan-Putschisten aus der westukrainischen Stadt Lwow und aus den benachbarten Gebieten, in denen sich die Ursprünge der verschiedenen, untereinander konkurrierenden neonazistischen Bewegungen befinden. Seit der Unabhängigkeit der Ukraine im Jahr 1991 hat sich Stepan Banderas verbrecherische Ideologie im ganzen Land verbreitet und auch in der fernen Hauptstadt Kiew und selbst in Odessa metastasiert. Von daher ist es durchaus realistisch zu erwarten, dass Terrorangriffe irregulärer ukrainischer Gruppen zunehmen werden, je näher die Russen gen Lwow an der Westgrenze der Ukraine und an die polnische Grenze vorrückten.

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US-Kriegspläne und -Terroranschläge gegen Venezuela enthüllt

Die Vereinigten Staaten sehen sich gern als glänzendes Vorbild, als Leuchtturm der Freiheit und globaler Kämpfer für die Demokratie. Wie schmutzig und menschenverachtend es tatsächlich hinter den Kulissen der Macht in Washington zugeht, das hat jetzt ein Top-Insider enthüllt.

von Rainer Rupp

Die Enthüllungen des Insiders schockieren mit Details über Kriegspläne und Terroranschläge des US-Oligarchen-Regimes gegen die Demokratie in Venezuela. Mit Blick auf die Ukraine führt das die ganze moralische Verkommenheit der sogenannten “westlichen Wertegemeinschaft” vor Augen.

“Ein heiliger Eid: Erinnerungen eines Verteidigungsministers während außerordentlichen Zeiten” (“A Sacred Oath: Memoirs of a Secretary of Defense During Extraordinary Times”) heißt das Mitte Mai erschienene Buch von Mark Esper, der von 2019 bis 2020 Präsident Donald Trumps Verteidigungsminister war. In dem Buch enthüllt der Autor nicht nur, dass die Trump-Regierung eine Invasion Venezuelas, sondern auch die Ermordung von Präsident Nicolás Maduro sowie die Durchführung einer Welle von Terroranschlägen auf die zivile Infrastruktur des Landes geplant hatte. Außerdem wurde die Aufstellung einer Söldnerarmee für den Einsatz in Venezuela in Angriff genommen, um einen Terrorkrieg im Contra-Stil zu führen, wie in Nicaragua Anfang der 1980er-Jahre unter Präsident Ronald Reagan. Zugleich bestätigt Esper auch Washingtons Beteiligung an der Operation Gideon – einer verpfuschten militärischen Invasion Venezuelas – und an einem Attentat auf Maduros Leben im Jahr 2018.

Die Eingeständnisse Espers zu Venezuela handeln von Ereignissen, die bis vor Kurzem noch von der US Regierung und den Westmedien als Fake News oder Verschwörungstheorien bezeichnet wurden. Entsprechend sind westliche Medien auf dieses Kapitel des Esper-Buches überhaupt nicht eingegangen. Stattdessen haben sie die Rezensionen des Buches, das in weniger als einem Monat auf die Bestsellerliste der New York Times katapultiert wurde, voll und ganz auf Espers Total-Verriss seines ehemaligen Chefs Trump konzentriert.

In der Rezension des Wall Street Journal, die von Amazon zur Bewerbung des Buches übernommen wurde, heißt es unter anderem:

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Grün ist der Untergang – Teil 1: Weltuntergangsfantasien als Ressource

Seit über vierzig Jahren gibt es die Partei der Grünen, und sie hat die deutsche Politik weit stärker geprägt, als ihre Regierungsbeteiligungen vermuten lassen. Jetzt macht sie sich daran, den Untergang dieses Landes zu inszenieren. Zeit für eine Bilanz.

von Dagmar Henn

Als die ersten Grünen im Bundestag saßen, Pullover strickten und ein Ende der Atombewaffnung forderten, da wirkten sie wie liebenswürdige Spinner. Wie wurde daraus diese menschenfeindliche, kriegslüsterne Partei, eine Truppe, die leidenschaftlich am völligen Ruin des Landes arbeitet, das sie hervorgebracht hat? Steckte das immer schon in ihnen oder wurde das aus ihnen gemacht, und falls ja, von wem? Endgültig beantworten wird man das erst können, wenn alle Dokumente zugänglich sind; bis dahin bleiben nur Vermutungen.

Am Anfang war diese Partei ein Schwamm, der vieles aufsog, was an politischen Bewegungen außerhalb der Parlamente gerade übrig war. Die Reste der “neuen Linken” der 70er, also viele der maoistischen Organisationen; Teile der Friedensbewegung, die sich gegen die Stationierung US-amerikanischer Pershing-Raketen gebildet hatte; die Anti-Atom-Bewegung, die sich ursprünglich vor allem aus der Landbevölkerung rekrutierte, Anhängern einer ziemlich industriefeindlichen Naturromantik und Fans der Weissagungen des Club of Rome. Als hätte man die Reste der kurzen demokratischen Blüte der Bundesrepublik, die schon längst zwischen Berufsverboten und Terroristenjagd zu Ende gegangen war, zusammengefegt und in einen Beutel geworfen. Niemand hätte damals gedacht, dass daraus fanatische Anhänger der NATO hervorgehen könnten; das Ende des Vietnamkriegs lag erst wenige Jahre zurück, und es gab noch keine einzige Demonstration, egal zu welchem Thema, bei dem nicht mindestens der Spruch USA-SA-SS gerufen wurde, der passte immer.

Manches, was mit diesem Haufen geschah, erklärt sich einfach. Dass aus jungen, radikalen Studenten später brave, angepasste Bürger werden, Lehrer oder Journalisten, das ist der Lauf der Welt. Dass den Grünen die Spitze ihres friedensbewegten Teils so abrupt abhanden kam, unter Umständen, die bis heute Zweifel hinterlassen, ist schon eine andere Geschichte. Und wie “natürlich” die innere Entwicklung einer Partei sein kann, die zu Beginn (tatsächlich!) ganz offiziell unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stand und ganz inoffiziell aus vielen der Ursprungsorganisationen eine entsprechende Beifracht geliefert bekommen haben dürfte, ist wirklich schwer zu beantworten.

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