NATO – “Hirntot” oder “wichtiger denn je”?

Als “größte und erfolgreichste Friedensorganisation der Geschichte der Menschheit” wird die NATO von ihren Propagandisten gefeiert. Aber beim Gipfeltreffen häuften sich die Probleme, speziell mit Macron. Für ihn ist die NATO “hirntot”, für Merkel “wichtiger” denn je. Warum?

von Rainer Rupp

Da bezeichnet der französische Präsident Macron die NATO als “hirntot”. Wenig später wird der türkische Präsident Erdoğan persönlich und bezeichnet Macron – nicht die französische Politik – als hirntot. US-Präsident Trump, der bereits zu seinem Amtsantritt die NATO als “obsolet”, also als veraltet und überflüssig bezeichnet hatte, hatte plötzlich Gefallen an der NATO gefunden, weil die Europäer angeblich seit seinem Amtsantritt Dutzende von Milliarden Dollar mehr für Rüstung ausgegeben haben, vor allem für Waffen “Made in USA”.

Die Tatsache, dass ausgerechnet der kleine Franzose Macron nun Trumps “erfolgreiche” NATO heftig kritisierte, empfand der US-Präsident als “sehr übel”. Niemand bräuchte die NATO mehr als Frankreich. Aber er habe den Eindruck, dass Frankreich von dem Bündnis abfalle, so der verärgerte Trump am Dienstag. Zuvor hatten Trump und Macron in der US-Botschaft ein bilaterales Treffen gehabt, in dem sie hätten ihre Differenzen beilegen können. Das war offensichtlich wenig erfolgreich gewesen, denn während der anschließenden gemeinsamen Pressekonferenz unterbrach Macron Trump zweimal in seiner Rede, um ihn bei offensichtlichen Fehlern zu korrigieren und vor der Weltpresse zu blamieren.

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China: CO2 Klima-Leugner

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Ein Kommentar von Rainer Rupp.

In meiner Tagesdosis vom 22. November „Am Deutschen Klimawesen wird die Welt nicht genesen“ wurde darauf hingewiesen, dass auch China zu den Ländern gehört, die für zwei Drittel der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich sind, aber nicht im Traum daran denken, die westliche CO2 Klima „Wissenschaft“ ernst zu nehmen. Dafür gab es von einigen Lesern heftige Kritik.

So kommentierte z.B. ein Leser in bekannt besserwisserischem Ton, der Autor möge ihm „doch bitte Mal nur einen, wirklich nur einen chinesischen Klimawissenschaftler, Physiker, Geologen usw. nennen, der sowas sagt“, der also nicht an das vom IPCC (Internationaler Klima Rat) in die Welt gesetzte CO2-Dogma glaubt. Dieser Aufforderung komme ich gerne nach, aber nicht ohne mich zu wundern, woher dieser anscheinend feste Glauben kommt, dass China mit im CO2-Klimaboot sitzt.

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Hoffnungsschimmer für Julian Assange? – Richterin hat geheimdienstliche Interessenskonflikte

Die Richterin, die Assanges Auslieferungsverfahren leitet, steckt bis zum Hals in einem Interessenskonflikt aus familiären und finanziellen Abhängigkeiten, nämlich von genau jenen Geheimdiensten, die die Auslieferung des Whistleblowers an die USA vorantreiben.

von Rainer Rupp

Emma Louise Arbuthnot, geborene Broadbent, heute Lady Arbuthnot of Edrom, die Oberste Richterin von Westminster, wo sie auch das Auslieferungsverfahren gegen den in Großbritannien inhaftierten australischen Journalisten und WikiLeaks-Gründer Julian Assange leitet, wird wegen eines schwerwiegenden “Interessenkonflikts” und folglich wegen Befangenheit diesen Fall abgeben müssen. Das jedenfalls hat die Anwältin von WikiLeaks, Jen Robinson, am Freitag letzter Woche bei einer Veranstaltung in Sydney, Australien, nachdrücklich erklärt.

Der Ehemann dieser Obersten Richterin, der Baron Arbuthnot of Edrom, James Norwich Arbuthnot, ein ehemaliger britischer Verteidigungsminister, hat laut einer investigativen Recherche des Daily Maverick – wen würde das daher wundern – tief reichende “finanzielle Verbindungen zum britischen Militär, einschließlich zu Institutionen und zu Personen, deren Machenschaften von WikiLeaks entlarvt wurden”. Weiter berichtet der Daily Maverick, dass die Richterin “Lady Emma”, wie Richterin Arbuthnot gern genannt wird, ausgerechnet von den Militär- und Cybersicherheitsunternehmen auch Geschenke entgegen genommen habe, von jenen also, die durch WikiLeaks wegen allerlei Vergehen entlarvt worden waren. Damit nicht genug: Auch der Sohn von “Lady Emma” ist finanziell tief in diesem Sumpf der Geheimdienste verstrickt, die die Auslieferung Assanges an die USA betreiben.

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Soll Assange außergerichtlich eliminiert werden?

Erneute UN-Folterwarnung: Whistleblower Julian Assange ist in großer Gefahr, an den extremen Haftbedingungen in Großbritannien zu sterben. Den westlichen Politikern und Medien, die stets Menschenrechte predigen, ist das offensichtlich vollkommen egal.

von Rainer Rupp

In einer öffentlichen Erklärung hat ein Experte der Vereinten Nationen für Folterdiagnostik in der vergangenen Woche erneut deutlich gewarnt, dass Gesundheit und Leben des australischen Whistleblowers Julian Assange auf der Kippe stehen. Unter westlichen Politikern und ihrer willigen Presse herrscht jedoch das bekannte “Schweigen im Walde”.

Man muss sich nur einmal den hysterischen Aufschrei dieser Heuchler vorstellen, wenn Assange unter diesen Bedingungen in einem russischen Gefängnis festgehalten würde. Wer noch nach einem weiteren Beweis für die Verdorbenheit der britischen, amerikanischen aber auch der deutschen Regierungen sucht, die so gerne die restliche Welt über Demokratie, Menschenrechte und internationales Recht belehren, der hat ihn am Beispiel der Behandlung von Julian Assange gefunden.

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Was sollen wir am 9. November feiern?

..bei anderen gelesen..

von Dr. Wolfgang Schacht

Dass, was uns in den letzten Wochen und Monaten von „unseren“ so genannten privaten und öffentlichen  Medien, von „unseren“ Politikern der so genannten demokratischen Volksparteien und von „unseren“ Regierungsvertretern des so genannten Rechtsstaates BRD zu den Themen „DDR“, „Mauerfall“ und „Deutsche Einheit“ präsentiert wurde, schreit zum Himmel.  Mit einer beispiellosen Flut von Beleidigungen, Verleumdungen, Hetztiraden und Lügengeschichten haben sie den 30. Jahrestag der „Vereinigung“ der DDR mit der kapitalistischen BRD erneut genutzt, um in den Köpfen des deutschen Michels ein völlig verzerrtes Bild über unseren ersten deutschen Arbeiter- und Bauernstaat, über unseren deutschen Friedensstaat, über unsere wirtschaftlichen und sozialen Errungenschaften und über die zwischenmenschlichen Beziehungen unserer Bürgerinnen und Bürger in der DDR zu zementieren.

 Unsere 40-jährige Geschichte wird nicht nur verfälscht und aus ihrem historischen Kontext gerissen, sondern von den „Siegern des kalten Krieges“ auch neu geschrieben. Den historischen Materialismus und die Dialektik der großen deutschen Philosophen Friedrich Hegel und Karl Marx suchen Sie, verehrter Leser, in diesem Machwerk vergebens.

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