20 Jahre seit NATO-Angriff auf Jugoslawien: Teil des NATO-Drehbuchs – “Massaker von Srebrenica”

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Srebrenica gilt als das “schlimmste Verbrechen in Europa seit dem Holocaust”. Die NATO nutzte es, um die UN zur Aufgabe ihrer Neutralität zu bewegen, die deutsche Regierung im Besonderen, um die Nazi-Verbrechen zu relativieren.

von George Pumphrey

8.03.2019

In Srebrenica sollen bis zu 8.000 muslimische Männer und Jungen – unbewaffnete Zivilisten – von serbischen Exekutionskommandos erschossen worden sein. Zahlreiche Fakten aber, die trotz aller Bemühungen nicht unterdrückt werden können, lassen Zweifel aufkommen, ob ein Massaker dieses Ausmaßes in Bosnien überhaupt stattgefunden hat.

Am 10. August 1995 trat der UNO-Sicherheitsrat in geschlossener Sitzung zusammen, um über die “Operation Sturm” zu debattieren. Beginnend am 4. August hatte die kroatische Regierung innerhalb von vier Tagen in einer militärischen Blitzaktion 250.000 Serben aus der Krajina vertrieben. Unzählige Serben, die ihre Heimat nicht freiwillig verlassen wollten, wurden ermordet. Es war die größte ethnische Säuberung seit dem Zweiten Weltkrieg. Die US-Vertretung im Sicherheitsrat hatte jedes Interesse, die Debatte darüber zu verhindern, schließlich bestand die Gefahr, dass die aktive Rolle der USA in diesem Verbrechen zur Sprache kommen würde.

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Der Aufklärer und die Achillesferse

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Dem letzten Chef des DDR-Auslandsgeheimdienstes, Werner Großmann, zum 90.

Von Frank Schumann

Mit »Der Überzeugungstäter« ist seine jüngste Publikation von 2017 überschrieben. Er mochte diesen Titel zunächst nicht, weil darin das Wort »Täter« enthalten war. Aber stand nicht an erster Stelle »Überzeugung«? Werner Großmann hatte seinem Staat von dessen erstem Tag an gedient, und nur wenige Monate vor dem Untergang der DDR schied er aus dem Dienst, dem er 38 Jahre angehört hatte. Zuletzt, in der Nachfolge von Markus Wolf, als Chef der Aufklärung und Stellvertreter des Ministers. Ohne Überzeugung von der Notwendigkeit seines Jobs hätte er ihn nicht ausüben können.

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20 Jahre seit NATO-Angriff auf Jugoslawien: Das ‘Račak-Massaker’ – Teil des NATO-Drehbuchs

Zwei Monate vor Beginn des NATO-Angriffskrieges gegen Jugoslawien am 24. März 1999 bewirkte das “Massaker von Račak” in der westlichen Öffentlichkeit einen Aufschrei der Empörung. Zugleich lieferte es Washington und der NATO den lang ersehnten “humanitären” Vorwand.

von Doris Pumphrey

Das “Massaker von Račak” gilt als Schlüsselereignis auf dem Weg in den Krieg der NATO gegen Jugoslawien. Laut Washington Post hat Račak “„die Balkan-Politik des Westens in einer Weise geändert, wie Einzelereignisse dies selten tun”.

Mitglieder der sezessionistischen UCK-Milizen führen am Morgen des 16. Januar 1999 internationale Journalisten und Vertreter der OSZE-Kosovo-Überwachungsmission (KVM) zu einem Hohlweg am Rande des Dorfes Račak. Etwa 20 Leichen liegen dort nebeneinander. Als etwas später der Leiter der OSZE Mission, der US-Amerikaner William Graham Walker eintrifft, steht für ihn das Urteil sofort fest: Mit erregter Stimme spricht er von einer “Hinrichtung unbewaffneter albanischer Zivilisten” und erklärt: “Ich zögere nicht, die jugoslawischen Sicherheitskräfte dieses Verbrechens zu beschuldigen”. Fotos von den angeblich hingerichteten albanischen Zivilisten gehen um die Welt.

US-Präsident Clinton verurteilt das “Massaker” in der “schärfst-möglichen Form” und spricht von einem ”vorsätzlichen und wahllosen Akt des Mordes”.

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20 Jahre seit NATO-Angriff auf Jugoslawien: Warum wurde Milošević zum Hassobjekt des Westens?

Der Angriffskrieg der NATO gegen Jugoslawien am 24. März 1999 markierte das Ende des Friedens in Europa nach dem 2. Weltkrieg. Mit Beiträgen in loser Folge wird RT-Deutsch in den nächsten Wochen die wichtigsten Stationen der NATO-Vorbereitungen auf diesen Krieg in Erinnerung rufen.

von Klaus Hartmann

Mit einer Rede zum Jahrestag der Schlacht auf dem Amselfeld (Kosovo Polje) habe Slobodan Milošević 1989 die “Fackel des serbischen Nationalismus entzündet” – so die westliche Erzählung. Zu diesem Zweck wurde die Rede gefälscht und manipulierend interpretiert. Doch der serbische Präsident geriet nicht grundlos ins Visier der künftigen Balkankrieger. Welche Interessen dahinter standen, verrät ein Blick in Geschichte wie auch so manches déjà vue-Erlebnis nach der NATO-Aggression 1999.

Österreichs traditionelles Bestreben nach Beherrschung der südöstlichen Nachbarländer wird im Rückblick auf die Vorgeschichte des 1. Weltkriegs mit der Habsburger Monarchie als treibender Kraft deutlich. Die im “Westen” durchgängig erzählte Kurzgeschichte, nach der das Attentat auf den österreichischen Thronfolger in Sarajevo durch Gavrilo Princip der Kriegsgrund gewesen sein soll, war allerdings nur ein willkommener Vorwand für die Kriegstreiber in Österreich-Ungarn.

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20 Jahre seit NATO-Angriff auf Jugoslawien: Falsche-Flagge-Massaker als Vorwand für NATO-Aggression

Der Angriffskrieg der NATO gegen Jugoslawien am 24. März 1999 markierte das Ende des Friedens in Europa nach dem 2. Weltkrieg. Mit Beiträgen in loser Folge wird RT-Deutsch in den nächsten Wochen die wichtigsten Stationen der NATO-Vorbereitungen auf diesen Krieg in Erinnerung rufen.

von Rainer Rupp

Von den Anfängen des Bürgerkriegs in Bosnien-Herzegovina 1992 bis zum Eingreifen der NATO 1995 wurden immer wieder Massaker an der bosnisch-muslimischen Zivilbevölkerung dazu genutzt, um die UNO und speziell auch die Öffentlichkeit in den NATO-Ländern gegen die angeblich zu Bestien verkommenen Serben aufzuhetzen. Aber genau wie in jüngerer Zeit in Libyen und Syrien, waren viele dieser Gräueltaten in Bosnien-Herzegowina inszeniert. Und das war damals durchaus auch der UNO und der NATO bekannt.

In einem früheren Artikel zur Reihe “20 Jahre NATO-Angriffskriegs gegen Jugoslawien” wurde kurz das Massaker vom 28. August 1995 auf dem belebten Markale-Markt in Sarajewo erwähnt, das den Vorwand für die nachfolgenden NATO-Luftangriffe lieferte. Nach offizieller, westlicher Darstellung waren die Granaten, die damals 37 Zivilisten getötet und 90 verletzt haben sollen, von bosnischen Serben abgefeuert. Allerdings folgte das Markale-Massaker dem inzwischen bekannten Muster früheren Gräueltaten mit bosnisch-muslimischen Opfern, die nachweislich unter falscher Flagge ausgeführt worden waren.

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