So sehe ich die VR China heute

Prof. Dr. Anton Latzo

Beitrag zur Jahresversammlung des Deutsch-Chinesischen-Freundschaftsvereins Ludwigsfelde (1.07.2023)

Nach der ideologischen Unterminierung und der gesellschaftlichen und staatlich-politischen Zerschlagung der UdSSR und nach der Niederlage des Sozialismus in Europa erweist sich heute die Volksrepublik China als entscheidender Faktor des revolutionären historischen Prozesses des Übergangs der Menschheit vom Kapitalismus zum Sozialismus. Sie ist DER Faktor, der in dieser schwierigen Situation absichert, dass dieser Prozess, nach Schwächen und Verrat, nicht abgebrochen wurde bzw. wird!

Sie ist zugleich ein entscheidender ökonomischer, politischer und gesellschaftlicher Schrittmacher und internationaler Friedens- und Stabilitätsfaktor.

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Die Rolle der NGOs – oder wie die simulierte Demokratie die reale erdrückt

Von Dagmar Henn

Mittlerweile hat man in Deutschland das Gefühl, Politik und öffentliche Meinung wären eine Art Waschmaschinenprogramm. Irgendjemand drückt auf den Knopf, und dann wird eingeseift, gespült und geschleudert, und bei Bedarf geht es in die nächste Runde.

Warum verbietet Russland den WWF? Warum werden in Deutschland die Klimakleber so viel freundlicher behandelt, als es einst gegenüber jenen üblich war, die Atomwaffenlager blockierten? Und wie kommt es dazu, dass sich inzwischen die politischen Interessen der Reichen vollständig durchsetzen?

Diese Themen hängen alle zusammen, und sie haben mit dem Stichwort NGO (Nichtregierungsorganisation) zu tun. Und auch mit einer Entkernung demokratischer Prozesse, die inzwischen auf hohen Touren läuft, mit einem eingebauten Selbstverstärker.

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Aktion: Wir vergessen nicht!

Dieses Video von einer Aktion am Sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Treptow ist dem 82. Jahrestag des deutschen faschistischen Überfalls auf die Sowjetunion gewidmet.

Die Ursachen werden von Militärs, Politikern, Politikwissenschaftlern und Künstlern ebenso analysiert wie Zusammenhänge zum aktuellen Geschehen in der Ukraine und die deutsche Verantwortung dafür.

Wir danken Tino Eisbrenner für die Erlaubnis, das populäre russische Antikriegslied „Журавли/Kraniche” einspielen zu dürfen. Zara und Tino Eisbrenner sangen dieses Lied gemeinsam beim Musikfestival „Der Weg nach Jalta 2023″ im Mai in Moskau. Für seine deutsche Textgestaltung wurde Tino Eisbrenner ausgezeichnet.

Für die Initiative „Meinungsfreiheit verteidigen”
Laura v. Wimmersperg
Hans Bauer
Berlin, 22. Juni 2023

Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=9LVSARS6bjE
Heiner Bücker sei für Aufnahme und Bearbeiten des Videos herzlich gedankt!

Es folgt das Manuskript des Videos

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Wenn der Bürger zum Feind gemacht wird

Von Evelyn Hecht-Galinski

Werden wir Bürger demnächst zu schweigenden „Abnickern“ einer ungewollten Politik von Zwangsmaßnahmen gemacht, die uns zu willenlosen Individuen degradiert? Fast scheint es so! Bleibt zum Schluss der vielgepriesene mündige Bürger gänzlich auf der Strecke? Wenn ständig Bürger eingeschüchtert, ausgegrenzt und sogar vor Gericht gestellt werden – wie der Berliner Friedensaktivist und Anti-War-Cafe-Betreiber Heinrich Bücker, der per Strafbefehl vor Gericht zitiert wurde. Anklage: „Potenzial, das Vertrauen in die Rechtssicherheit zu erschüttern und das psychische Klima der Bevölkerung aufzuhetzen“. Schlimmer noch der Fall der Friedensaktivistin Elena Kolbasnikowa, bei der der verschärfte Paragraph 130 angewandt wurde und die wegen „Billigung des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine“ schuldig gesprochen und zu einer Strafe von 30 Tagessätzen zu 30 Euro verurteilt wurde. Die Frau, Ukrainerin aus dem Donbass stammend, hatte in Russland „keinen Aggressor gesehen“ und ausgesagt, dass Russland „nicht die Ukraine überfallen hat und Russlands Vorgehen alternativlos war“. Mit diesen Aussagen, die geeignet seien, „den öffentlichen Frieden zu stören“, sah das Gericht sie als „Abweichlerin vom offiziellen „Ukraine-Narrativ“, die bei einer großen Demonstration einen „russischen Angriffskrieg“ öffentlich unterstützt hätte.

Erinnerung an eine “tausendjährige Vergangenheit”

Man muss diese Meinung nicht unterstützen und kann ihr widersprechen, aber solche Meinungen vor Gericht zu ahnden, erinnert mich fatal an eine “Tausendjährige Vergangenheit”. Wehret den Anfängen! Wer stört hier eigentlich den Frieden? Sind es nicht die ständigen medialen und politischen Einpeitscher, die von morgens bis abends Stimmung machen, um uns das richtige Denken zu vermitteln? Wer also gehört vor Gericht? (1)

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Zwischen Wahn und Hybris – die “Nationale Sicherheitsstrategie”

Von Dagmar Henn

Nun ist sie also fertig, die lang angekündigte “Nationale Sicherheitsstrategie”. Und man merkt ihr an, wie lange an ihr gearbeitet wurde, weil dieses Deutschland, auf das sie sich bezieht, gar nicht mehr existiert. Dafür gibt es aber heute ganz viele “Werte”.

Man weiß wieder einmal nicht, ob man lachen oder heulen soll. Aber auch, wenn es viele von maßloser Überheblichkeit geprägte Passagen in dieser neuen Sicherheitsstrategie gibt und sich hinter manch schmeichelnd formulierter Absicht finsterste Pläne verbergen – herausragend ist vor allem eines: mit der konkreten Wirklichkeit hat das Papier nicht viel zu tun.

Nicht nur, weil es vor lauter Phrasen schon eine allererste Bedingung nicht erfüllt, nämlich die Voraussetzungen für eine solche Strategie zu benennen, und zwar das konkret und nachvollziehbar, was man das nationale Interesse nennt. Man kann kein Interesse schützen wollen, das man nicht kennt. Das allerdings, was irgendwie in die Nähe der Benennung eines solchen Interesses gerät, können sie am Ende dieses Textes finden, in der Witzabteilung.

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