Schwere Schlappe für Trump – Diesmal hat der Sumpf gesiegt

14.02.2017

Trump war zur Wahl angetreten, um „den Sumpf in Washington trockenzulegen“. Seine Hauptstütze bei dieser Herkules-Aufgabe war Mike Flynn, sein Nationaler Sicherheitsberater. Nun haben die giftigen Sumpfgase Flynn erstickt. Am 13. Februar trat er zurück.

von Rainer Rupp

Nach Präsident Donald Trump war sein Nationaler Sicherheitsberater, der Drei-Sterne-General Michael Flynn, der meistgehasste Mann des so genannten sicherheitspolitischen Establishments. Dies galt nicht nur in Washington, sondern auch in den Hauptstädten der US-Verbündeten in NATO-Europa und in den arabischen Feudalstaaten am Persischen Golf. Dementsprechend hoch stand Flynn auf der Abschussliste der vor allem in Washington nistenden Kriegsfalken – sowohl der so genannten liberalen Demokraten als auch der neokonservativen Republikaner. Die in den letzten Wochen immer heftiger gewordene Anti-Trump-Treibjagd hat jetzt seine Hauptstütze Flynn zur Strecke gebracht. Artikel vollständig lesen ‘Schwere Schlappe für Trump – Diesmal hat der Sumpf gesiegt’ »



„Drain The Swamp“: Die Hintergründe von Trumps massiver Umbesetzung im US-Außenministerium

30.01.2017

Trump hält sein Versprechen und räumt im US-Außenministerium auf. Die von „Clintoniten“ und anderen Kriegstreibern besetzte Top-Etage leert sich rapide. Zum Entsetzen der Bündnispartner in EU und NATO ist Trump fest entschlossen, den „Sumpf trockenzulegen“. RT Deutsch-Gastautor Rainer Rupp zu den Hintergründen.

von Rainer Rupp

Als kleine Sensation hatte es die Meldung Ende letzter Woche sogar in die ARD-Tagesschau, Spiegel online, die Süddeutsche, Zeit-online und in die anderen, selbsternannten „Qualitätsmedien“ geschafft. Die Schreckensmeldung lautete: „Vier der wichtigsten Mitarbeiter des US-Außenministeriums haben ihren Rücktritt eingereicht.“ Alarmiert hieß es dann weiter, dass es sich um den „größten Verlust institutionellen Wissens seit Jahrzehnten“ handele. Allerdings sind die Vier nicht aus freien Stücken zurückgetreten. Laut Washington Post und CNN hat die neue Trump-Regierung den Spitzenbeamten das Ende ihrer Beschäftigung nahegelegt. Artikel vollständig lesen ‘„Drain The Swamp“: Die Hintergründe von Trumps massiver Umbesetzung im US-Außenministerium’ »



„Krieg gegen Trump“

Von der Hysterie, dem großen Vergessen und der Aufgabe der Friedensbewegung

von Doris Pumphrey, 25. Januar 2017

Hysterie und Fassungslosigkeit herrscht auf der politischen und medialen Bühne beiderseits des Atlantiks. Das Washingtoner neoliberale Establishment war sich sicher gewesen, dass ihre Vertreterin weiterhin die grenzenlose Freiheit des Kapitalverkehrs und das „Recht“ Washingtons über Regierungen anderer Länder zu bestimmen, garantieren werde. Was war geschehen? Einer, der nicht zu ihnen gehört, zieht ins Weiße Haus. Die Quittung für ihre Politik heißt Donald Trump.

Das scheinen auch Hunderttausende Demonstranten in ihrer Panik nicht begriffen zu haben. An vielen von ihnen scheinen die wirtschaftlichen und sozialen Verwüstungen der Obama-Regierung vorbeigegangen zu sein. Wo waren die Stimmen der Hollywood Stars und Künstler gegen das wachsende soziale Elend im eigenen Land und gegen den Regime-Change Terrorismus, mit dem die Obama-Regierung mehrere Länder ins Chaos stürzte? Für viele war es wichtiger, Artikel vollständig lesen ‘„Krieg gegen Trump“’ »



Appell – Hände weg von Russland!

Berlin, im Januar 2017

Appell  

Hände weg von Russland!

Es ist unglaublich und empörend. Panzer rollen wieder gen Russland. Tausende von Soldaten samt Kriegsausrüstung nehmen in diesen Tagen in Polen an den Grenzen zu Russland Stellung. Der Truppenaufmarsch an der NATO-Ostgrenze ist eine ernsthafte Gefahr für den Frieden in Europa und darüber hinaus. Und Deutschland an vorderster Front. Bereitwillig stellt es sein Territorium für den militärischen Aufmarsch zur Verfügung. Und wird selbst im Rahmen einer NATO-Operation im Februar des Jahres 500 Soldaten mit Schützen- und Kampfpanzern sowie weiteren Militärfahrzeugen nach Litauen an die russische Grenze schicken.

Nach dem Grundgesetz der BRD hat der Bund „Streitkräfte zur Verteidigung“ auf­zustellen. Der Aufmarsch bundesdeutscher Truppen an Russlands Grenzen dient nicht der Verteidigung. Es ist ein Verstoß gegen das Grundgesetz.“

Von Deutschland darf nie wieder Krieg ausgehen“, war einst zu Zeiten des Kalten Krieges übereinstimmender Konsens zwischen den feindlichen Lagern. Und einge­denk der Opfer der Völker der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg sowie des ent­scheidenden Anteils der Sowjetunion an der Zerschlagung des Hitlerfaschismus galten friedliche Beziehungen mit dem östlichen Nachbarn über Jahrzehnte als ein Grundpfeiler für Frieden und Sicherheit in Europa.

Für das Volk der DDR war Freundschaft mit der Sowjetunion Herzenssache. Dank der brüderlichen Verbundenheit beider Länder konnte die DDR über mehr als vier Jahrzehnte unter friedlichen Bedingungen eine sozialistische Entwicklung nehmen. Politiker der Sowjetunion und der DDR agierten erfolgreich mit Friedensinitiativen auf in­ternationaler Bühne. Gemeinsam mit den sowjetischen und Waffenbrüdern der an­deren sozialistischen Staaten schützten unsere Grenztruppen zuverlässig die territo­riale Integrität unserer Länder. Die Armeen der Warschauer Vertragsstaaten garan­tierten das militärische Gleichgewicht, das für den Friedenserhalt so wichtig war.

Die Sowjetunion existiert nicht mehr. Russland ist ein kapitalistisches Land. Mit seiner Politik unter Präsident Wladimir Putin leistet es aber in unserer Zeit, in der nach dem Zusammenbruch des sozialistischen Lagers Krieg wieder ein Mittel der Poli­tik geworden ist, den entscheidenden Beitrag zur Zurückweisung aggressiver im­perialistischer Politik.

Diese Erkenntnis und unsere geschichtlichen Erfahrungen verbinden uns in Solida­rität und Freundschaft mit der Politik der Russischen Föderation.

Leistet Widerstand gegen die Kriegspolitik der BRD!

Erklärt Eure Solidarität mit der Politik Russlands und seinem Präsidenten!

Tretet ein für friedliche und freundschaftliche Beziehungen mit Russland!

 

Im Namen des Vorstandes der GRH e.V.:

Hans Bauer                                         Dieter Stiebert

Vorsitzender                                      Geschäftsführer

                     



Analyse: Vorkehrungen gegen den Machtverlust – Was plant die US-Kriegspartei im Baltikum?

An der russischen Grenze können die Amerikaner einen Krieg nur verlieren. Warum provozieren sie dennoch die Russen mit provokativen Militäraufmärschen? Unser Gastautor Rainer Rupp geht der Frage auf den Grund.

von Rainer Rupp

In der Öffentlichkeit und auch im privaten Leben nehmen derzeit die besorgten Fragen zu, ob die größten Munitions- und Panzerfahrzeugtransporte des US-Militärs in Richtung russischer Grenze seit dem Zweiten Weltkrieg, nach Polen und ins Baltikum, als Kriegsvorbereitungen gesehen werden müssen.

Die Sorge ist verständlich. Vor dem Hintergrund der zum Ende seiner Amtszeit hin bald schon Fragen an der Zurechnungsfähigkeit aufwerfenden, säbelrasselnden Rhetorik des scheidenden Friedensnobelpreisträgers im Weißen Haus und des teils schon hysterischen Kriegsgeschreis der Mainstream-Medien sind die Befürchtungen berechtigt.

Immer stärker war Obama in den letzten Jahren in die so genannte „Kriegspartei“ eingebettet worden. Wenn es um die Sicherung der US-Hegemonie geht, egal mit welchen Mitteln, sind die Neokonservativen der Republikaner und die liberalen Falken der Demokraten ein Herz und Seele. Artikel vollständig lesen ‘Analyse: Vorkehrungen gegen den Machtverlust – Was plant die US-Kriegspartei im Baltikum?’ »



US-Kampfpanzerbrigade in Bremerhaven: Um Europa vor den Russen zu retten, müssen wir es zerstören

9.01.2017

Der militärische „Abschiedsgruß“ des scheidenden US-Präsidenten an der russischen Grenze lässt bei RT-Autor Rainer Rupp Erinnerungen an die Einsatzstrategie des Kalten Krieges wach werden. Schon damals wollte die NATO ganze Dörfer als Kollateralschaden opfern.

von Rainer Rupp

Was reitet den Friedensnobelpreisträger in den letzten Tagen seiner US-Präsidentschaft, dass er 4.000 US-Soldaten mit 2.000 gepanzerten Fahrzeugen aller Art, darunter 87 Kampfpanzer vom Typ M1 Abrams, 144 Bradley-Schützenpanzer und 18 Paladin-Panzerhaubitzen, gen Osten schickt, ins Baltikum an die Grenze zu Russland und vor die russische Enklave Kaliningrad? Begleitet wird diese Provokation von markigen Worten, zum Beispiel jene des US-Befehlshabers für Europa, General Frederick Hodges:

„Verhandeln kann man mit Russland nur aus einer Position der Stärke.“

Letzten Freitag hat die Ausschiffung des US-Kriegswerkzeuges in Bremerhaven begonnen und über Schienen und Bahn geht es nun quer durch Deutschland zum potenziellen Schlachtfeld. Artikel vollständig lesen ‘US-Kampfpanzerbrigade in Bremerhaven: Um Europa vor den Russen zu retten, müssen wir es zerstören’ »



Die kreative Intelligenz der CIA: Phantasierte Hacker als Fakten

19.12.2016

Die Schuldzuweisungen der US-Medien gegenüber Moskau, durch Cyberattacken auch die US-Wahlen beeinflusst zu haben, nehmen kein Ende. Mit dieser vermeintlichen Legitimation versehen, scheint nun der Boden bereitet, um „Gegenmaßnahmen“ in die Wege zu leiten.

von Rainer Rupp

Den US-Nachrichtendiensten fehlen die Beweise für russische Manipulationen, doch dieses Problem wird von der CIA durch den Einsatz „kreativer Intelligenz“ gelöst. Unter der passenden Überschrift “Poking the Bear, US Will Respond to Russian Hacking” berichtet der US-amerikanische Nachrichtensender ABC, dass Präsident Obama noch in den letzten Wochen seiner Amtszeit den russischen „Bär mit dem spitzen Spieß reizen“ will, indem er am 15. Dezember ankündigte, dass die „Vereinigten Staaten den russischen Cyberangriff beantworten werden“.

Er versprach, Maßnahmen zu ergreifen, um die russische Regierung zu bestrafen, weil diese – folgt man den US-Medien, die sich wiederum auf Stellungnahmen der CIA berufen – auf direkten Befehl von Präsident Putin angeblich mit Cyberangriffen die US-Präsidentschaftswahlen erfolgreich zugunsten von Donald Trump manipuliert hätten. Artikel vollständig lesen ‘Die kreative Intelligenz der CIA: Phantasierte Hacker als Fakten’ »