Bewusste IS-Verharmlosung durch US-Spitzenmilitärs: Die Spur führt ins Weiße Haus

18.08.2016

von Rainer Rupp

Wörtlich heißt es in dem Bericht des US-Repräsentantenhauses, die geheimdienstlichen Einschätzungen über die US-Anstrengungen im Kampf gegen ISIS seien „entstellt, unterdrückt oder substantiell verändert“ worden, um den Einsatz in einem positiveren Licht erscheinen zu lassen.

50 Prozent der geheimdienstlichen Auswerter und Analysten innerhalb des Zentralkommandos der US-Streitkräfte (CENTCOM) beklagten, dass die „Verfahrensprozesse und Organisationsstrukturen jegliche objektive Analyse behinderten“. Weitere 40 Prozent sagten aus, dass sie im vergangenen Jahr persönlich Versuche ihrer Vorgesetzten erlebt hätten, ihre Auswertungsergebnisse „zu verzerren oder zu unterdrücken“. Das ergab eine Befragung von 125 militärischen und zivilen CENTCOM-Geheimdienstanalysten. Obwohl der US-Geheimdienstausschuss der CENTCOM-Führung diese Erkenntnisse bereits im Dezember 2015 mitgeteilt habe, habe diese keine Maßnahmen zur Korrektur der Probleme ergriffen, heißt es in dem Bericht. Artikel vollständig lesen ‘Bewusste IS-Verharmlosung durch US-Spitzenmilitärs: Die Spur führt ins Weiße Haus’ »



Das Pentagon – „Handbuch zum Kriegsrecht“ ( „Law of War Manual“ )

Das Handbuch zum Kriegsrecht wurde vom Pentagon in Juni 2015 herausgegeben, erreichte aber erst im Spätherbst 2015 die Öffentlichkeit. Es hat einen Umfang von 1165 Seiten. Dieses Handbuch ist eine Anleitung zum totalen Krieg und zur Errichtung von Militärdiktaturen.

Von der internationalen Presse wurde es kaum in seiner Gefährlichkeit wahrgenommen und entsprechend „unterbelichtet“ behandelt. In den USA hat sich lediglich die „New York Times“ gründlich damit befasst, in Deutschland wird das Handbuch ausführlich auf der trotzkistischen „World Socialist“ -Website analysiert und mit einzelnen Artikeln im „Spiegel“ und der „Süddeutschen Zeitung“ behandelt. Das Internetportal RT DEUTSCH analysiert die Schwerpunkte des Dokuments. Entsprechend der Bedeutung des Handbuches und seiner Gefährlichkeit bei einer Umsetzung stand und steht es zu wenig in der Aufmerksamkeit der Politik. Artikel vollständig lesen ‘Das Pentagon – „Handbuch zum Kriegsrecht“ ( „Law of War Manual“ )’ »



Es leben noch einige Massenmörder in Deutschland

Die BRD hat kein Interesse, Naziverbrecher zu verurteilen, denn die Bundeswehr ist selbst an Kriegen beteiligt. Gespräch mit Dieter Skiba

Interview: Frank Schumann

Einige Zeitungen vermeldeten es sogar auf der ersten Seite, dass die deutschen Ermittlungsbehörden jetzt acht Naziverbrecher identifiziert hätten, denen Beihilfe zum Mord in Tausenden Fällen vorgeworfen wird. Bei Meldungen wie diesen beschleicht mich stets das ungute Gefühl: Warum erst jetzt, und warum dieses Getöse?

Ich verstehe Sie völlig. Bei solchen Meldungen steht unausgesprochen stets die Vorhaltung mit im Raum, dass sich erst die Bundesrepublik gründlich und intensiv mit der Nazivergangenheit auseinandergesetzt hat.

Haben Sie, hat die DDR die Naziverbrecher denn »übersehen oder verschont«?

Nein, natürlich nicht. Es handelt sich offensichtlich um Wachpersonal aus dem KZ Stutthof. Das befand sich auf polnischem Territorium und fiel darum in die Zuständigkeit polnischer Kollegen. Es gab dort 1946/47 vier große Verfahren mit einer Reihe von Todesurteilen, später folgten noch diverse Einzelverfahren. Unser Ermittlungsschwerpunkt bei dieser Tätergruppe lag vor allem auf Ravensbrück, Sachsenhausen und Buchenwald, also jenen Konzentrationslagern, die auf dem Gebiet der späteren DDR existierten. In Zusammenarbeit mit den polnischen Ermittlern haben wir auch im Personalbestand des KZ Stutthof recherchiert, um festzustellen, ob in der DDR einige Ehemalige untergetaucht waren. Wir fanden keine. Uns war allerdings bekannt, dass mindestens drei Strafverfahren gegen ehemalige SS-Leute aus Stutthof anhängig waren. Allerdings geht aus der Meldung aus Ludwigsburg nicht hervor, wo diese vier Männer und die vier Frauen lebten und leben, gegen die nun Vorermittlungen aufgenommen wurden. Artikel vollständig lesen ‘Es leben noch einige Massenmörder in Deutschland’ »



Spendenaufruf

Wir schließen uns dem Spendenaufruf des Verbandes zur Pflege der Traditionen der Nationalen Volksarmee und der Grenztruppen der DDR e.V. an und werden ihn tatkräftig unterstützen:

Spendenaufruf des Vorstandes

Werte Genossen, Kameraden, Bündnispartner und Sympathisanten,

am 07. November, dem Jahrestag der Oktoberrevolution, findet jährlich in Berlin, am Weidenweg 29/ Ecke Richard-Sorge-Straße, eine Gedenkveranstaltung zu Ehren des deutschen Kommunisten und Helden der Sowjetunion Dr. Richard Sorge statt, einem der erfolgreichsten Aufklärer des II. Weltkriegs. Die jährlichen Ehrungen am Todestag von Richard Sorge zeugen von Hochachtung, dem Interesse an seiner Biografie und seinen Leistungen.

Die DDR ehrte Richard Sorge am 07. November 1969, dem 25. Jahrestag seiner Hinrichtung, mit der Umbenennung der Tilsiter Straße in Richard-Sorge-Straße und mit einer Bronze-Gedenktafel. Diese Tafel wurde von seinem Funker Max Clausen enthüllt. Sorge gelang es, ein umfangreiches Netzwerk japanischer und deutscher Aufklärer und Informanten aufzubauen. Das ermöglichte ihm, dem sowjetischen Militärgeheimdienst GRU strategisch bedeutsame Informationen zu übermitteln:

  • Interna über den Antikominternpakt Deutsches Reich – Japan
  • Eine Warnung vor dem Angriff auf Pearl Harbor
  • Am ersten Juni und zwei Tage vor dem Überfall auf die Sowjetunion (Unternehmen Barbarossa) informierte er über den Tag, die Stärke und die Richtung des Angriffs. Leider wurde diese Information als Fehlinformation gewertet
  • Vor der Schlacht um Moskau informierte Sorge darüber, dass die Japaner im Fernen Osten nicht angreifen werden. Diesmal wurde die Information ernst genommen. Starke Verbände wurden aus dem Fernen Osten abgezogen und kamen bei der Schlacht um Moskau zum Einsatz. Die deutschen Truppen konnten 200 km zurück geworfen werden, Moskau war gerettet

Anfang der 90er Jahre wurde die Gedenktafel von Unbekannten entfernt.

Allmählich reifte der Entschluss, ein Duplikat dieser Tafel anfertigen zu lassen und am alten Ort wieder anzubringen.

Jetzt sind wir so weit. Es wurde ein Bildhauer und eine Kunstgießerei in Leipzig gefunden, die diesen Auftrag übernommen haben. Auch die Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte hat dem Projekt zugestimmt. Es gibt einen Kostenvoranschlag für den Entwurf, die Anfertigung und die Anbringung der Gedenktafel in Höhe von ca. 4.000 €. Auf Grund seiner Verdienste ist eine breite Beteiligung linker Kräfte an den Kosten der Gedenktafel wünschenswert. Deshalb bitten wir unsere Mitglieder, unsere Regionalorganistionen und korporativen Vereine sowie die im Ostdeutschen Kuratorium vereinten Verbände um finanzielle Unterstützung. Auch kleinere Beträge sind hilfreich. Der Verband bedankt sich im Voraus.

 

Zahlungsempfänger:

Verband NVA/GT

Bankverbindung: Sparkasse Märkisch – Oderland

IBAN: DE36 1705 4040 0020 0290 04 

Kennwort: Richard Sorge



Hiroschima und Nagasaki – Rein politisches Kalkül zur Einschüchterung der damaligen Sowjetunion?

9.08.2016

Der erste Atomwaffeneinsatz in der Geschichte der Menschheit, fügte der Zivilbevölkerung von Hiroshima und Nagasaki unsägliche Grausamkeiten zu. Dabei war der Einsatz der Vernichtungswaffen keineswegs erforderlich, um – so die offizielle US-Version – den Krieg mit geringeren Opferzahlen schneller zu beenden. Denn die japanische Regierung bemühte sich bereits um Kapitulationsverhandlungen. Viel deutet darauf hin, dass der Nuklearwaffeneinsatz stattdessen der Einschüchterung der Sowjetunion galt.

Von Rainer Rupp

Vollständigen Artikel lesen: https://deutsch.rt.com/international/39883



Nachlese zum Warschauer NATO – Gipfel

Am 8. und 9. 7.2016 fand in Warschau der mit großem Propagandaaufwand vorbereitete NATO – Gipfel statt. An Substanziellem ist im Ergebnis eher wenig zu berichten. Die Mehrzahl der Beschlüsse waren schon beim vorhergehenden Gipfel in Wales bzw. in der Vorbereitung mehr oder weniger übereinstimmend beschlossen worden.

Zwischen den Zeilen der Beschlussdokumente kann man politische Differenzen herauslesen. Ausdruck dieser Differenzen ist auch das 139 Punkte umfassende Kommunique. Die Länge des Kommuniques steht für Kompromisse. Artikel vollständig lesen ‘Nachlese zum Warschauer NATO – Gipfel’ »



Rezept für den Dritten Weltkrieg: US-General heizte auf Clinton-Parteitag Kriegsbereitschaft an

Artikel von Rainer Rupp

Auszug: (…) Allen Anhängern Hillary Clintons, die glauben, mit ihr als Präsidentin sei der Sache des Friedens gedient, wird empfohlen, sich die Unterstützungsrede des Vier-Sterne-Generals John Allen auf dem demokratischen Parteitag in Philadelphia anzusehen. Dabei kann es einem kalt über den Rücken laufen, besonders wenn die an die „Sportpalast Rede“ erinnernde, begeisterte Menge immer wieder „USA, USA, USA“ skandiert, wenn der General unverhohlen Washingtons Anspruch auf die Weltherrschaft bekräftigt und den Anwesenden versichert, dass Hillary Clinton als Präsidentin die beste Garantie dafür ist, dass dieser Anspruch auch mit allen Mitteln durchgesetzt wird. (…)

Siehe ganzen Artikel und Video (in Englisch) hier: https://deutsch.rt.com/nordamerika/39758-rezept-fur-dritten-weltkrieg-us/

Übersetzung der Rede des US-Generals (am besten zu lesen, während man diesem General zuhört und die tobende Menge sieht): Artikel vollständig lesen ‘Rezept für den Dritten Weltkrieg: US-General heizte auf Clinton-Parteitag Kriegsbereitschaft an’ »