Kalte Realität gegen warmes CO2-Klimamodell

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Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Im Mittleren Westen der USA ist es normalerweise in der ersten Hälfte des Oktobers immer noch warm und ein guter Teil der Ernte steht noch auf den Feldern. Aber dieses Jahr wurden die Landwirte dort bereits Anfang des Monats von dem möglicherweise schlimmsten Oktober-Schneesturm in der Geschichte der USA heimgesucht. Laut USA Today habe es einen „Schneesturm in dieser massiven Größe und Intensität im Oktober bisher noch nicht gegeben.“ Dieser beispiellose Wintersturm wurde von einer eisigen Kälte von minus 7 Grad Celsius begleitet, was den ohnehin von Überschwemmungen im Frühjahr gebeutelten Farmern weitere schwere Ernteverluste brachte.

Die für seit Menschengedenken ungewöhnliche Kältewelle erstreckte sich dann auch noch über den Mittleren Westen hinaus weiter südlich bis tief ins warme Texas hinein. An Halloween warnte sogar der Wetterdienst in San Angelo vor einem ungewöhnlichen Kälteeinbruch auf minus 6 bis minus 7 Grad Celsius.

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Trump allein zu Haus, belauert vom Tiefen Staat

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Seit fast 3 Jahren wird US-Präsident Trump bei seinen friedenspolitischen Initiativen ausgebremst, nicht selten von Gegnern in den eigenen Reihen im Weißen Haus. Zugleich werden mit unvorstellbaren Schmutzkampagnen sowohl sein Ansehen als Person als auch seine politische Autorität als US-Präsident systematisch untergraben.

von Rainer Rupp

Willy Wimmer, der gegen Ende des Kalten Krieges CDU-Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium gewesen war und dessen Kommentare bei RT-Deutsch bekannt und geschätzt werden, hat in seinem neuen Buch die spannende Frage aufgeworfen, ob mit dem derzeitigen US-Präsidenten Donald Trump in absehbarer Zukunft das Ende der globalen US-Kriegstreiberei eingeläutet ist. Trumps Friedensverhandlungen und Vermittlungen zwischen Süd- und Nordkorea oder seine offiziell verkündeten politischen Ziele, „den sinnlosen und endlosen (US-)Kriegen ein Ende zu machen“ und die US-Soldaten „nach Hause zu holen“, erwecken Hoffnung auf eine friedlichere Zukunft mit den Vereinigten Staaten von Amerika in einer multipolaren Welt.

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Totalversagen des „Wertewestens“ in Syrien – Wütend-resigniertes Eingeständnis der Macher

Das Thema der ARD-Sendung „Anne Will“ am 20. Oktober lautete „Erdoğans Siegeszug – schaut Europa weiter hilflos zu?“. Dabei ließ die geladene Politprominenz in so manchen emotional geladenen Momenten tief blicken: Das Eingeständnis des Endes der westlichen Vorherrschaft.

von Rainer Rupp

Wer außenpolitisch interessiert ist, der sollte sich diese Diskussion in der ARD-Mediathek unbedingt über diesen Link anschauen. Dauer eine Stunde.

Beteiligt waren:

Norbert Röttgen (CDU), Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag

Wolfgang Ischinger, ehemaliger deutscher Botschafter in Washington und seit 2008 Vorsitzender der Münchner (UN-)Sicherheitskonferenz

Sevim Dağdelen (Die Linke), Stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages und Sprecherin für Internationale Beziehungen ihrer Bundestagsfraktion sowie Beauftragte für Migration und Integration

Ben Hodges, US-Generalleutnant a. D. und ehemaliger NATO-Oberkommandierender der Alliierten Streitkräfte Europa (SACEUR)

Natalie Amiri, Leiterin des ARD-Studios in Teheran

Anne Will, ARD-Moderation

Vorab ein paar Worte zu der scheinheiligen Empörung über den „völkerrechtswidrigen Einmarsch der Türken in Syrien“, die sich quer durch die ganze Diskussion gezogen hat und auch immer noch die Medienberichterstattung beherrscht. Hunderttausend und mehr Menschen seien bereits vertrieben worden, und es habe schon Hunderte von Toten gegeben.

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Al Baghdadi ist schon wieder tot

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Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Glaubt man US-Präsident Trump und dem US-Militär, dann ist der verrufene Chefterrorist von ISIS jetzt schon das fünfte oder das sechste Mal tot. Jedes Mal nach den früheren Berichten über sein Ableben bewahrheitete sich das Sprichwort von den „Totgesagten, die länger leben“.

Das erste Mal, dass al-Baghdadi für tot erklärt wurde war 2010. Damals am 19. April berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine Erklärung des irakischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki, dass „der Anführer von Al-Qaida im Irak, Abu Ayyub al-Masri, und der mutmaßliche Chef des örtlichen Ablegers des Islamische Staats im Irak, Abu Omar al-Baghdadi, tot in einem Loch im Keller eines Hauses gefunden worden waren, nachdem es von Truppen umzingelt und gestürmt worden war.“

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„WIR ALLE WERDEN UNSEREN AUFTRAG ERFÜLLEN!“

von Horst Hommel

Vor 75 Jahren wurde der deutsche Kommunist, der sowjetische Kundschafter und Internationalist Dr. Richard Sorge ermordet.

Dieser Leitspruch der Kundschaftergruppe „Ramsay“, ins Leben gerufen und aufgebaut in Japan durch unseren Internationalisten Dr. Richard Sorge, wurde in den folgenden Jahren, bis heute, Maßstab im Kampf um Frieden und soziale Gerechtigkeit.

Es war wohl das größte Glück für mich und meine Gattin als wir 1985 erfuhren, das unser Einsatzort Tokio sein wird. Also geht es in das Land, in dem Dr. Richard Sorge von 1933 bis zu seiner Ermordung 1944 lebte, arbeitete, kämpfte und starb. Endlich waren wir unserem großen Vorbild so nahe. Meine ersten Bemühungen waren darauf gerichtet zu erfahren, wie man den Tama-Friedhof im Norden der Metropole Tokio und insbesondere das Grab mit der Nummer 17-1-21-16 findet. Wir, ich 3.Sekretär an der Botschaft der DDR in Japan und meine Gattin, Chiffrierin an der Botschaft, hielten es für unsere moralische Pflicht jedes Jahr, bis 1989, die Grabanlage der Gruppe „Ramsay“ mit dem Grab Dr. Richard Sorges aufzusuchen, entgegen dem Verbot, ausgesprochen vom 1.Sekretär an der Botschaft und Residenten (Überkonspiration: „Ihr habt da nichts zu suchen!“). Eine emotionale Bindung an unser großes Vorbild war ihm offensichtlich fremd. Tradition war, das alljährlich hier die Jung-und Thälmannpioniere unserer Botschaftsschule ihre Halstücher erhielten und anschließend Hanako Ishii (1911-2000), die langjährige Lebensgefährtin Dr. Richard Sorges, aufsuchten. Auch die sowjetische Botschaft betreute Hanako Ishii. Sie erhielt von der Botschaft monatlich eine „Witwen“rente.

Auf die Frage der japanischen Peiniger bei seiner Verhaftung am 18. Oktober 1941 „Wer sind Sie?“ antwortete Dr. Richard Sorge: „Ich bin Kommunist!“. Sorges Geheimnis war seine Überzeugung, der Marxismus als seine Weltanschauung, verbunden mit einem hohen Allgemeinwissen und Fremdsprachenkenntnissen, herausragenden analytischen Fähigkeiten sowie Regime-und landesspezifischen Kenntnissen. Bei seiner Verhaftung wurden etwa 1000 Bücher beschlagnahmt – zum großen Teil über Japan.

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