Analyse: Vorkehrungen gegen den Machtverlust – Was plant die US-Kriegspartei im Baltikum?

An der russischen Grenze können die Amerikaner einen Krieg nur verlieren. Warum provozieren sie dennoch die Russen mit provokativen Militäraufmärschen? Unser Gastautor Rainer Rupp geht der Frage auf den Grund.

von Rainer Rupp

In der Öffentlichkeit und auch im privaten Leben nehmen derzeit die besorgten Fragen zu, ob die größten Munitions- und Panzerfahrzeugtransporte des US-Militärs in Richtung russischer Grenze seit dem Zweiten Weltkrieg, nach Polen und ins Baltikum, als Kriegsvorbereitungen gesehen werden müssen.

Die Sorge ist verständlich. Vor dem Hintergrund der zum Ende seiner Amtszeit hin bald schon Fragen an der Zurechnungsfähigkeit aufwerfenden, säbelrasselnden Rhetorik des scheidenden Friedensnobelpreisträgers im Weißen Haus und des teils schon hysterischen Kriegsgeschreis der Mainstream-Medien sind die Befürchtungen berechtigt.

Immer stärker war Obama in den letzten Jahren in die so genannte „Kriegspartei“ eingebettet worden. Wenn es um die Sicherung der US-Hegemonie geht, egal mit welchen Mitteln, sind die Neokonservativen der Republikaner und die liberalen Falken der Demokraten ein Herz und Seele. Artikel vollständig lesen ‘Analyse: Vorkehrungen gegen den Machtverlust – Was plant die US-Kriegspartei im Baltikum?’ »



US-Kampfpanzerbrigade in Bremerhaven: Um Europa vor den Russen zu retten, müssen wir es zerstören

9.01.2017

Der militärische „Abschiedsgruß“ des scheidenden US-Präsidenten an der russischen Grenze lässt bei RT-Autor Rainer Rupp Erinnerungen an die Einsatzstrategie des Kalten Krieges wach werden. Schon damals wollte die NATO ganze Dörfer als Kollateralschaden opfern.

von Rainer Rupp

Was reitet den Friedensnobelpreisträger in den letzten Tagen seiner US-Präsidentschaft, dass er 4.000 US-Soldaten mit 2.000 gepanzerten Fahrzeugen aller Art, darunter 87 Kampfpanzer vom Typ M1 Abrams, 144 Bradley-Schützenpanzer und 18 Paladin-Panzerhaubitzen, gen Osten schickt, ins Baltikum an die Grenze zu Russland und vor die russische Enklave Kaliningrad? Begleitet wird diese Provokation von markigen Worten, zum Beispiel jene des US-Befehlshabers für Europa, General Frederick Hodges:

„Verhandeln kann man mit Russland nur aus einer Position der Stärke.“

Letzten Freitag hat die Ausschiffung des US-Kriegswerkzeuges in Bremerhaven begonnen und über Schienen und Bahn geht es nun quer durch Deutschland zum potenziellen Schlachtfeld. Artikel vollständig lesen ‘US-Kampfpanzerbrigade in Bremerhaven: Um Europa vor den Russen zu retten, müssen wir es zerstören’ »



Die kreative Intelligenz der CIA: Phantasierte Hacker als Fakten

19.12.2016

Die Schuldzuweisungen der US-Medien gegenüber Moskau, durch Cyberattacken auch die US-Wahlen beeinflusst zu haben, nehmen kein Ende. Mit dieser vermeintlichen Legitimation versehen, scheint nun der Boden bereitet, um „Gegenmaßnahmen“ in die Wege zu leiten.

von Rainer Rupp

Den US-Nachrichtendiensten fehlen die Beweise für russische Manipulationen, doch dieses Problem wird von der CIA durch den Einsatz „kreativer Intelligenz“ gelöst. Unter der passenden Überschrift “Poking the Bear, US Will Respond to Russian Hacking” berichtet der US-amerikanische Nachrichtensender ABC, dass Präsident Obama noch in den letzten Wochen seiner Amtszeit den russischen „Bär mit dem spitzen Spieß reizen“ will, indem er am 15. Dezember ankündigte, dass die „Vereinigten Staaten den russischen Cyberangriff beantworten werden“.

Er versprach, Maßnahmen zu ergreifen, um die russische Regierung zu bestrafen, weil diese – folgt man den US-Medien, die sich wiederum auf Stellungnahmen der CIA berufen – auf direkten Befehl von Präsident Putin angeblich mit Cyberangriffen die US-Präsidentschaftswahlen erfolgreich zugunsten von Donald Trump manipuliert hätten. Artikel vollständig lesen ‘Die kreative Intelligenz der CIA: Phantasierte Hacker als Fakten’ »



Tritt Trump mit der Wahl von Mattis als Pentagon-Chef in Obamas Fußstapfen?

10.12.2016

James Mattis, ein Vier-Sterne-General der Marines, soll nach dem Willen des gewählten US-Präsidenten Donald Trump neuer Chef im Pentagon werden. Bedenkenträger befürchten eine mit ihm weitere Militarisierung der US-Außenpolitik. Vieles spricht jedoch dagegen.

von Rainer Rupp

In US-Militärkreisen und darüber hinaus ist Mattis nicht nur als brillanter Stratege und gewiefter Taktiker bekannt. Bei seinen Untergebenen ist es bis ins letzte Glied beliebt, denn er hat immer für seine Soldaten – Angehörige der härtesten Infanterieeinheit der USA – gesorgt und sie nie in einem nicht zu gewinnenden Kampf sinnlos verheizt.

In der Öffentlichkeit wird Mattis hingegen eher als der alte „Haudegen“ wahrgenommen, der mit markanten und oft brutalen Sprüchen seine „Marines“ in die harten Kämpfe in Afghanistan und Irak geschickt hat. Das hat ihm den Spitznamen „Mad Dog“ – verrückter Hund – eingebracht. Auch hat er oft mit rücksichtsloser Offenheit deutlich gemacht, dass Sinn und Zweck seines Berufs das Töten ist. Artikel vollständig lesen ‘Tritt Trump mit der Wahl von Mattis als Pentagon-Chef in Obamas Fußstapfen?’ »



Unseren sowjetischen Helden und großen Patrioten Richard Sorge werden wir nie vergessen!

Bei anderen gelesen…

Vor 72 Jahren, am 7. November 1944 hörte das Herz von Dr. Richard Sorge – Held der Sowjetunion und aufrichtiger Patriot von Russland und Deutschland – auf zu schlagen. Wer war Dr. Richard Sorge?

In der DDR wusste jeder Bürger, dass er ein sowjetischer Kundschafter war, der als Journalist in Japan arbeitete. Ohne Zweifel war er einer der bedeutendsten Kundschafter in der gesamten Geschichte Russlands, der dank seiner ausgezeichneten Kenntnisse und Kontakte zur deutschen Botschaft und zu japanischen Regierungskreisen Stalin letztendlich das genaue Datum des faschistischen Überfalls auf die Sowjetunion mitgeteilt hat. Seine größte Leistung und sein größtes Verdienst bestanden jedoch nicht in der Mitteilung des genauen Angriffstermins. Von weit größerer Bedeutung war die Mitteilung von Richard Sorge, dass Japan nicht beabsichtigt, die Sowjetunion zu überfallen. Dank dieser wichtigen Information konnte Stalin starke Truppenteile der Roten Armee aus dem Fernen Ostens abziehen und an die sowjetisch-deutsche Front im Westen verlegen. Der Angriff der deutschen Faschisten wurde durch eine starke Gegenoffensive mit frischen Kräften zum Stehen gebracht und führte letztendlich zum heldenhaften Sieg der Roten Armee über den Faschismus in Berlin.

Am 18. Oktober 1941 wurde Richard Sorge und seine Gruppe von der japanischen Geheimpolizei in Tokio verhaftet. Die schrecklichen Haftbedingungen, die grausamen Folterungen und selbst das Todesurteil hat Richard Sorge tapfer ertragen. Bis zu seiner Hinrichtung hat er sich energisch für die Freilassung seiner Mitkämpfer eingesetzt. Am 7. November 1944 – am Jahrestag der Großen Oktoberrevolution – öffnete sich die Luke unter seinen Füßen … Richard Sorge hat sein Leben für ein friedliches Leben unserer Völker, für die Zerschlagung des Faschismus in Europa geopfert. Die Erinnerung an unseren großen Helden und Patrioten Richard Sorge werden wir stets in unseren Herzen tragen.

Dank der großen Unterstützung der Russischen Botschaft in Deutschland und des hartnäckigen und zielstrebigen Engagements deutscher Organisationen wurde am 7. November 2016 in der Richard-Sorge-Straße in Berlin eine Gedenktafel für unseren sowjetischen Helden Richard Sorge eingeweiht.

Dr. Wolfgang Schacht                                                                                                                    8. November 2016

Erschienen auf der Internetseite von Dr. Wolfgang Schacht



Ehrung für Dr. Richard Sorge

Bei anderen gelesen…  

am 07.11.2016, 10.00 Uhr, Berlin-Friedrichshain, Richard–Sorge-Straße.

Es versammeln sich ca. 100 Genossen und Freunde linker Organisationen und Vereine um den Helden der Sowjetunion, den Kommunisten, Patrioten und Internationalisten, Dr. Richard Sorge, zu ehren, der in Japan erfolgreich als Kundschafter für die Hauptverwaltung Aufklärung der Roten Armee wirkte, die sowjenthuellung-r-sorge-tafel_00224etische Führung mit einer Vielzahl wichtiger Informationen versorgte, so u.a.
– über den Termin des Aggressionsbeginns der deutschen Wehrmacht gegen die Sowjetunion,
– zur militär-politischen und militärischen Lage,
– zu den Absichten und Handlungen der japanischen Streitkräfte.

Das waren außerordentlicher wichtige Informationen für die sowjetische Führung, weil es ihr davon ausgehend möglich wurde, Truppen der Roten Armee von Ost nach West zu verlegen und bei der Schlacht um Moskau einzusetzen.

Im Oktober 1941wurde Dr. Richard Sorge verhaftet und am 27. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution, am 7. November 1944 in Tokio hingerichtet.
In der 40-jährigen Geschichte der DDR, wurden sein Leben und Kampf gewürdigt und sein Andenken bewahrt.
Neben einer Vielzahl ziviler Einrichtungen erhielten Truppenteilen, Lehrein-richtungen und ein Raketenschnellboot den Ehrennamen Richard Sorge.

Unser Verband setzt gemeinsam mit befreundeten Organisationen diese Tradition fort. Als deutscher Kommunist und Internationalist sowie als sowjetischer Aufklärer ist er uns Vorbild im Kampf gegen Aggressionen, gegen Krieg, für Völkerverständigung.

Es ist ein Verdienst der Gesellschaft zur Rechtlichen und Humanitären Unterstützung (GRH), dass seit Jahren in der Richard-Sorge-Straße in Berlin am 07.11. eine Gedenkveranstaltung für Dr. Richard Sorge stattfindet, die unser Verband seit seiner Gründung mitträgt.
In diesem Zusammenhang entstand die Idee, wieder eine Gedenktafel an der Stelle anzubringen, an der sie im Zusammenhang mit der Namensgebung der Richard-Sorge-Straße am 07. November 1969 enthüllt wurde. Anfang der 90-Jahre entfernten Unbekannte diese Tafel.r-sorge-plakette-neu_k_00225

Dank der zielstrebigen Arbeit von Fregattenkapitän a.D. Prof. Dr. Hans Fischer und Major a.D. Torsten Postrach, gelang es den Dipl. Bildhauer Torsten Freche für die Anfertigung der Gußvorlage und den Bildgießer und Ziseleur Bert Noack für die Fertigung der Gedenktafel zu gewinnen und alle bürokratischen Hürden für ihre Anbringung an alter Stelle zu überwinden.

Dank großzügiger Geldspenden der Botschaft der Russischen Föderation, von ISOR, der GRH und vielen Einzelpersonen, insbesondere aber der Mitglieder unseres Verbandes, konnte die Finanzierung der Tafel sowie ihre Fertigstellung und Anbringung bis zum 07.11.2016 gesichert werden.

Der Vorsitzende der GRH, Genosse RA Hans Bauer begrüßte an diesem Tage die Teilnehmer der Gedenkveranstaltung, unter ihnen
– den Verteidigungsattaché bei der Botschaft der Russischen Föderation, Oberst Andrje Sivov
– den ehemaligen Chef der Hauptverwaltung Aufklärung im Generalstab der Streitkräfte der UdSSR,
  Generaloberst Fjodor Iwanowitsch Ladigin sowie
– den Diplom-Bildhauer Herrn Torsten Freche.

Er dankte allen, die mit ihren Leistungen zur würdigen Ausgestaltung dieser Gedenkfeier beigetragen haben.
Anschließend enthüllten Genosse RA Hans Bauer und Fregattenkapitän a.D. Prof. Dr. Hans Fischer die Tafel.

Es folgte das Lied „Der heilige Krieg“ und von einem Trompeter geblasen „Unsterbliche Opfer“.

Im Anschluss würdigtenuebergabe-eines-ehrengeschenkes_00235
– Generalleutnant a.D. Manfred Volland, Verband zur Pflege der Traditionen der NVA und der
  Grenztruppen der DDR
– Generaloberst F. I. Ladigin, ehemaliger Chef der Hauptverwaltung Aufklärung im Generalstab
  der Streitkräfte der UdSSR
die Leistungen Dr. Richard Sorges.

 

Oberst a.D. Laasch erinnerte in seinen Ausführungen an den Kampfgefährten R. Sorges, Max Christiansen-Clausen, der uns als sein Genosse und Funker viele Einblicke in sein Leben und seinen Kampf vermitteln konnte.

Die Gedenkveranstaltung endete mit dem gemeinsamen Gesang der Internationale.h-bauer-mit-ru-ehrengast_00237
Zum Abschluss der Veranstaltung dankte Genosse RA Hans Bauer allen Teilnehmern für das Kommen und rief auf, am 07. November 2017, dem 100. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution an gleicher Stelle wieder dabei zu sein.

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Erschienen auf der Internetseite des Verbandes zur Pflege der Traditionen der Nationalen Volksarmee und der Grenztruppen der DDR e.V.



Warnung der Falken: Trumps Entspannungswille führt zum Dritten Weltkrieg

22.11.2016

Neokonservative Kriegsfalken hatten sich bei Demokraten wie Republikanern fest eingenistet. Mit der Wahl von Donald Trump sind sie erst mal kaltgestellt. Umso heftiger plustern sie sich in den Medien auf, um den Dritten Weltkrieg auf der Agenda zu halten.

von Rainer Rupp  (weitere Beiträge bei RT Deutsch: hier)

Glaubt man ihnen, dann ist der Dritte Weltkrieg immer noch unausweichlich, und zwar nicht infolge der NATO-Ostexpansion, sondern der angeblichen „russischen West-Expansion“. Nur eine massive NATO-Aufrüstung könne demnach den Frieden sichern. Die Falken in den europäischen Regierungen sehen das nicht anders, mit der deutschen Kriegsministerin von der Leyen an vorderster Stelle. Artikel vollständig lesen ‘Warnung der Falken: Trumps Entspannungswille führt zum Dritten Weltkrieg’ »