Babtschenko – Wahnsinniger geht’s nicht mehr

Die merkwürdige Geschichte um die von der ukrainischen Regierung inszenierte Ermordung des „Anti-Putin-Journalisten“ Arkadi Babtschenko hat eine weitere, noch merkwürdigere Wendung genommen. Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Von den beiden angeblich vom Kreml – wenn nicht gar von Putin persönlich – beauftragten „Killer“ in dem gefakten Mord an dem angeblichen „Journalisten“ Babtschenko hat als Fakt zumindest einer für den ukrainischen Geheimdienst gearbeitet. Nach anfänglichem Leugnen hat die ukrainische Spionageabwehr dies für einen der Festgenommenen, angeblichen „Attentäter“ bereits eingeräumt.
Jedoch ist kaum zu erwarten, dass diese Umstände bei den tollwütigen Russenhassern in unseren deutschen Qualitätsmedien ernsthafte Zweifel an der Glaubwürdigkeit der offiziellen Geschichte der ukrainischen Regierung wecken werden. Zu gierig hatten sie sich auf die gefakte „Ermordung“ Babtschenkos gestürzt, um weitere Kübel mit ihrem üblichen Dreck über den russischen Präsidenten und seinem „Schreckensregime“ auszuschütten. Jetzt Zweifel am ukrainischen Narrativ zu zeigen, käme nämlich dem Eingeständnis ihrer eigenen Unfähigkeit gleich. Artikel vollständig lesen ‘Babtschenko – Wahnsinniger geht’s nicht mehr’ »



Brief an den gefallenen Großvater

bei Dr. Wolfgang Schacht gelesen…

Jeder von uns hat zwei Großväter und zwei Großmütter. Jene, die Glück gehabt haben, konnten mit ihnen sprechen, ihnen Fragen stellen, sie umarmen und küssen. Solange sie am Leben waren, konnten wir auch von ihren großen Lebenserfahrungen etwas lernen.

Einer meiner Großväter ist gestorben, als ich zwei Jahre alt war. Von ihm blieben mir nur seine Orden (darunter auch der Lenin-Orden!), mein Vorname und mein Familienname. Mein anderer Großvater hat uns verlassen, als ich begann in die Schule zu gehen.

Die Mutter meines Vaters, der im Jahre 1940 geboren wurde, ist im Jahre 1942 gestorben.

Das einzige Verbindungsglied mit unserer Familie aus der Vergangenheit ist meine Großmutter mütterlicherseits. Sie hat … Gott sei Dank … sehr lange gelebt.

Auf den Spuren des Sieges – Brief an den gefallenen Großvater

Guten Tag, lieber Großvater!

Ich schreibe Dir 73 Jahre nach unserem Sieg über den Faschismus. Ständiger Zeitmangel, eine Unmenge von Sorgen und Rechtfertigungen bestimmen unser Leben. 73 Jahre sind vergangen, seitdem ihr das schrecklichste Monster in der Geschichte der Menschheit und das auf teuflische Grausamkeit beruhende faschistische System auf unserer Erde besiegt habt. Leider hast Du diesen Tag nicht erlebt. Du bist bei einem Angriff in einem kleinen Dorf in den unendlichen Weiten Russlands gefallen. Gemeinsam mit Deinen 1.226 Kampfgenossen wurdest Du in einem großen Grab am Fuße eines Hügels in diesem Dorf begraben. In einem Dorf, das bereits – wie viele andere auch – nicht mehr existiert. An diesem Ort ist schon ein junger Wald herangewachsen. Obwohl alle Bewohner ihr Dorf verlassen haben, ist das große Grab mit dem Denkmal erhalten geblieben. Artikel vollständig lesen ‘Brief an den gefallenen Großvater’ »



Kundschaftertreffen 2018

Nach einem Bericht von Günter Ebert

Zum 9. Mal fand am 21.04.2018 unser Treffen von ehemaligen Kundschaftern des MfS und der Armeeaufklärung der NVA mit ihren langjährigen Offizieren des MfS und der NVA statt.
Insgesamt nahmen 89 Personen teil, darunter der langjährige Leiter der HVA, Generaloberst a.D. Werner Großmann und als Vertreter der NVA Generalleutnant a.D. Manfred Grätz.
Grüße übermittelten Generaloberst a.D. Fritz Streletz, sowie Generalleutnant a.D.Wolfgang Schwanitz und Oberst a.D. Klaus Eichner. Artikel vollständig lesen ‘Kundschaftertreffen 2018’ »



Schlimmer geht’s nimmer

..bei anderen gelesen:

Seit dem Anschluss der DDR an die BRD sind gerade einmal 27 Jahre und sechs Monate vergangen. So nimmt es nicht Wunder, dass die Aufarbeitung noch im vollen Gange ist. Recht behalten hat der Leiter der Bundesbehörde für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn, der bereits 2006 voraussagte, dass die Aufarbeitung der SED-Diktatur noch lange Zeit in Anspruch nehmen wird. Und erst unlängst, im Februar des Jahres, hat der Bundesrat beschlossen, einen Gesetzentwurf zur Aufhebung der Antragsfristen in den SED-Unrechtsbereinigungsgesetzen einzubringen. Damit soll es auch künftig möglich sein, Anträge auf Rehabilitierung zu stellen und zu prüfen, ob Personen einer IM-Tätigkeit nachgegangen sind.

von Ralph Hartmann

Dass die Aufarbeitung schon jetzt blendende Resultate erzielt hat, steht außer Frage. LeMO hat das Hauptergebnis auf den Punkt gebracht: »Die Deutsche Demokratische Republik (DDR) war eine kommunistische Diktatur, die mit Hilfe des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) die Ostdeutschen überwachte und unterdrückte.« Doch wer oder was ist LeMO, wird sich wie auch ich so mancher Ossietzky-Leser fragen. Das Deutsche Historische Museum gibt Auskunft: »Das Lebendige Museum Online (LeMO) … ist ein virtuelles Museum. Es bietet wissenschaftlich fundierte Informationen sowie eine große Sammlung an Text- und Bildquellen zur europäischen Geschichte von 1815 bis zur Gegenwart an.« Kooperationspartner sind die Stiftungen Deutsches Historisches Museum und Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland sowie das Bundesarchiv. In ausgewählten Schulen wird LeMO im Unterricht eingesetzt. Kulturstaatsministerin Monika Grütters ließ es sich nicht nehmen, 2014 eine überarbeitete Fassung im Berliner Tränenpalast freizuschalten. LeMO dient der »zielgruppenspezifischen, digitalen Vermittlung von Geschichte« und gewann zahlreiche Medienpreise. Artikel vollständig lesen ‘Schlimmer geht’s nimmer’ »



Weltbank empfiehlt Abschaffung des Mindestlohns

Weltweit fordern Gewerkschaftler und linke Ökonomen den gesetzlichen Mindestlohn. Dagegen rät die Weltbank in ihren aktuellen Empfehlungen den Regierenden der Welt dringend von Mindestlöhnen ab und fordert stattdessen weitere Einschnitte der Arbeiterrechte.

von Rainer Rupp

Sozialdemokraten, von Jeremy Corbyns Labour Party in Großbritannien über Bernie Sanders Anhänger der US-Demokraten bis hin zur SPD in Deutschland, wollen mit der Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns die fortschreitende Verarmung von großen Teilen der nicht hochqualifizierten Arbeiter und Angestellten abbremsen. Dabei werden sie von Gewerkschaften und Linken unterstützt. Aber ihre Gegner sind mächtig, denn sie repräsentieren die transnationalen Konzerne, die sich von nationalen Grenzen nicht mehr stören lassen und sich als die Herren der Welt fühlen. Allerdings treten sie selten in der Öffentlichkeit in Erscheinung, um ihr rabiat-ausbeuterisches Geschäftsmodell zu verteidigen. Dafür haben sie ihre bezahlten Leute, Tausende von Politikern und Zigtausende von „Wissenschaftlern“ in ihren Taschen.

Während die einen die Politik für sie machen, fertigen die Herren Professoren in ihren Instituten „wissenschaftliche“ Studien an, die bestätigen, dass ihr angeblich humanes und liberales Geschäftsmodell dem Fortschritt der gesamten Menschheit dient, während es in Wirklichkeit ganze Völker in der Dritten Welt und breite Bevölkerungsschichten in den Industrieländern der sogenannten Ersten Welt ins soziale Elend gestürzt hat. Denn nichts anderes tut die viel gepriesene neoliberale Globalisierung, bei der sich der Gewinner alles holt und für die anderen nichts mehr übrig bleibt. Artikel vollständig lesen ‘Weltbank empfiehlt Abschaffung des Mindestlohns’ »