Amerikanischer Exzeptionalismus und Donald Trump

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Ein Kommentar von Rainer Rupp,

In einem Artikel vom Mittwoch dieser Woche beklagt die US-Tageszeitung „Washington Post“ bitterlich, dass US-Präsident Donald Trump den geheiligten „amerikanischen Exzeptionalismus“ ablehnt (1). Liest man den Artikel mit dem Titel: „Der Trumpismus stellt eine Ablehnung des Amerikanischen Exzeptionalismus dar“ („Trumpism represents a repudiation of American exceptionalism“) weiter, dann hätte die einst vorbildliche liberale Zeitung Trump auch gleich Vaterlandsverrat in einem besonders schweren Fall vorwerfen können.

Bei dem Begriff „Amerikanischer Exzeptionalismus“ handelt es sich um den Anspruch der Vereinigten Staaten von Amerika eine Sonderstellung gegenüber allen anderen Nationen einzunehmen. Dieser Begriff ist in der gesamten US-Geschichte eine Konstante. „Ich glaube, dass Gott uns die Vision der Freiheit eingepflanzt hat“, erklärte Präsident Woodrow Wilson, als Washington in den Ersten Weltkrieg eintrat um den Europäern den rechten Weg zu zeigen: „Sie werden auf den Pfaden der Freiheit wandeln“, fügte er hinzu.

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DDR-Solidarität im Anti-Apartheid-Kampf

Recht auf Anerkennung

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Die Gedenkstätte Liliesleaf in Johannesburg widmet sich der DDR-Solidarität für den Befreiungskampf in Südafrika. Ein Ortsbesuch

Von Christian Selz, Johannesburg

Die Straßen sind gesäumt von grünen Bäumen und gepflegten Rasenstreifen. Hinter den Mauern und Elektrozäunen liegen weitläufige Anwesen mit prächtigen Häusern, bewacht von privaten Sicherheitsdiensten. Rivonia, ganz im Norden der Metropole Johannesburg gelegen, wirkt heute wie ein beliebiges Oberschichtviertel im Speckgürtel einer südafrikanischen Großstadt. Der Stadtteil ist einer dieser Orte, an dem das ökonomische Erbe der Apartheid, die weltweit noch immer höchste Ungleichverteilung von Reichtum, deutlich spürbar ist. Zwischen den Villen mit Swimmingpool findet sich dort aber auch ein Museum, das an den bewaffneten Widerstand gegen die Apartheid erinnert – und in einer eigenen Dauerausstellung auch an die Unterstützung der Deutschen Demokratischen Republik für die Befreiungsbewegung.

Widersprüchlich wirkt dies nur auf den ersten Blick. Denn Rivonia ist untrennbar mit dem Kampf gegen das rassistische Regime verbunden, das in Südafrika bis 1994 herrschte. Anfang der 1960er Jahre – Johannesburg war noch wesentlich kleiner und der inzwischen von der wachsenden Stadt verschluckte Ort noch ländlich geprägt – hatte die längst verbotene South African Communist Party (SACP) dort über zwei ihrer Mitglieder die Farm Liliesleaf gekauft, die heute als nationale Gedenkstätte das gleichnamige Museum beherbergt. Der kleine Hof diente seinerzeit der im Untergrund agierenden Partei als Hauptquartier. Zugleich traf sich dort auch die Führung des Umkhonto we Sizwe (MK), des bewaffneten Arms des African National Congress (ANC), mit dem die SACP bis heute verbündet ist, um ihren Kampf gegen das Regime zu koordinieren. Die kleine Farm bot eine scheinbar ideale Tarnung, da weiße und schwarze Widerständler sich dort treffen konnten, ohne verdächtig zu wirken: Die Weißen posierten als Farmbesitzer, die Schwarzen als deren Arbeiter. Dennoch flog das Versteck auf. Bei einer Razzia der Geheimpolizei am 11. Juli 1963 wurden etliche führende Köpfe der Bewegung festgenommen. Der folgende Rivonia-Prozess, in dem den Männern um Nelson Mandela die Todesstrafe drohte und an dessen Ende lebenslange Freiheitsstrafen standen, lenkte die Aufmerksamkeit der Welt einmal mehr auf die Greuel der Apartheid. Die Befreiungsbewegung war durch die Verhaftung der Führung zwar deutlich geschwächt, schaffte es jedoch in der Folge, sich neu zu organisieren und suchte für ihren Kampf internationale Verbündete.

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Ukraine am Scheideweg – Teil 2

Der Westen ist mit seiner anti-russischen Politik am Ende und sucht einen Neuanfang. Der US-Präsident will sogar Russland zum nächsten G7- also (damit wieder) zum G8-Gipfel einladen. Auch Macron bemüht sich um bessere Beziehungen zum Kreml. Kann das funktionieren?

von Rainer Rupp

(Teil 1 können Sie hier nachlesen)

Kann diese Entwicklung die Chancen des neuen ukrainischen Präsidenten erhöhen, gegen den massiven Widerstand der Rechtsextremisten und westlicher Unterstützer die Beziehungen mit Moskau zu normalisieren? Mit meinem Kommentar zu den ultimativen Drohungen gegen den neuen Präsidenten Wladimir Selenskij unmittelbar nach seiner Wahl endete der erste Teil. Zur Erinnerung: In ihrer „Gemeinsamen Erklärung“ vom 23. Mai 2019 hatten prominente ukrainische Gewaltextremisten, die nun als „Vertreter der Zivilgesellschaft“ posieren, mit Unruhen und einem neuen „Maidan“ gedroht, falls der neue Präsident die von ihnen gezogenen „Roten Linien“ in den Bereichen Außenpolitik, Nationale Identität (Sprache, Bildung und Kultur), Innenpolitik und Sicherheit, Wirtschaft, Medien- und Informationspolitik und in den Strukturen des Regierungsapparats übertreten würde.

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Klimabetrug: Gerichtsurteil stürzt CO2-Papst vom Thron

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Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Für den weltberühmten US-Klimaforscher, Professor Michael Mann stellt das vor wenigen Tagen erfolgte Urteil einen tiefen Fall dar. Unter den Anhängern der CO2 –Glaubensgemeinschaft war er bisher der unbestrittene „Wissenschafts“-Guru. Mann war mit Sicherheit der „Goliath“ unter den CO2-Wissenschaftlern, wenn man das, was er gemacht hat, überhaupt „Wissenschaft“ nennen kann. Im Jahr 2001 war Manns Hockeyschläger-Diagramm aus seiner Studie von 1998 (1) prominent im dritten Bewertungsbericht des bei der UNO angesiedelten, sogenannten „Weltklimarats“ (IPCC) vorgestellt worden.

In dem IPCC-Bericht waren Manns „Forschungsergebnisse“, die man angesichts des aktuellen Gerichtsurteils gegen ihn nur noch in Anführungszeichen setzen kann, als wegweisend aufgenommen worden. Wenig später wurden sie vom IPCC auf das Podest der „unumstößlichen Wahrheit“ gehoben, und von der CO2-Glaubensgemeinschaft ähnlich aufgenommen, wie ein ex-cathedra Urteil des Papstes von tief religiösen Katholiken. Zugleich wurden sie zur Grundlage für sämtliche Folgearbeiten des IPCC. Das Fundament dieser „unumstößlichen Wahrheit“ ist nun durch das Urteil des Obersten Gerichtshofs der westkanadischen Provinz British Columbia gegen Prof. Mann zutiefst erschüttert worden.

Um die Bedeutung dieses Urteils besser einzuschätzen, bedarf es etwas mehr Hintergrund zum Thema. Wann immer die Anhänger der Lehre vom menschengemachten CO2 als alleiniger Verursacher der Erderwärmung in einer Diskussion in Argumentationsnot geraten, flüchten sie sich in den „wissenschaftlichen Konsens“, der in dieser Frage angeblich herrscht. Diese Behauptung stimmt zwar nicht, weil auch dieser „Konsens“ nur das Ergebnis von inzwischen belegten statistischen Manipulationen ist, aber die eigentliche Kritik muss sich hier gegen die totale Unwissenschaftlichkeit einer solchen Behauptung richten. Denn Wissenschaft ist keine Sache des Konsenses!

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Auf der Jagd nach Geschichtsfälschungen?

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von Dr. Wolfgang Schacht

In was für einer verkommenen Welt leben wir eigentlich? Da wendet sich doch tatsächlich ein in der Schweiz lebender dänischer Politologe namens Niels Peter Ammitzboell „angesichts aktueller Geschichtsverfälschungen, die in ihrer Hauptstossrichtung den Engländern die Schuld am 2. Weltkrieg zuschieben“ an ehemalige Bürger der DDR mit der Bitte „einen kompetenten Ansprechpartner zu nennen, da diese Kreise zunehmend in Deutschland Gewicht bekommen und man (ihnen, W.S.) etwas entgegen setzen muss“. Wer ist Niels Peter Ammitzboell? Im wessen Auftrag handelt er, wer bezahlt ihn und warum ist er nicht in der Lage, die „aktuellen Geschichtsfälschungen“ der Autoren Nikolay Starikov aus Russland, Wolfgang Effenberger aus Deutschland, Patrik Walsh aus Irland, Gerry Docherty aus Schottland u.a. selbstständig zu untersuchen und zu entschlüsseln? Kann er es nicht oder will er es nicht, weil er die Arbeiten der o.g. Autoren und Schriftsteller nicht gründlich gelesen bzw. nicht verstanden hat? Oder irren wir uns? Vielleicht sammelt er nur unwiderlegbare Beweise über die Beteiligung der Angelsachsen (USA und Großbritannien) an der Vorbereitung des Zweiten Weltkrieges, d.h. wir sollen für ihn – wie in der Vergangenheit schon so oft – wieder einmal kostenlos die Arbeit machen?

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