Russophobie im Bundestag

Am 28.04.2017 veröffentlichte „Sputnik Deutschland“ einen Artikel mit der Überschrift „Ein Trauerspiel im Bundestag: Mehrheit lehnt besseres Verhältnis zu Moskau ab.“

Trauerspiel ist hier m. E. die falsche Bezeichnung, richtiger wäre dies als Skandal zu bezeichnen.

Worum geht es ?

Die Fraktion „Die Linke“ hat unter der Bezeichnung „Für eine neue Ostpolitik Deutschlands“ einen Antrag eingebracht, und dieser wurde von Union, SPD und Bündnis 90 / Die Grünen in der Debatte am 27.04.2017 abgelehnt.

Der Linken geht es um eine Verbesserung der deutsch – russischen Beziehungen, den Abbau von Spannungen und letztlich um die Sicherung des Friedens in Europa. Vorgeschlagen wurde, die Bundesregierung aufzufordern, Gedanken und konkrete Schritte für eine Verbesserung der deutsch – russischen Verhältnisse vorzulegen, im Rat der EU die Verhängung von Sanktionen abzulehnen und eine Konzeption für eine neue Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit zu erarbeiten. Alles akzeptierbare, vernünftige Vorschläge für eine „neue Ostpolitik“. Artikel vollständig lesen ‘Russophobie im Bundestag’ »



Aufmarsch gegen Nordkorea: Nukleare Einsatzdoktrin Pjöngjangs geht auf Libyen-Erfahrung zurück (III)

Pjöngjangs Atomwaffen dienen der Abschreckung und Abwehr von Aggressionen. Zu diesem Schluss kam bereits 2013 auch der wissenschaftliche Dienst des US-Kongresses (CRS). Die NATO-Aggression gegen Libyen war Nordkorea allerdings eine Lehre.

von Rainer Rupp

Die nuklearen Fähigkeiten Nordkoreas [Demokratische Volksrepublik Korea – DVRK] dienten „mehr der Abschreckung von Angriffen und dem internationalen Ansehen des Staates als der Führung eines Krieges“. Zu diesem Schluss kam im Frühling 2013 der CRS, seines Zeichens der wissenschaftliche Dienst des US-Kongresses.

In seiner viel beachteten Studie über das nordkoreanische Atomwaffenprogramm fasste dieser unter anderem die gemeinsame Beurteilung aller (!) US-Geheimdienste zusammen, die der Director of National Intelligence, Dennis Blair, in seiner jährlichen Einschätzung der Bedrohungslage (Annual Threat Assessment) vom 31. Januar 2013 dem Geheimdienstausschuss des US-Senats vorgetragen hatte. Artikel vollständig lesen ‘Aufmarsch gegen Nordkorea: Nukleare Einsatzdoktrin Pjöngjangs geht auf Libyen-Erfahrung zurück (III)’ »



Rainer Rupp: Operation „Gotham Shield“ simuliert heute Abwurf einer Atombombe auf Manhattan

Da bahnt sich etwas an im Staate Amerika: Am heutigen Mittwoch soll der Abwurf einer 10 Kilotonnen schweren Atombombe auf Manhattan simuliert werden. Die Information veröffentlichte der Blogger Marc Slavo. Die streng geheime Operation nennt sich „Gotham Shield“ und findet parallel zur Krise mit Nordkorea statt. RT-Experte Rainer Rupp befasst sich mit dem merkwürdigen Zufall in seinem neuen Videoformat.

Siehe Video bei RT Deutsch



Aufmarsch gegen Nordkorea: Den Sack Nordkorea schlagen, um den Esel China zu treffen (II)

24.04.2017

Für US-Kriegstreiber ist ein Krieg mit China früher oder später unausweichlich. Manche wollen ihn lieber früher. Werden derzeit in Korea die Weichen zum Dritten Weltkrieg gestellt?

von Rainer Rupp

Nordkorea hat den so genannten Nichtweiterverbreitungsvertrag nicht unterschrieben. Sein ziviles und militärisches Nuklearprogramm unterliegt somit keinerlei völkerrechtlich verpflichtenden Einschränkungen. Und spätestens seit dem in keiner Weise provozierten Überfall Frankreichs, Großbritanniens und der USA auf Libyen im Jahr 2011 setzt Nordkorea noch mehr als zuvor auf den Ausbau seines Nuklearwaffenarsenals, das es im Fall eines US-Angriffs als „Weapon Of Last Resort“, also als letztes Verteidigungsmittel einsetzen würde. Artikel vollständig lesen ‘Aufmarsch gegen Nordkorea: Den Sack Nordkorea schlagen, um den Esel China zu treffen (II)’ »



Aufmarsch gegen Nordkorea: Wem nützt das Zündeln im Fernen Osten? (I)

21.04.2017

Der ehemalige Pentagon-Chef William Perry macht deutlich, dass von Nordkorea kein Angriff zu erwarten ist. Wenn das aber stimmt: Warum gibt es dann den massiven militärischen US-Aufmarsch in Südkorea und der ganzen Region?

von Rainer Rupp

Nordkorea ist eine Bedrohung, so geht die Erzählung. Nicht nur eine Bedrohung für die Amerikaner, sondern für uns alle, von Japan bis Deutschland. Deshalb sitzen wir alle in einem Boot und wir sollen Angst haben vor dem irren, fetten Jungen und dessen gefährlichem Nuklearspielzeug.

Das ist auch der Grund, so geht die Erzählung weiter, warum US-Flugzeugträger, voll bestückt mit Kampfjets und begleitet von einer Armada weiterer Kriegsschiffe, derzeit auf die koreanische Halbinsel zusteuern. Artikel vollständig lesen ‘Aufmarsch gegen Nordkorea: Wem nützt das Zündeln im Fernen Osten? (I)’ »



Rainer Rupp zu Idlib: Im Fall von Chemie-Waffen kann es für Mainstream nur der Russe gewesen sein

Laut dem Militär-Experten Rainer Rupp, sind die Rebellen durchaus in der Lage chemische Kampfstoffe wie Sarin oder Chlorgas selber herzustellen. Diese Möglichkeit wird jedoch nicht von den Medien aufgegriffen, da es nicht in das Bild passt. Gerade wenn es um geächtete Waffen wie Giftgas geht, kommt für die Mainstreammedien nur Russland als Täter infrage.

Link zum Video bei RT Deutsch vom 05.04.2017



Beifang der Geheimdienste: Trumps Abhörvorwürfe könnten sich bewahrheiten

25.03.2017

Die Affäre um die von US-Präsident Donald Trump geäußerten Vorwürfe, wonach er und sein Übergangsteam abgehört worden sein, steht möglicherweise vor einer Wende. Der Vorsitzender des Geheimdienstausschusses, David Nunes, erwartet demnach von NSA-Mitarbeitern die Übergabe des „Rauchenden Colts“, der Trumps These untermauern könnte.

von Rainer Rupp

In den USA spitzt sich die Kontroverse zwischen den Demokraten und Präsident Trump zu. Nach Aussage Trumps habe Obama ihn und sein Team während des US-Wahlkampfs abhören lassen. Am vergangenen Donnerstag hatte Fox News gemeldet, dass der Vorsitzende des Geheimdienstausschusses im US-Repräsentantenhaus, der Republikaner Devin Nunes, von Mitarbeitern der Nationalen Sicherheitsagentur NSA die Übergabe des „rauchenden Colts“ erwartet. Dabei handele es sich nach Angaben von Nunes um Dokumente, die beweisen sollen, dass die Obama-Administration das Trump-Übergangsteam und wahrscheinlich sogar den neuen Präsidenten selbst ausspioniert hat.

Die Spekulationen erhielten am Wochenende neue Nahrung, nachdem Nunes am Freitag in einer eilig einberufenen Pressekonferenz erklärte, dass er sowohl FBI-Direktor James Comey als auch den neuen NSA-Chef Admiral Michael Rogers, unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu einer geschlossenen Sitzung seines Geheimdienstausschusses vorgeladen hat. Artikel vollständig lesen ‘Beifang der Geheimdienste: Trumps Abhörvorwürfe könnten sich bewahrheiten’ »