Was sollen wir am 9. November feiern?

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von Dr. Wolfgang Schacht

Dass, was uns in den letzten Wochen und Monaten von „unseren“ so genannten privaten und öffentlichen  Medien, von „unseren“ Politikern der so genannten demokratischen Volksparteien und von „unseren“ Regierungsvertretern des so genannten Rechtsstaates BRD zu den Themen „DDR“, „Mauerfall“ und „Deutsche Einheit“ präsentiert wurde, schreit zum Himmel.  Mit einer beispiellosen Flut von Beleidigungen, Verleumdungen, Hetztiraden und Lügengeschichten haben sie den 30. Jahrestag der „Vereinigung“ der DDR mit der kapitalistischen BRD erneut genutzt, um in den Köpfen des deutschen Michels ein völlig verzerrtes Bild über unseren ersten deutschen Arbeiter- und Bauernstaat, über unseren deutschen Friedensstaat, über unsere wirtschaftlichen und sozialen Errungenschaften und über die zwischenmenschlichen Beziehungen unserer Bürgerinnen und Bürger in der DDR zu zementieren.

 Unsere 40-jährige Geschichte wird nicht nur verfälscht und aus ihrem historischen Kontext gerissen, sondern von den „Siegern des kalten Krieges“ auch neu geschrieben. Den historischen Materialismus und die Dialektik der großen deutschen Philosophen Friedrich Hegel und Karl Marx suchen Sie, verehrter Leser, in diesem Machwerk vergebens.

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Kalte Realität gegen warmes CO2-Klimamodell

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Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Im Mittleren Westen der USA ist es normalerweise in der ersten Hälfte des Oktobers immer noch warm und ein guter Teil der Ernte steht noch auf den Feldern. Aber dieses Jahr wurden die Landwirte dort bereits Anfang des Monats von dem möglicherweise schlimmsten Oktober-Schneesturm in der Geschichte der USA heimgesucht. Laut USA Today habe es einen „Schneesturm in dieser massiven Größe und Intensität im Oktober bisher noch nicht gegeben.“ Dieser beispiellose Wintersturm wurde von einer eisigen Kälte von minus 7 Grad Celsius begleitet, was den ohnehin von Überschwemmungen im Frühjahr gebeutelten Farmern weitere schwere Ernteverluste brachte.

Die für seit Menschengedenken ungewöhnliche Kältewelle erstreckte sich dann auch noch über den Mittleren Westen hinaus weiter südlich bis tief ins warme Texas hinein. An Halloween warnte sogar der Wetterdienst in San Angelo vor einem ungewöhnlichen Kälteeinbruch auf minus 6 bis minus 7 Grad Celsius.

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Trump allein zu Haus, belauert vom Tiefen Staat

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Seit fast 3 Jahren wird US-Präsident Trump bei seinen friedenspolitischen Initiativen ausgebremst, nicht selten von Gegnern in den eigenen Reihen im Weißen Haus. Zugleich werden mit unvorstellbaren Schmutzkampagnen sowohl sein Ansehen als Person als auch seine politische Autorität als US-Präsident systematisch untergraben.

von Rainer Rupp

Willy Wimmer, der gegen Ende des Kalten Krieges CDU-Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium gewesen war und dessen Kommentare bei RT-Deutsch bekannt und geschätzt werden, hat in seinem neuen Buch die spannende Frage aufgeworfen, ob mit dem derzeitigen US-Präsidenten Donald Trump in absehbarer Zukunft das Ende der globalen US-Kriegstreiberei eingeläutet ist. Trumps Friedensverhandlungen und Vermittlungen zwischen Süd- und Nordkorea oder seine offiziell verkündeten politischen Ziele, „den sinnlosen und endlosen (US-)Kriegen ein Ende zu machen“ und die US-Soldaten „nach Hause zu holen“, erwecken Hoffnung auf eine friedlichere Zukunft mit den Vereinigten Staaten von Amerika in einer multipolaren Welt.

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Totalversagen des „Wertewestens“ in Syrien – Wütend-resigniertes Eingeständnis der Macher

Das Thema der ARD-Sendung „Anne Will“ am 20. Oktober lautete „Erdoğans Siegeszug – schaut Europa weiter hilflos zu?“. Dabei ließ die geladene Politprominenz in so manchen emotional geladenen Momenten tief blicken: Das Eingeständnis des Endes der westlichen Vorherrschaft.

von Rainer Rupp

Wer außenpolitisch interessiert ist, der sollte sich diese Diskussion in der ARD-Mediathek unbedingt über diesen Link anschauen. Dauer eine Stunde.

Beteiligt waren:

Norbert Röttgen (CDU), Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag

Wolfgang Ischinger, ehemaliger deutscher Botschafter in Washington und seit 2008 Vorsitzender der Münchner (UN-)Sicherheitskonferenz

Sevim Dağdelen (Die Linke), Stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages und Sprecherin für Internationale Beziehungen ihrer Bundestagsfraktion sowie Beauftragte für Migration und Integration

Ben Hodges, US-Generalleutnant a. D. und ehemaliger NATO-Oberkommandierender der Alliierten Streitkräfte Europa (SACEUR)

Natalie Amiri, Leiterin des ARD-Studios in Teheran

Anne Will, ARD-Moderation

Vorab ein paar Worte zu der scheinheiligen Empörung über den „völkerrechtswidrigen Einmarsch der Türken in Syrien“, die sich quer durch die ganze Diskussion gezogen hat und auch immer noch die Medienberichterstattung beherrscht. Hunderttausend und mehr Menschen seien bereits vertrieben worden, und es habe schon Hunderte von Toten gegeben.

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Al Baghdadi ist schon wieder tot

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Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Glaubt man US-Präsident Trump und dem US-Militär, dann ist der verrufene Chefterrorist von ISIS jetzt schon das fünfte oder das sechste Mal tot. Jedes Mal nach den früheren Berichten über sein Ableben bewahrheitete sich das Sprichwort von den „Totgesagten, die länger leben“.

Das erste Mal, dass al-Baghdadi für tot erklärt wurde war 2010. Damals am 19. April berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine Erklärung des irakischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki, dass „der Anführer von Al-Qaida im Irak, Abu Ayyub al-Masri, und der mutmaßliche Chef des örtlichen Ablegers des Islamische Staats im Irak, Abu Omar al-Baghdadi, tot in einem Loch im Keller eines Hauses gefunden worden waren, nachdem es von Truppen umzingelt und gestürmt worden war.“

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