Über Hintergründe der Bildung des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR und dessen Rolle in der Geschichte beider deutscher Staaten

Dr. sc. jur. Heinz Günther Keine Institution der DDR wurde vom Tage ihrer Gründung im Februar 1950 bis zum Ende der DDR und darüber hinaus bis in die heutige Zeit so entstellt und verteufelt wie das Ministerium für Staatssicherheit. Ich war seit 1950 Angehöriger dieses Ministeriums, gehörte seit 1959 deren Hauptverwaltung-Aufklärung an und schied im …

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Der 8. Februar 1950

An diesem Tag beschloss die Volkskammer der DDR per Gesetz die Bildung des Ministeriums für Staatssicherheit. Dieser Schritt machte sich damals erforderlich, weil man westlich der Elbe die DDR laut Bundeskanzler Adenauer als unerlöste Provinzen betrachtete und diese befreien wollte. Ganze Armeen von Agenten und 8-Groschen-Jungs wurden in das Gebiet der DDR geschleust, um zu …

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Deutschland 2026 – Ein Wiederholungstäter?

Hans Bauer* „Deutschland ist wieder zurück auf der internationalen Bühne“ ist die frohe Botschaft von Bundeskanzler Friedrich Merz in seiner jüngsten Regierungserklärung. Wer auf der Bühne mitspielt, muss bühnenreif sein. Ist Deutschland „bühnenreif“?Im Allgemeinen ist „bühnenreif“, wer hohe Qualität mit positiver Ausstrahlung liefert. Global gesehen hieße das, Deutschland müsste das Beispiel eines friedlichen, demokratischen und …

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Die proeuropäische Jugendbewegung der 50er als Astroturf des US-Geheimdienstes

Von Astrid Sigena Vorgebliche Graswurzelbewegungen, hinter denen in Wirklichkeit Gelder aus dem Westen stecken, gibt es nicht erst seit den Farbrevolutionen und dem Maidan. In den 50er Jahren wurde auf diese Weise die europäische Einigung betrieben – mit Abgrenzung nach Osten. Die Bilder von damals befeuern noch heute das Europa-Pathos. Am 6. August 1950 stürmen …

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“Faschistische Denkweise lebt heute auf” – über das Fortbestehen der Nazi-Netzwerke

Von Astrid Sigena und Wladislaw Sankin Die Entnazifizierung in der Bundesrepublik fand praktisch so gut wie nicht statt. Für heute hat das weitreichende Folgen, vor allem in der gegen Russland gerichteten Außenpolitik. Zu dieser Erkenntnis kamen die Teilnehmer einer Podiumsdiskussion in Nürnberg. Bei der Gedenkfeier der Gesellschaft für Deutsch-Russische Freundschaft (GDRF) anlässlich des 80. Jahrestags …

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