Deutschlands “kriegstüchtige Zukunft” dank des unermüdlichen Herrn Pistorius

Von Rainer Rupp

Boris Pistorius will uns alle an eine angeblich permanente Kriegsgefahr gewöhnen, nicht nur in Europa, sondern weltweit. In einer Episode des TV-Straßenfegers “Berlin direkt” hat der “Liebling” der Deutschen unlängst sein Volk wissen lassen, dass er von ihm “dringend” mehr Kriegsgeilheit erwartet.

Natürlich hat er das vornehmer ausgedrückt und einen “Mentalitätswechsel” gefordert, und zwar nicht nur von der Truppe und den Beamten im Verteidigungsministerium, die sich schon jetzt mit voller Begeisterung in den Kriegswahn stürzen sollen, sondern auch ganz allgemein, von der gesamten Gesellschaft. Denn, wie der überaus kluge Verteidigungsminister Boris Pistorius messerscharf erkannt hat, droht die Gefahr eines Krieges in Europa und das russische Damoklesschwert wird bereits im kommenden Frühjahr nur noch an einem seidenen Faden über unseren deutschen Biergärten hängen. Im “besten Deutschland aller Zeiten” ist es Schluss mit lustig.

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Neue Strategie: Moskau verschärft Spionageabwehr

Von Jewgeni Krutikow

Moskau hat erstmals seit Jahren einen britischen Diplomaten wegen mutmaßlicher Spionage ausgewiesen. Die ungewöhnliche Maßnahme bricht mit der bisherigen Praxis, identifizierte Agenten nicht präventiv zu entfernen. Welche Botschaft sendet Russland mit dieser Entscheidung?

Die jüngste Ausweisung eines britischen Botschaftsbeamten in Moskau, der als Geheimdienstler identifiziert wurde, war die erste derartige Maßnahme seit vielen Jahren. In der Regel ist es äußerst selten, dass Moskau als Erster akkreditierte diplomatische Spione ausweist. In der Vergangenheit geschah dies nur in Fällen, in denen ein ausländischer Spion mit Diplomatenpass direkt am Tatort, wie es heißt, “auf frischer Tat” ertappt wurde, also beim Kontakt mit einem Agenten oder bei anderen Handlungen, die eindeutig gegen den Diplomatenstatus und das Wiener Übereinkommen verstoßen.

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“Rassist” Trump will “Farbigen” als FBI-Direktor

Von Rainer Rupp

Donald Trump hat Kash Patel, der von FBI-Größen öffentlich als “sehr gefährlich” eingestuft wird, als neuen Direktor des FBI vorgeschlagen. Der “Tiefe Staat” und die Mainstream-Medien sind im Panik-Modus. Das wäre Stoff für eine Polit-Krimi-Serie. Aber die Show fängt gerade erst an.

Kash Patel, ein ehemaliger Bundesstaatsanwalt und enger Mitarbeiter von Donald Trump, ist eine umstrittene Figur in der US-Politik. Nun wurde er von dem designierten US-Präsidenten für die Leitung des FBI nominiert, eine Entscheidung, die zu erheblicher Aufregung geführt hat, auch in deutschen Medien. Manchmal ist die Realität selbst so satirisch, dass man sie nur noch ironisieren kann.

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Meinungskampf gegen Moskau – BND-Chef warnt vor russischen Angriffsplänen, muss aber zugeben, dass es keine Hinweise darauf gibt

Von Philip Tassev

Die russische Regierung plane einen Krieg gegen die NATO, behauptete BND-Präsident Bruno Kahl am Mittwoch abend bei einer Veranstaltung des auch von der Rüstungsindustrie finanzierten Thinktanks »Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik« (DPAG). Der Krieg in der Ukraine sei »aus der Sicht von Putin« kein Konflikt mit der Ukraine, sondern mit dem Westen. Die BRD als »zweitgrößter Unterstützer der Ukraine« sei »nach Auffassung Moskaus« eindeutig Partei. »Ob wir wollen oder nicht – wir stehen in einer direkten Auseinandersetzung mit Moskau«, gab der Chef des deutschen Auslandsgeheimdienstes zum besten. Im Grunde sind »wir« also schon im Krieg mit Russland, lautete die Botschaft. Ein »hybrider Krieg«, in dem russische Geheimdienste und ihre »Proxys« die »kritische Infrastruktur« des Westens angreifen würden.

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Russisches Agentennetz sorgt für Verwirrung bei westlichen Geheimdiensten

Von Jewgeni Krutikow

Die westliche Gesellschaft scheint die wahren Motive für die Kooperation ihrer Bürger mit Russland nicht zu verstehen. Grund dafür ist nicht immer Geld, Ideologie oder Herkunft des Agenten, sondern seine Vorstellung von Gut und Böse.

Im norwegischen Oslo ist ein Wachmann der US-Botschaft wegen Verdachts auf Spionage zugunsten Russlands und Irans verhaftet worden. Offiziell wird er der “besonders schwerwiegenden nachrichtendienstlichen Aktivität mit Staatsgeheimnissen sowie der nachrichtendienstlichen Aktivität zum Schaden eines Drittstaates” beschuldigt. Nach dem weltweit humansten Recht Norwegens drohen ihm im ersten Fall zehn Jahre Haft und bis zu drei Jahren im zweiten Fall. In Skandinavien, beispielsweise in Schweden, kann auch eine lebenslange Haft wegen Spionage verhängt werden (einen solchen Fall gab es im Vorjahr), insbesondere wenn man für Russland gearbeitet hat. Aber weit mehr noch wundert sich der Westen, nicht nur Skandinavien, über einen wohlhabenden westlichen Mann, der plötzlich für die Russen überhaupt arbeiten wollte. Eine verständliche Erklärung könne man dafür nicht finden, heißt es.

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